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Pokémon HeartGold & SoulSilver

Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo

Genre: Adventure
USK Freigabe: Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 35 €

Systeme: DS

Inhalt:
Es ist mal wieder Zeit, sie dir alle zu schnappen. Die Rede ist natürlich von Nintendos Pokémon. Dieses Mal gibt es einen kleinen Abstecher in die Vergangenheit, denn das aktuelle Spieleduo Heart Gold und Soul Silver ist im Kern ein Remake der Gameboy-Versionen Gold und Silber. Mit kleinen Änderungen und einem neuen Accessoire versucht Nintendo nun uns erneut in die Johto-Region zu schicken.

Meinung:
Die Story ist seit Jahrzehnten im Großen und Ganzen unverändert bei den Pokémon. Der Spieler (oder natürlich die Spielerin) zieht in die Welt, um der größte Trainer aller Zeiten zu werden. Unterwegs gilt es alle Pokémon zu fangen und in das praktische Lexikon Pokédex einzutragen. Mit von der Partie ist wieder einmal das berüchtigte Team Rocket, das allerhand Schandtaten vorbereitet hat, um unsere Reise zu den Arenen der verschiedenen Städte zu behindern.

Alles neu macht der Mai
Im Vergleich zu den Originalversionen Gold und Silber hat sich natürlich grafisch einiges getan. Die Spielwelt sieht hübscher aus und ist aus dreidimensionalen Modellen zusammengesetzt. Allerdings ist der Kamerawinkel starr, so dass alles doch immer noch sehr zweidimensional aussieht. Beim Vergleich mit der Platin-Version hat sich grafisch allerdings kaum etwas verändert. Dafür ist die Steuerung der Menüelemente auf dem Touchscreen nun einfacher gestaltet worden. Vor allem bei den Kämpfen macht sich jedoch Enttäuschung breit, sehen diese doch immer noch wie eh und je aus. Die zwei Taschenmonster stehen sich gegenüber und lassen stilisiert ihre Attacken los, interagieren aber nicht direkt miteinander. Mittlerweile könnte man eine Überarbeitung der Kämpfe durchaus erwarten. Schade nur, dass in dem Trailer zu den neuangekündigten Versionen Schwarz und Weiß bereits das alte Kampflayout gezeigt wurde.

Zeit für ein Duell
Herzstück des gesamten Gameplays sind natürlich die Kämpfe der Pokémon. Ein Team aus sechs Mons kann man mit sich herumtragen, während alle übrigen auf einem Computer in den Städten zwischengelagert werden. Jedes Mon ist einem bestimmten Typ wie etwa Käfer, Wasser, Feuer oder Psycho zugeordnet. Jede Kategorie ist gegen eine bestimmte andere besonders stark und erteilt doppelten Schaden, während eine andere Kategorie gegen diese Attacken eine starke Resistenz aufweist. Daher lautet die Devise ein ausgeglichenes Team mitzunehmen, und sich auf den Feind gut vorzubereiten. Die Kämpfe selbst laufen immer noch in Runden ab, in denen man seinem Pokémon auftragen kann, eine Attacke auszuführen. Alternativ können auch verschiedene Gegenstände eingesetzt werden. Hat man ein wildes Monster in freier Natur genug geschwächt, kann man es einfangen und seiner eigenen Sammlung hinzufügen.

Tauschen für Anfänger
Ein großes Thema aller Pokémon-Spiele ist auch immer die soziale Komponente gewesen, denn alle Mons kann man nur in seinen Pokédex eintragen, wenn man mit anderen tauscht, da nicht in jeder Version alle Monster fangbar sind. Heart Gold & Soul Silver lassen sich dafür mit den GBA-Teilen Rubin, Saphir und Smaragd sowie natürlich den vorherigen DS-Ablegern Diamant, Perl und Platin verbinden. Dank der Wifi-Connection kann nun auch über das Internet getauscht werden. Außerdem kann nach dem Abschluss des Spiels die Kanto-Region der Vorgängerversionen Rot, Blau und Grün bereist werden, wo natürlich wieder neue Pokémon warten.

