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SUPERHOT

Entwickler: SUPERHOT Team
Publisher: NBG

Genre: Action
USK Freigabe: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 22,99 €

Systeme: PC, PlayStation 4, Xbox One

Testsystem: Windows 8.1; Intel Core i7-3770K CPU @ 3.50GHz; 16 GB RAM Arbeitsspeicher; NVIDIA GeForce GTX 770

Anforderungen: Windows 7; Intel Core2Quad Q6600 2,40 GHz; 4 GB RAM Arbeitsspeicher; GeForce GTX 650 (1024 MB Ram);

Ausgezeichnet mit dem Splash Hit Inhalt:

superhot_logo

No plot, no reason, just killing red guys!“ – Zum Teil beschreibt dieses Zitat aus dem Spiel genau das, was man tut: Rumlaufen und rote Gegner töten. Das Spannende daran, dass es kein reiner Shooter ist, denn sobald sich der Spieler nicht bewegt, läuft die Zeit unheimlich langsam. Dies lässt einige strategische Optionen offen. Wo stehen die Gegner? Wie fliegen die Kugeln auf mich zu? Kann ich ihnen ausweichen?

Das Spiel war ursprünglich ein 7 Days of FPS-Projekt im August 2013, wurde dann im Mai 2014 auf Kickstarter eingestellt und war innerhalb des ersten Tages mit 100.000€ finanziert und man merkt ihm an, dass die Entwickler sehr viel Spaß und Liebe in das Spiel eingebracht haben. 



Meinung:

Erster Eindruck
Bei SUPERHOT spielt man einen Hacker, der an seinem Computer ein Computerspiel spielt. Beim Starten des Spiels bekommt man eine Chatnachricht von einem Freund mit dem Inhalt: „Hey, zieh dir das mal rein“ mit einem gecrackten Spiel als Anhang. Nun findet man sich an seinem Computer (im Menu) wieder, welcher auf einem MS-DOS Betriebssystem läuft. Hier kann man die Kampagne von SUPERHOT starten oder sich durch die verschiedenen Unterordner klicken, in denen man zahlreiche 8-Bit Animationen finden kann. Es lohnt sich, hier ein wenig Zeit zu investieren, da einige der Sachen sehr unterhaltsam sind! Vorallem der Gruppenchat der „GuruGroup“ (die Hackercommunity) hat mich mehrfach zum Lachen gebracht. Auch findet man dort ein Minispiel mit dem Namen „TreeDude“, bei dem es einzig darum geht, einen Baumstamm (dargestellt aus Klammern und weiteren Symbolen) mit den Pfeiltasten endlos zu fällen. Viele tolle Gimmicks, wie ich finde!

Die Kampagne
Während ich die ersten Level der Kampagne gespielt habe, hatte ich das Gefühl, dass es keine große Story gibt. Zwar bekommt man ab und zu wieder Nachrichten von seinem Freund, welcher einem weitere Level sendet, allerdings würde ich dies nicht als große Storyline bezeichnen. Ganz nach dem Motto: „No plot, no reason, just killing red guys!“. Zu einem gewissen Grad stimmt dies auch. Die Story ist zwar nicht besonders groß, hat allerdings eine enorme Macht über den Spieler, sodass man selbst zum Spielball von SUPERHOT wird. Zwischenzeitlich dachte ich: „Spiele ich eigentlich das Spiel, oder spielt das Spiel eher mit mir?!“ Um Spoiler zu vermeiden, gehe ich nicht weiter auf die Kampagne ein. Was ich sagen kann: Die Kampagne hat mich gepackt! SUPERHOT schafft es, den Spieler komplett mit dem Spiel zu verschmelzen!

Leider war die Kampagne nach ca. 2 Stunden Spielzeit auch schon wieder vorbei… Also nur ein kurzer Spaß.

