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Guardians of the Galaxy - The Telltale Series Episode 1: Tangled up in Blue

Entwickler: Telltale Games
Publisher: Telltale Games

Genre: Adventure
USK Freigabe: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 31,37 €

Systeme: PC, PlayStation 4, Xbox One

Testsystem: Windows 10 64 Bit, 16 GB RAM, intel i5-4679 3,40 GHZ, Nvida Geforce GTX 970 4GB

Inhalt:

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Die Guardians of the Galaxy sind eine Gruppe von Abenteurern, die der Zufall zusammengeführt hat und die seitdem gemeinsam im All für das Gute kämpfen. Unter anderem auch gegen Thanos, den Mad Titan und irgendwie gelingt es ihnen, diesen zu besiegen, was für sie allerdings nur der Auftakt zu jeder Menge neuer Probleme ist.



Meinung:

Hallo Marvel!
Im Laufe der letzten Jahre hat Telltale Games seine Adventures für DC (Batman), Robert Kirkman (The Walking Dead) oder Gearbox (Tales from the Borderlands) entwickelt und herausgebracht, wobei die Qualität der Spiele in den letzten Jahren stark schwankend war. Häufig wurde die Story gelobt, während das mangelhafte Gameplay stark kritisiert wurde.

Jetzt hat der Entwickler und Publisher sich quasi neue Gebiete erschlossen, neue potentielle Lizenzen, zu denen sie Sachen entwickeln können. Mit Guardians of the Galaxy kommt nämlich das erste Spiel heraus, das auf Marvelprodukten basiert. Wobei allerdings, wie auch schon bei Batman, sie sehr frei mit der Vorlage umgehen.

Galaxie trifft Quicktime-Events
Das Spiel basiert nämlich weder richtig auf den Comics noch auf den berühmten Filmen. Vielmehr kochen die Entwickler ihr eigenes Süppchen und bedienen sich frei und fröhlich beider Versionen. Mit dem Ergebnis, dass Marvel Comic selbst momentan einen Comic herausbringt, der auf dem Spiel basiert und nicht Teil ihres normalen Comic-Universums ist.

Wer bereits schon zuvor ein Telltale-Spiel gespielt hat, der weiß so ungefähr, was ihn erwarten wird. Hauptsächlich Quicktime-Events, kräftig durchmischt mit Gesprächen, bei denen man sich oft unter Zeitdruck für eine Antwort entscheiden muss und nur wenige Passagen, in denen man sich auch wirklich frei herumbewegen darf. Das ist auch bei Guardians of the Galaxy so. Die einzigen Unterschiede zu den anderen Games des Entwicklers sind zum einen die Story, als auch zum anderen spezielle Fähigkeiten des Protagonisten Peter Quill alias Star-Lord.

Schnell! Ein Event!
Dieser hat nämlich Schuhe mit Düsen, die es ihm erlauben, zu fliegen. Ebenso ist er mit Schusswaffen ausgestattet und einem Apparat, mit dem er Ereignisse sehen kann, die in der Vergangenheit geschehen sind. Darüberhinaus kann er mit einem Kommunikator mit seinen Teamkollegen reden. All diese Fähigkeiten kommen im Spiel zum Einsatz, wenn auch nicht sehr oft. Vor allem der Kommunikator fühlt sich überflüssig an, da er zum eigentlichen, limitierten, Gameplay nichts beiträgt.

So hangelt man sich von Szene zu Szene, spielt die packend inszenierten Quicktimevents nach und versucht, die Story zu genießen, die ja das Hauptaugenmerk der Telltale Games-Spiele ist. Die ist durchaus gelungen, auch wenn sie sich zum Ende hin zieht. Die verschiedenen Figuren werden perfekt dargestellt und man erhält wirklich das Gefühl, dass die Guardians trotz aller Differenzen eine Familie sind, die, wenn es nötig ist, zusammenhält.

Bin ich durch die Zeit gereist?
Trotzdem ist dies nicht Grund genug, um sich das Spiel zu holen, denn so nett die Story auch ist, die Präsentation ist enttäuschend. Man merkt, dass die Telltale Games inzwischen pure Stangenware sind. Die Charaktere bewegen sich äußerst hölzern, es kommt wiederholt zu Rucklern und allgemein wirkt die Grafik steril und detailarm. Es wird versucht, eine Comicassoziation mit der Darstellung wachzurufen, doch das Endergebnis wirkt mehr wie eine 08/15-Zeichentrickserie aus dem letzten Jahrhundert, bei der das Budget so schmal war, dass man an allen Ecken und Enden sparte, was nur ging.

Immerhin kann die (englische) Synchro überzeugen. Auch die Musik, die man immer wieder zwischendurch hört, kann überzeugen. Immer wieder werden Musikstücke eingeblendet, die, ähnlich wie bei den Filmen, aus den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts stammen.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen

Wer ein Telltale-Spiel kennt, kennt im Prinzip alle. So ist auch die erste Episode von Guardians of the Galaxy weitestgehend überraschungsarm. Wirkliche Freiheit hat man nie, auch wenn die Quick-Time Events packend inszeniert sind. Die Story selbst kann überzeugen, auch wenn sie gegen Ende deutliche Längen aufweist. Die Grafik ist 08/15 und wirkt detailarm, was enttäuschend ist.



Guardians of the Galaxy - The Telltale Series Episode 1: Tangled up in Blue - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots










Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.125 Grafik: 7.00
Sound: 8.50
Steuerung: 8.00
Gameplay: 5.00
Wertung: 7.125
  • Gelunge Musik
  • Packende Quicktime-Events
  • Limitiertes Gameplay
  • Schwache Grafik
  • Hat Längen

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Rezension vom: 09.05.2017
Kategorie: Adventure
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