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Fate/Extella: The Umbral Star

Entwickler: Marvelous
Publisher: PQube

Genre: Action
USK Freigabe: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 51,96 €

Systeme: PlayStation 4, PlayStation Vita

Inhalt:

Fate_Extella_logo

Du hast gewonnen! Der Krieg ist vorbei und du und deine Diener, ihr könnt euch ausruhen. Oder? Denn da sind auf einmal merkwürdige andere Diener, die anscheinend dein Reich erobern wollen und sie werden von jemandem angeführt, der aussieht wie du! Was ist da nur los?



Meinung:

Von König Artus, dem heiligen Gral und Animes!
Ja, was ist da nur los? Was genau geschieht da in Fate/Extella: The Umbral Star? Wer ein Anime-Fan ist, dem werden einige dieser Figuren durchaus etwas sagen. Wie zum Beispiel die weibliche Hauptfigur, Saber genannt, die die Reinkarnation von König Arthur ist und gemeinsam mit dem männlichen Hauptcharakter einst einen Krieg um den Heiligen Gral gewonnen hat, wodurch beide jetzt zu Herrschern über die Welt wurden. Das ist die - zugegebenermaßen - sehr grobe Zusammenfassung des Grundplots. Um ihn wirklich in allen Facetten zu verstehen, muss man sich mehr mit der Materie beschäftigen und das Vorgängerspiel Fate/Extra zocken, das 2012 für die Playstation Portable in den Handel gekommen war.

Falls dem nicht der Fall ist, wird man - wie der Tester - wie der sprichwörtliche Ochs vorm Berg stehen. Vieles wird einen verwirren, nicht zuletzt das Figurenensemble. Ihr spielt den Helden, der den Krieg gewonnen hat und jetzt gemeinsam mit Saber eigentlich in aller Ruhe herrschen sollte. Nur leider hat da jemand etwas dagegen und anscheinend einen Klon von euch angefertigt, mit dem er euch bekämpft.

Der Grund, weshalb es Diener gibt
Zum Glück seid ihr nicht alleine, geschweige denn müsst euch selber die Hände schmutzig machen, denn dafür habt ihr ja eure Diener, die sich für euch ins Schlachtfeld schmeißen, um die Feinde zu besiegen. Diese sind in verschiedene Klassen aufgeteilt und Reinkarnationen berühmter historischer Figuren oder Sagengestalten. Alle scheinen bei Adonis in die Schule gegangen zu sein, denn ausnahmslos werden sie als wunderhübsch dargestellt. Die Jungen sind die üblichen Bishounen, während die Frauen ihnen in nichts nachstehen, bzw. teilweise gut ausgestattet sind. So hält euch Saber regelmäßig ihren stattlichen Vorderbau ins Gesicht. An das Charakterdesign muss man sich erstmal gewöhnen und stellenweise wirkt es auch sehr befremdlich.

Gameplaymäßig dürfen sich Fans der Dynasty Warrior-Serie wie zu Hause fühlen. Man steuert einen Kämpfer und metzelt sich durch jede Menge Standardfeinde. Dabei versucht man gewisse Bereiche der Karte zu erobern und gleichzeitig zu verhindern, dass man selbst eroberte Gebiete verliert. Ist irgendwann eine bestimmte Leiste voll, taucht ein Endboss auf, den man bekämpfen muss, um das Level erfolgreich abzuschließen.

Wenn ein Widerspruch keiner ist
Fate/Extella
ist ein schnelles Spiel. Die Kämpfe sind episch und lang. Ein Widerspruch? Nicht wirklich, denn die Standardauseinandersetzungen geschehen deutlich schneller, als noch bei Dynasty Warriors. Trotzdem dauert es lange, bis man den Endboss aktiviert und besiegt hat, was eben auch daran liegt, dass es so viele Feinde sind, gegen die man kämpfen muss. Neben den Standardgegnern gibt es auch noch stärkere Gegner, die die Vorstufe zum endgültigen Erobern eines Areals bilden. Man muss nämlich immer eine vorgegebene Anzahl von diesen fertigmachen, ehe man weitermachen kann.

Allerdings ist es so, dass das Kämpfen einen irgendwann ermüdet. Es fehlt die Abwechslung, da man ständig dasselbe machen muss, um weiterzukommen. Das wäre ja nicht allzu schlimm, wenn sich diese mangelnde Abwechslung nicht auch noch bei den Interaktionen mit den Dienern fortsetzen würde.

Ist dies PS4?
Man kann nämlich das Band zwischen einem selbst und dem Diener verstärken. Dazu muss man mit ihnen reden und sie dann im Kampf steuern, der genauso abläuft, als wenn man die Hauptstory machen würde. Dieselbe Karte, dieselben Feinde, derselbe Bosskampf, dasselbe Prozedere. Einfach nur langweilig.

Immerhin kann die englischsprachige Synchro überzeugen und die Musik hat ihre Momente. Die Grafik hingegen wirkt noch wie aus der Generation PS3. Dass man auf der PS4 spielt, merkt man nur daran, dass das Spiel zu keinem Moment ins Stocken gerät, selbst bei hohem Gegneraufkommen.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen

Wer auf typische Dynasty Warrior-Action steht oder ein Fan der "Fate"-Reihe ist, der kann bei Fate/Extella: The Umbral Star beruhigt zugreifen, denn Action ist in diesem Game reichlich vorhanden. Allerdings ist es zu repetitiv und bringt nichts wirklich Neues ins Genre ein. Musik und Sprachausgabe können überzeugen, doch die Grafik wirkt nicht wirklich wie für die PS4 gemacht.



Fate/Extella: The Umbral Star - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.3125 Grafik: 6.50
Sound: 8.00
Steuerung: 8.00
Gameplay: 6.75
Wertung: 7.3125
  • Actionreich
  • PS4 kommt bei den großen Gegnermassen nicht ins Stottern
  • Nicht sehr abwechslungsreich
  • Grafik sieht nicht wirklich nach PS4 aus

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Rezension vom: 09.02.2017
Kategorie: Action
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