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Micro Machines World Series

Entwickler: Codemasters
Publisher: Koch Media

Genre: Sport
USK Freigabe: Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 29,99 €

Systeme: PC, PlayStation 4, Xbox One

Inhalt:
Micro_Machines_World_Series_logo

Als Anfang des Jahres ein neues Micro Machines angekündigt wurde, war die Freude groß. Schließlich erschien das letzte Spiel mit den kleinen Flitzern im Jahr 2006. Nun ist Micro Machines World Series endlich erschienen, doch die Freude wurde etwas getrübt.

Meinung:


Die Micro Machines-Spiele waren stets beliebt, vor allem wegen der Strecken. Kein anderes vergleichbares Spiel schaffte es, aus alltäglichen Gegenständen so schön gestaltete und abwechslungsreiche Strecken zu kreieren, wie es eben Micro Machines getan hat.
Diese schöne Tradition wird nun auch in World Series fortgesetzt, denn anstatt einen, wie der Name vermuten lässt, durch verschiedene Länder rasen zu lassen, steuert man auch diesmal wieder seine kleinen Flitzer über eine Werkbank und einen Pokertisch, durch ein Kinderzimmer, durch die Küche oder den Garten. Insgesamt gibt es so wieder zehn abwechslungsreiche Strecken, die natürlich auch allesamt wieder mit passenden, alltäglichen, Gegenständen wie etwa Spielzeugsoldaten, Spielkarten oder einer Milchtüte dekoriert (teilweise dienen die Gegenstände auch als Hindernisse) sind.

Spielzeugautos
Ein weiterer Punkt, bei dem es Nostalgikern ganz warm ums Herz werden dürfte, sind die Autos. Die sehen aus der bekannten Vogelperspektive nämlich nicht nur wieder tatsächlich wie Spielzeugautos aus, sondern bieten auch wieder eine schöne Bandbreite an. Unter den insgesamt zwölf Fahrzeugen finden sich zum Beispiel ein Polizeiauto, Monstertruck und Bulldozer. Ja selbst ein Luftkissenboot ist dabei. Alle Fahrzeuge verfügen zudem über passende Gadgets und Fähigkeiten, wie etwa Wasserspritzen, Kanonen, Luftstöße oder eine Ramme.
So schön die Gestaltung jedes einzelnen Fahrzeugs auch ist, so gibt es doch auch etwas, das mich an ihnen stört. Damit meine ich nicht, dass sie sich alle gleich fahren (sie unterscheiden sich zwar in ihrer Bodenhaftung, wirklich merken tut man dies aber nicht). Was ich meine sind deren Namen, im Speziellen den des Krankenwagens. Während das Feuerwehrauto zum Beispiel Hauptmann Lichter Loh getauft wurde und auch die anderen Namen mehr oder weniger lustig sind, heißt der Krankenwagen tatsächlich Dr. Mel Anom. Wie man auf diesen, meiner Meinung nach, vollkommen geschmacklosen Namen gekommen ist und ihn im schlimmsten Fall sogar noch lustig fand, weiß ich im besten Willen nicht. Ich hoffe sehr, dass Codemasters dies auch erkennt und den Namen in einem der nächsten Updates doch noch ändert.

Wenig zu bieten
Bei den Spielmodi erwartet uns der nächste Wermutstropfen. Richtig viel zu bieten hat Micro Machines World Series hier nämlich nicht. Die größte Abwechslung erwartet einen hier noch im Onlinemodus. Hier dürfen wir immerhin neben Einzelrennen, die zunächst im freien Spiel, später dann aber auch auf einer Rangliste gewertet werden, noch an Team-Schlachten teilnehmen. Diese sind dabei in verschiedene Kategorien wie Capture the Flag, King of the Hill und Bombenangriff unterteilt und spielen sich ausschließlich in geschlossenen Arenen ab, von denen es insgesamt 15 Stück gibt. Zusätzlich gibt es alle paar Tage noch offizielle Spezial-Events, an denen man teilnehmen kann.
Zudem können wir online im Level aufsteigen,wofür wir als Belohnung Lootboxen (und zwar nur hier, kaufen kann man diese nämlich erfreulicherweise nicht) erhalten. Mit denen können wir dann unter anderem das Aussehen oder auch die Sprüche der Fahrzeuge ändern.

Im Einzelspielermodus trägt man hingegen nichts zu den Lootboxen bei, weshalb dieser Modus per se schon mal uninteressanter erscheint. Hinzu kommt aber auch noch, dass man offiziell nur normale Rennen alleine gegen die KI ausgetragen werden können. Man kann zwar auch Ausscheidungsrennen gegen die KI fahren, doch offiziell ist dieser Modus als einer von lediglich zwei lokalen Mehrspielermodi für bis zu vier Spieler gedacht.

Kaum Mitspieler zu finden
Die Auswahl an Spielmodi ist also nicht gerade berauschend, vor allem da man online so seine Schwierigkeiten hat überhaupt Mitspieler zu finden. Wenn man dann aber doch endlich mal welche gefunden hat, kommt auch schnell das typische Micro Machines-Feeling wieder, denn durch die bereits beschriebenen tollen Streckendesigns, die typische Vogelperspektive, die arcadige und gut funktionierende Steuerung und natürlich die ebenfalls wieder vorhandenen Power-ups, die man während der Fahrt aufsammeln kann, entwickelt sich ganz schnell ein Heidenspaß. Leider vermiesen einem Ruckler und Lags den Spielspaß aber auch genauso schnell wieder.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Stefan Heppert Ich habe mich wirklich auf das neue Micro Machines World Series gefreut. Tatsächlich verspürt man auf der Strecke auch wieder das typische Micro Machines-Feeling, allerdings gibt es leider wenig, das einen dazu veranlasst, länger am Spiel zu bleiben. Es gibt zu wenige Spielmodi – von denen die meisten auch noch onlinegebunden sind - , man findet kaum Mitspieler, und Ruckler und Lags stören das Spielgeschehen. Auf der anderen Seite gibt es zwar auch Lootboxen, doch deren Inhalte sind auch nicht so berauschend, dass sie einen motivieren weiterzuspielen.
Da das Spiel lediglich 30 Euro kostest, ist es für ein paar Runden zwischendurch sicherlich ganz nett, wer längerfristigen Spielspaß sucht, wird hiermit aber kaum glücklich werden.

Micro Machines World Series - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Stefan Heppert

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 6.375 Grafik: 6.50
Sound: 6.00
Steuerung: 6.50
Gameplay: 6.50
Wertung: 6.375
  • Toll gestaltete Rennen
  • Abwechslungsreiche Fahrzeuge
  • Gadgets und Fähigkeiten
  • Kostet lediglich 30 Euro
  • Wenige Spielmodi
  • Kein Splitscreen-Modus
  • Probleme Mitspieler zu finden
  • Ruckler und Lags
  • Keine Langzeitmotivation

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Rezension vom: 16.07.2017
Kategorie: Sport
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