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Atelier Sophie: The Alchemist of the Mysterious Book (PS4)

Entwickler: Gust
Publisher: Koei Tecmo

Genre: Rollenspiele
USK Freigabe: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 59,99 €

Systeme: PlayStation 4

Inhalt:

Atelier_Sophie_Logo

Sophie ist eine junge, angehende Alchemistin. Eines Tages findet sie ein sprechendes Buch, das sich Plachta nennt. Es oder vielmehr sie hat ihre Erinnerungen verloren, weshalb Sophie sich daran macht, ihr diese wieder zu bringen.



Meinung:

Crosssave international
Seit 1997 existiert in Japan die Atelier-Reihe und seit dem ersten Jahr wird die Serie von Gust entwickelt. Jetzt ist mit Atelier Sophie: The Alchemist of the Mysterious Book der neueste Teil herausgekommen und seit 2005 sind die Spiele der Hauptserie auch in Europa erhältlich gewesen, weshalb es also nicht verwunderte, dass auch der neueste Teil hierzulande in den Handel gebracht wurde.

Allerdings kann man hier nur die PS4-Version kaufen. Es gibt auch noch Varianten für die PS3 und PS Vita, Crosssave inklusive, nur muss man dafür nach Japan fahren oder sie sich importieren. Die Tatsache, dass das Game auf drei verschiedenen Plattformen herauskommt, hat übrigens bestimmte Konsequenzen, auf die ich später eingehen werde.

In Sachen Fokus
Atelier Sophie ist kein typisches J-RPG. Die Story hat einen eher kleineren Rahmen und baut mehr auf das Zwischenmenschliche. Es geht nicht darum, die Welt zu retten. Vielmehr ist man damit beschäftigt, Freundschaften zu pflegen und die Seiten in dem alchemistischen Buch zu füllen. Mit jeder erfolgreichen Aktion füllt sich eine Leiste, die, wenn sie voll ist, weitere Erinnerungen im Leben von Plachta freischaltet, was auch euer vorrangiges Ziel ist.

Der Fokus auf das Zwischenmenschliche, auf die Beziehung zwischen den Figuren untereinander, sorgt auch für einen Teil des Charmes des Games, denn die Charaktere sind unverwechselbar und nicht austauschbar. Das zeigt sich schon in dem Charakter Oskar Behlmer, der nun nicht gerade nach einem großen Kämpfer aussieht. Doch er kann die Stimmen der Pflanzen hören und auch einige Magie anwenden, was sich im Laufe des Games oft genug als praktisch erweist, da er so zum Beispiel einer der Heiler ist.

Besiege noch 5 Monster, dann ist der Auftrag erledigt
Man wird im Laufe des Games wiederholt Aufträge annehmen, bei denen es unter anderem darum geht, entweder bestimmte Monster zu besiegen oder gar Items aufzusammeln. Einige dieser Missionen sind zeitlich begrenzt, wobei dieses Limit meistens sehr tolerant bemessen ist. Dabei gilt es aber auch einen Tag- und Nachtwechsel zu beachten, da in der Nacht stärkere Monster auftauchen, die einem das Leben schwer machen.

Jedes besiegte Monster hinterlässt Items. Ebenso kann man in den jeweiligen Gebieten auch so Objekte finden, die man aufsammeln kann. Je weiter man im Game fortschreitet, desto mehr alchemistische Rezepte findet man vor. Wiederholt sieht man dann, wie Sophie stehenbleibt und eine Idee in ihr Notizbuch niederschreibt.

Es lebe die Alchemie
Ist man dann in der alchemistischen Werkstatt, macht man sich daran, diese Ideen in die Realität umzusetzen. Hier zeigt das Game dann endgültig, wieso es einen gewissen Charme hat. Man wählt nämlich aus einer Liste an Ingredienzien aus, welche man nimmt. Dabei hat jede Zutat bestimmte Merkmale, wie zum Beispiel die Qualität. Hat man alles ausgewählt, geht es darum, nochmal die Qualität des Endprodukts an sich zu verbessern. Dazu versucht man, ein Brett mit Mustern möglichst vollständig zu füllen. Jede Zutat besitzt dabei ein bestimmtes Muster, das man dann entsprechend platzieren muss.

Doch so schön das Alchemiesystem und der Fokus auf das Zwischenmenschliche auch sind, so öde ist die Umsetzung. Das Problem liegt vor allem im optischen Bereich, denn die Grafik ist mehr spartanisch als schön. Vor allem die Umgebung ist detailarm und leblos. Wenn man anderen Figuren begegnet, sind sie nur spärlich animiert, wenn überhaupt. Teilweise wirkt das Game so, als ob es für die PS2 entwickelt worden ist und es jetzt einfach so auf die PS4 geworfen wurde, ohne großartige Anpassungen. Ebenso sind die Levels nicht besonders umfangreich, sondern eher klein. Hier fehlt es dann an Abwechslung.

Der Soundtrack geht soweit in Ordnung. Die einzelnen Stücke sind jetzt keine Totalausfälle, aber eben auch keine Spitzentracks, sondern nur Mittelmaß.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen

Atelier Sophie: The Alchemist of the Mysterious Book hat dann seine starken Momente, wenn das Spiel sich auf die Alchemie und das Zwischenmenschliche konzentriert, denn vor allem Ersteres ist gut gelungen. Das Erstellen und Testen neuer Rezepte, das Finden entsprechender Zutaten und das Interagieren mit den anderen Figuren macht Spaß, der allerdings durch die grottige Grafik und die kleinen "Dungeons" stark reduziert wird. Schade!



Atelier Sophie: The Alchemist of the Mysterious Book (PS4) - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.25 Grafik: 4.50
Sound: 8.00
Steuerung: 8.00
Gameplay: 8.50
Wertung: 7.25
  • Alchemiesystem
  • Fokus aufs Zwischenmenschliche
  • Grafik wirkt wie aus der PS2-Ära
  • Crosssave-Funktion sinnlos, wenn andere Versionen nicht in Europa herausgekommen sind
  • Zu kleine Karten

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Rezension vom: 10.06.2016
Kategorie: Rollenspiele
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