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Dynasty Warriors 8: Empires

Entwickler: Omega Force
Publisher: Koei Tecmo

Genre: Action
USK Freigabe: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: ca. 46 bis 50€ €

Systeme: PlayStation 4, Xbox One

Inhalt:
dynasty_warriors_8_logo

Seit dem vierten Teil ist schon so etwas wie eine Tradition, dass eine gewisse Zeit nach dem Erscheinen eines neuen Dynasty Warriors-Teils das Empires Spin-Off folgt. Im Fall von Dynasty Warriors 8 hat dies knapp Eineinhalb Jahre gedauert. Doch nun steht Dynasty Warriors 8: Empires in den Händlerregalen, und wir sagen euch in diesem Test was euch erwartet.

Meinung:


Richtig überraschend ist das, was einen in Dynasty Warriors 8: Empires erwartet, allerdings nicht. Denn wie so oft bei Dynasty Warriors-Spielen (egal ob Empires oder nicht) gilt auch hier das große Veränderungen allem Anschein nach unerwünscht sind. Dies fängt schon beim Setting an. Denn wie immer spielt auch dieser Teil wieder im alten China.
Eine echte Story gibt es dabei gewohntermaßen auch nicht. Im Grunde genommen geht es wieder einmal einzig und allein darum, die einzelnen Teile des alten Chinas wieder zu einem großen Kaiserreich zusammenzuführen und seinen eigenen, aus etlichen Charakteren auserwählten Anführer zum Kaiser zu ernennen, wofür wir insgesamt 50 Jahre Zeit haben.
In diesen 50 Jahren müssen wir nicht nur die anderen Territorien einnehmen, sondern uns auch um unser bereits gewonnenes Land kümmern. Das heißt wir müssen Steuern erheben, Aufträge erteilen, Bündnisse schließen, Spenden verteilen, Feste veranstalten und sogar heiraten und Kinder bekommen. Das wichtigste ist dabei immer der Blick auf den Geldbeutel, denn nur wenn der gut gefüllt ist, können wir uns all die möglichen Aktivitäten auch leisten, unser Land gedeihen lassen und Soldaten ausbilden. Letztere sind mindestens genauso wichtig wie das nötige Kleingeld, schließlich ziehen sie für uns in die Schlachten und erobern so immer mehr Territorien.

Viel Gemetzel
Die Kämpfe gehen dabei ebenfalls in guter alter Dynasty Warriors-Manier vonstatten. Entweder allein oder gemeinsam mit einem Verbündeten, dem man auch Befehle erteilen kann, begibt man sich aufs Schlachtfeld wo man sich hunderten Feinden gegenüber sieht. Mit Hilfe von normalen und aufladbaren Spezialattacken metzelt man sich durch die Massen bis man entweder den Oberbefehlshaber ins Jenseits schickt oder aber das gegnerische Hauptquartier einnimmt.
Obwohl einen dabei wirklich etliche Feinde gegenüberstehen, sind die Kämpfe meist kein Problem. Die normalen Soldaten kämpfen nämlich ohne Plan und greifen entweder völlig unkoordiniert an, oder weichen einem sogar freiwillig aus. Lediglich die Kämpfe gegen die wesentlich stärkeren Oberbefehlshaber haben es in sich. Hier machen sich nämlich endlich auch die unterschiedlichen Waffenklassen bemerkbar. Davon gibt es insgesamt drei Stück, die im Schere-Stein-Papier-Prinzip funktionieren. Während es bei den normalen Soldaten aber relativ egal ist, welche Klasse sie besitzen bzw. welche Klasse man selber aktuell hat, muss man bei den Oberbefehlshabern schon genauer drauf achten. Ansonsten segnet man das zeitliche öfters als es einem lieb ist.
Um sich das ganze noch ein wenig zu erleichtern kann man auch wieder die altbekannten Strategem-Karten nutzen und so zum Beispiel Basen unverzüglich einnehmen, Geschütztürme rufen oder ein zeitlich begrenzter Stärke-Boost aktivieren.