Mein kleiner Begleiter
In der gelben Version wurde der Spieler auf seinen Reisen von einem kleinen Pikachu begleitet, das gemütlich hinter der Spielfigur hinterher gezottelt ist. Diese Feature wurde nun wieder aufgegriffen. Nun läuft das Pokémon hinter der Spielfigur her, das im Team an erster Stelle steht. Das ist natürlich nur eine rein optische Veränderung, aber sie ist doch sehr niedlich anzusehen. Außerdem fügt es sich gut zusammen mit der neuen Peripherie: dem Pokéwalker.

Auf dieses kleine Gerät kann ein Pokémon geladen werden, mit dem man dann spazieren gehen darf. Der Walker selbst wird an der Kleidung angebracht und misst die eigenen Schritte. Allerdings sollte man nicht denken, dass es sich hierbei um einen Schrittzähler handelt, der dem eigenen Fitnessprogramm helfen kann. Das Gerät ist sehr ungenau und zählt gut doppelt so viele Schritte, wie tatsächlich getätigt werden. Das kann dem Spieler aber nur recht sein, denn je mehr Schritte gezählt werden, desto höher ist der Erfahrungsgewinn des Mons. Jeder Schritt entspricht einem Erfahrungspunkt. Außerdem gibt es für je 20 Schritte ein Watt gutgeschrieben. Watt werden dazu genutzt, neue Routen freizuschalten, auf denen man mit seinem Monster gehen kann. Außerdem gibt es die Möglichkeit, auf jeder Route seine Watt einzusetzen, um wilde Pokémon zu fangen oder Items zu finden. Diese bringt das Pokémon mit, wenn es wieder auf die DS-Karte transferiert wird. Wenn man auf diese Art Zeit mit seinen Mons verbringt, entsteht tatsächlich eine stärkere Bindung zu ihnen.

Hier wird Deutsch gesprochen
Ich habe es schon einmal gesagt, aber ich sage es immer wieder gerne: die Übersetzungen von Nintendo-Spielen und im besonderen die der Pokémon-Reihe sind das Beste, was wir auf dem lokalisierten Markt finden können. Ein ganz großes Kompliment von meiner Seite an die Verantwortlichen hiermit. Die Namen der Mons sind prima übersetzt, aber noch gelungener sind die verschiedenen Beschreibungen. So ist es mir jedes Mal wieder ein Schmunzeln wert, wenn ich lese, dass mein Gengar "einen Flunsch zieht", weil es sich langweilt.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Kai Wommelsdorf kaiEin Pokémon-Spiel zu empfehlen ist immer so eine Sache. Treue Pokémon-Fans werden sich gierig auf die neuen Editionen stürzen, selbst wenn sich die wirklichen Neuerungen einmal mehr in Grenzen halten. Grafisch hat sich kaum etwas geändert, und dass sich bei den Kämpfen nichts verbessert, ist inzwischen schon sehr enttäuschend. Dennoch ist das Spiel riesengroß und es gilt alle bisherigen Pokémon in den Pokédex einzutragen. Neue Mons gibt es jedoch nicht. Wer aber bisher nichts mit Pokémon anfangen konnte, den werden auch Heart Gold und Soul Silver nicht bekehren. Ein immenser Kaufgrund ist allerdings der Pokéwalker. Das kleine Gerät lässt den Spieler auch während der Spielpausen mit seinem Lieblingsmon interagieren und es ist einfach nur niedlich, wenn dank der gelungenen Übersetzung die knuffigen Aktionen der Mons beschrieben werden.

Pokémon HeartGold & SoulSilver - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Kai Wommelsdorf

Screenshots


Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.5 Grafik: 7.00
Sound: 7.00
Steuerung: 8.00
Gameplay: 8.00
Wertung: 7.5
  • Pokéwalker
  • Das ewige Sammelfieber
  • Vereinfachte Benutzeroberfläche
  • Super übersetzt
  • Kaum Neuerungen
  • Grafisch mau

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Rezension vom: 23.04.2010
Kategorie: Adventure
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