Wenn man von der Kampagne noch nicht genug bekommen hat, kann man die Level noch einmal spielen und auch dies birgt nochmal einen Reiz! In manchen Leveln sind Geheimnisse versteckt, die es zu entdecken gibt!  

Nach Beenden der Kampagne werden zwei neue Spielmodi freigeschaltet: Zum einen der Endless-Mode, in dem man versuchen kann, so viele Gegner wie möglich zu töten (den ich allerdings nicht sehr spannend fand). Und uum anderen ein Challenge-Mode, in dem man die Kampagne noch einmal mit besonderen Herausforderungen meistern muss. So gibt es nicht nur ein brutales Zeitlimit, es kann auch sein, dass man nur ein Katana zur Verfügung stehen hat, so dass die Level noch einmal zu einem neuen Rätsel werden. Dieser birgt wieder einige Stunden an Spielspaß! 

Für all diejenigen, die ihre coolsten Abschüsse mit anderen teilen wollen, gibt es zudem auch noch einen Replay Editor. In diesem kann man seine Läufe schneiden und danach auf Killstagram.com hochladen.

Das Spieldesign
Die Idee mit der dynamischen Zeit ist wirklich cool. Man kann strategisch vorgehen und jeden Schritt planen und trotzdem ist es nicht einfach den Überblick zu bekommen, da immer wieder neue Gegner spawnen. Damit ist SUPERHOT nicht nur ein Shooter, sondern hat Gemeinsamkeiten mit einem Strategiespiel. Auch die sehr minimalistische Grafik, bestehend aus dem anfänglich erwähnten MS-DOS Menü und dem 3 farbigen Leveldesign, welches eher dem Look eines Prototypen ähnelt als einer fertigen Karte, passt einfach zum Spiel. Die Minimalisierung spiegelt sich auch im Interface wieder, denn es gibt keine Anzeigen für Munition oder Leben. Man stirbt, wenn man einmal getroffen wird und die Waffen haben nicht viel Schuss. Ich finde diesen minimalistischen Style sehr ansprechend, denn je weniger Anzeigen, desto mehr hat man das Gefühl in seine Figur einzutauchen, welches SUPERHOT wirklich sehr gut gelingt!



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Matthias Höhn

Das Spielprinzip mit der dynamischen Zeit ist innovativ und macht Spaß, reicht allerdings nicht alleine aus um mich an das Spiel zu fesseln. In Kombination mit der Story der Kampagne hat es mich allerdings richtig gepackt! Auch der Challenge-Mode birgt viel Spaß, sodass jeder, der neugierig geworden ist, nicht zögern sollte in das Spiel reinzuschnuppern!

Kleiner Tipp für alle PC-Spieler:

Seit dem 24.März 2016 ist von Headup Games eine Collector's Edition des Spiels im deutschsprachigen Handel, die zusätzlich zum Spiel - in stylischer Box - drei Aufkleber und zwei Postkarten enthält und trotzdem mit 19,99€ unter dem aktuellen Steampreis liegt!

stefan2Fazit Stefan Heppert:
Ich kann meinem Kollegen nur beipflichten. Auch bei der von mir getesteten Xbox One- und PS4-Versionen, ist SUPERHOT ein ungemein unterhaltsames und zugleich fesselndes Spiel. Leider ist aber auch hier Kampagne ebenso kurz wie auf dem PC, doch dafür gibt es ja noch den Challenge Modus, der für ein paar weitere unterhaltsame Spielstunden sorgt. Die Steuerung ist auf der Xbox One sowie PS4 ebenfalls gelungen. 




SUPERHOT - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Matthias Höhn

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 8.5 Grafik: 7.75
Sound: 7.00
Steuerung: 9.25
Gameplay: 10.00
Wertung: 8.5
  • Spannende Kampagne
  • Innovatives Spielprinzip
  • Lustige Gimmicks
  • Kampagne nur 2 Stunden Spielzeit
  • Endless-Mode eher reizlos

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Rezension vom: 03.08.2017
Kategorie: Action
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