Gemeinsam, aber nicht gegen einen Freund
Wenn man denn möchte kann man außerdem auch einen realen Partner online dazu holen. Allerdings geht dies nicht über ein kooperatives Schlachten hinaus.Dabei wäre ein richtiger Mehrspielermodus spannend gewesen, da ein anderer, vollwertiger Spieler als Gegner sicherlich noch eine besondere Note ins Spielgeschehen gebracht hätte. So hätte man sich zum Beispiel um den Kaiserthron streiten, oder sich gegenseitig die Territorien wieder streitig machen können. Doch all dies bleibt vorerst nur Wunschdenken.

Neue Konsolengeneration – alte Grafik

Das gilt leider auch für den Wunsch nach einer hübscheren Grafik. Denn trotz Konsolenwechsel wurde die Grafik nicht viel schöner. Es gibt zwar eine erhöhte Auflösung, ansonsten ist aber eigentlich alles beim alten geblieben. Dies betrifft auch die mittlerweile altertümlich wirkenden und unnötig komplizieren Menüs, durch die man sich klicken muss um an Informationen zu kommen. Beim Sound gibt es ebenfalls keinerlei Veränderungen, und somit muss man sich auch diesmal wieder den Gitarren-Syntheziser-Soundtrack und die altbekannten Soundeffekte antun, die einen schon bald an den Rand eines Nervenzusammenbruchs treiben. Das beste was man zu hören bekommt ist somit die japanische Synchro, die zwar nicht so ganz zum chinesischen Setting passt, aber immerhin nicht nervt. Trotzdem ist es bedauerlich, dass es keine deutsche Tonspur gibt. Doch wenn es nicht einmal deutsche Menütexte gibt, wäre dies wohl auch zu viel verlangt. Wer seine Armeen und sein Reich ordentlich führen will, muss also des Englischen mächtig sein.
Dies ist zudem auch für den mächtigen Editor von Nöten, der es einem nicht nur erlaubt seine eigenen Anführer und Gefolgsleute individuell zu erstellen und zu gestalten, sondern auch Fahnen, Pferde und sogar ganze Szenarien.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Stefan Heppert Was soll man zu Dynasty Warriors 8: Empires sagen? Positiv ausgedrückt könnte man zusammenfassen, dass man genau das erhält was man erwartet: Große historische Schlachten, viel Gemetzel und nette RPG-Elemente, die einen selbst entscheiden lassen wie man vorgehen will. Man könnte aber genauso sagen, dass Dynasty Warriors 8: Empires stehen geblieben ist und einem nicht nur ein mittlerweile mehr als bekanntes Gameplay liefert, sondern auch eine Technik von gestern.
Ob man nun das positive oder das negative Fazit bevorzugt bleibt jedem selbst überlassen, Fans der Reihe werden sich sicherlich nicht abschrecken lassen und sich trotz der Mängel wieder voller Enthusiasmus den Weg zum Kaiserthron erkämpfen. Alle anderen sollten sich diesen Schritt zweimal überlegen. Wer ein Empires-Spiel haben will, kann genauso gut auch den Vorgänger kaufen, sofern (noch) eine PS3 vorhanden ist und diese noch zum Spielen genutzt wird – spielerisch bietet der Vorgänger nämlich prinzipiell das selbe.

Dynasty Warriors 8: Empires - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Stefan Heppert

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 6.125 Grafik: 5.00
Sound: 6.00
Steuerung: 7.00
Gameplay: 6.50
Wertung: 6.125
  • Imposante Massenschlachten
  • Großer strategischer Freiraum
  • Viele verschiedene Charaktere und Waffen
  • Koopmodus
  • Riesiger Editor
  • Veraltete Technik
  • Kaum Neuerungen
  • Nerviger Gitarren-Syntheziser-Soundtrack
  • Kein richtiger Mehrspielermodus
  • Keine deutsche Lokalisierung

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Rezension vom: 13.03.2015
Kategorie: Action
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