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God Wars: Future Past

Entwickler: Kadokawa Games
Publisher: NIS America

Genre: Rollenspiele
USK Freigabe: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 33,80 €

Systeme: PlayStation 4, PlayStation Vita

Inhalt:

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Vor 13 Jahren hatte Kintaro seiner eingesperrten Kindheitsfreundin Kaguya versprochen, sie aus der Gefangenschaft zu befreien. Jetzt, als gerade ein Bauernaufstand tobt, ist die perfekte Gelegenheit dazu. Doch schnell stellt sich heraus, dass auf die beiden eine größere Aufgabe wartet. Sie müssen nämlich das Land retten, das aktuell vom Chaos regiert wird.



Meinung:

Epische Folklore
Die Inhaltszusammenfassung lässt es nicht erahnen, aber die Story von God Wars: Future Past hat durchaus etwas Episches, denn sie basiert auf der japanischen Folklore Kojiki und ist dementsprechend in einem Japan angesiedelt, das sich an der frühen Sagenwelt des Landes orientiert. Dementsprechend wird man es mit vielen Göttern und Geistern zu tun haben, plus natürlich auch entsprechenden Ritualen.

In der Anfangssequenz kriegt man bereits ein solches mit. Man sieht, wie Lady Tsukuyomi, Königin des Reiches Fuji, ihre Tochter Sakuya dem Vulkan opfert. Ein Schicksal, das auch Kaguya droht, sollte der feuerspuckende Berg jemals wieder ausbrechen.

RPG, wie es im Taktik-Buche steht
Es ist wirklich dieses Ambiente, das bis ins kleinste Detail durchgehalten wird, was dafür sorgt, dass God Wars zumindest zu Beginn beim Spieler auf Interesse stößt. Dabei ist der Titel gameplaytechnisch ein rundenbasiertes Taktik-RPG, nicht unähnlich der bekannten Final Fantasy Tactics-Reihe. Nur eben, dass man anstatt Soldaten Helden und Götter, wie Kuma, dem Bärengott und Freund des Haupthelden Kintaro, steuert.

Die Geschichte zerfasert jedoch im Laufe des Spiels. Je mehr man im Game fortschreitet, desto mehr rücken die Nebenplots in den Vordergrund, zum Beispiel von den diversen Nebenfiguren, auf die man trifft und die man mit in die Party aufnehmen kann. Die Hauptgeschichte jedoch, die sich um das Schicksal des Reiches dreht sowie das der verschollenen Königin Tsukuyomi, verliert sich irgendwann.

Nichts neues im Reiche Taktik-RPG
Doch das kann einem egal sein, wenn man Wert auf ein ordentliches Gameplay legt und hier gibt es sowohl gute, als auch schlechte Nachrichten. Die gute ist, dass die Spielweise solide geworden ist. Die schlechte ist, dass die Entwickler von Kadokawa Games es versäumt haben, God Wars etwas Eigenständiges, Nachvollziehbares zu verpassen.

Damit ist gemeint, dass das Gameplay sich doch sehr stark an anderen Taktik-RPGs orientiert. Man steuert rundenweise Figuren, die hauptsächlich das Ziel haben, gegnerische Einheiten zu erledigen. Dazu stehen diverse Möglichkeiten zur Verfügung, wie eben Magie oder auch unterschiedliche Waffen. Sollte man aus der Seite, als die Flanke, oder von höhergelegenem Terrain aus angreifen, kann man mehr Schaden anrichten. Umgekehrt kann die KI dies natürlich auch machen. Des Weiteren finden sich in manchen Stages Kisten, in denen man Items finden kann.

Das "Beste" aus zwei Systemen
Jeder Charakter hat außerdem verschiedene Jobs. Das ist natürlich etwas, was man vor allem aus den früheren Final Fantasy-Spielen her kennt. Hier haben die Charaktere einzigartige Jobs, die man nicht wechseln kann, sowie Main- und Subjobs. Der Clou ist, dass man in jedem Kampf, mit jedem Angriff, den man durchführt, Erfahrungspunkte erhält und mit diesen ist man in der Lage, seine Jobs aufzuleveln und neue freizuschalten. So kriegt man später zum Beispiel Zugriff auf den Samuraijob, allerdings nur, wenn man den Beruf, auf dem das basiert, auch entsprechend auflevelt.

God Wars: Future Past erscheint sowohl für PS4 als auch für PS Vita und das merkt man dem Spiel an. Die Grafik führt nicht dazu, dass man in Euphorie ausbricht, sondern dass man eher eine gewisse Zweckmäßigkeit bewundern darf. Alles ist nämlich dem Zweck untergeordnet, dass das Spiel auch auf der Vita halbwegs ansprechend aussieht. Leider, muss man sagen, denn so geht ein Großteil an Atmosphäre flöten.

Das Spiel bietet einem sowohl die englische als auch die japanische Synchro. Die Sprecher machen einen guten Job, was man von der Musik nicht sagen kann, da diese eher mittelprächtig ausgefallen ist.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen

God Wars: Future Past ist leider kein Überflieger geworden. Im Gegenteil: Das Spiel von Kadokawa Games orientiert sich zu sehr an anderen Taktik-RPGs ohne was Eigenes hinzuzufügen. Hinzu kommt auch noch, dass die Mainstory des Spiels nach einer Weile zerfasert. Interessant sind allerdings das Job-System und die Synchro, die sowohl auf Englisch als auch auf Japanisch vorliegt. Dafür sind Grafik und Ton Mittelmaß.



God Wars: Future Past - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 6.5 Grafik: 6.00
Sound: 7.00
Steuerung: 8.00
Gameplay: 5.00
Wertung: 6.5
  • Geschichte orientiert sich an japanischer Folklore
  • Interessantes Job-System
  • Gute Synchro
  • Bietet nichts eigenständiges
  • Mittelmäßige Grafik
  • Mainstory zerfasert

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Rezension vom: 30.08.2017
Kategorie: Rollenspiele
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