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Moero Chronicle

Entwickler: Compile Heart
Publisher: Idea Factory

Genre: Rollenspiele
USK Freigabe: Downloadspiel ohne USK-Prüfung
ca. Preis:

Systeme: PC

Testsystem: Windows 10 64 Bit, 16 GB RAM, intel i5-4679 3,40 GHZ, Nvida Geforce GTX 970 4GB

Inhalt:

Moero_Chronicle_Logo

Die Monstermädchen drehen durch, weshalb ein Krieg zwischen der Welt der Menschen und der Monster auszubrechen droht. Jetzt ist Io der Einzige, der verhindern kann, dass es soweit kommt. Es gibt zwei gute Gründe dafür: Zum einen ist er entbehrlich und zum anderen ist er mit dem Monstermädchen Lilia befreundet. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, die Welten zu retten.



Meinung:

Von der Vita auf den PC
Bislang war Idea Factory International vor allem ein zuverlässiger Lieferant von Software für die PS Vita. Während Sony selbst dem Handheld inzwischen die kalte Schulter zeigt, präsentiert dieser Publisher zuverlässig immer wieder neue Titel, hauptsächlich JRPGs, für den Handheld. Aber auch die PlayStation 4 kommt regelmäßig in den Genuss neuer Titel dieses Produzenten.

Ab und an kommt es allerdings ebenso vor, dass PC-Titel des Publishers herauskommen. Jedoch handelt es sich dabei immer um Adaptionen ehemaliger PS Vita-Titel, wo die Grafik vielleicht etwas aufgebohrt wurde. Auch Moero Chronicle ist so ein Titel. Die ursprüngliche Fassung kam 2015 für den asiatischen Markt heraus, so dass der PC-Release quasi die Europa-Premiere bedeutet.

Ecchi hoch 1000
Man wird schnell in das Spiel und das Gameplay eingeführt. Bereits wenige Minuten nach Spielbeginn steuert man die Geschicke des Protagonisten Io und wird schon bald über diesen den Kopf schütteln.

Man ist es ja von Idea Factory International-Spielen gewohnt, dass der Ecchi-Faktor hoch ist, sprich, dass man bei Vertretern des weiblichen Geschlechts oft mehr nackte Haut sieht, als Kleidung, die sie bedeckt. Eine sexuelle Komponente ist ebenfalls in einigen Titeln vertreten, etwa wenn man in Monster Monpiece die gesammelten Monster durch Rubbeln auflevelt, was diese mit einem Stöhnen quittieren. Doch Moero Chronicle setzt dem Ganzen die Krone auf.

Wenn man eine Vorlage nicht nutzt
Da ist zum einen der Protagonist, der, weil er Sorgen hat, dass die Frauenwelt ihn als Perversling beschimpfen könnte, den Kontakt zu ihr auf ein absolutes Minimum reduziert hat und sich dementsprechend in der Präsenz solcher eher ungelenk gibt. Denn das Problem ist, dass er ein starkes Verlangen nach ihnen, bzw. nach ihren Brüsten hat. Und dieses Verlangen ist ein essentieller Bestandteil des Gameplays.

Moero Chronicle ist ein Dungeon Crawler, wie die Etrain Odyssey-Reihe, wenn auch dem Spiel die Komplexität des Gameplays des Vorbilds deutlich fehlt. Denn im Prinzip stiefelt man durch die Level und sieht der Karte beim Autoausfüllen zu, was bei der Vorlage nicht der Fall ist. Regelmäßig kommt man auch in Auseinandersetzungen, wo man eine Gruppe an Monstermädchen steuert, die man vorher zusammenstellt.

Er hat doch nicht eben wirklich ...?
Jetzt ist es so, dass der Protagonist mit seinem eben genannten Verlangen die Angriffe seiner Mädchen verstärken kann. Stattdessen kann er es auch aufstauen, um so später eine noch größere Verstärkung durchzuführen. Jedoch kann es ebenso geschehen, dass er sein Verlangen nicht mehr unter Kontrolle hat und es vorzeitig rauslässt. Und dabei einen Gesichtsausdruck macht, als ob er gerade einen Orgasmus hat.

Auch das Rubbeln ist wieder mit dabei. Dieses Mal betrifft es vor allem die Mädchen, die vorne in der Party stehen. Und genau wie in den anderen Spielen wird es mit einem gewissen wohligem Stöhnen belohnt. Dass dabei einige dieser Mädchen minderjährig wirken, muss wohl nicht erwähnt werden.

Wenn die Steuerung nicht so will, wie man selbst möchte
Das nächste Problem an diesem Spiel ist die Steuerung, die standardmäßig einfach nur Müll ist. Einfache Dinge, wie das Bestätigen von Sachen liegen meistens auf Knöpfen - wenn man mit dem Gamepad spielt - oder auf Tasten - wenn man mit der Tastatur spielt - wo man sie nicht vermutet. Folglich ist das Bestätigen, zum Beispiel der Tatsache, dass das Spiel im Vollbildmodus gestartet wird und nicht etwa wie ursprünglich im Fenstermodus, eine Tortur.

Grafik und Sound sind bei diesem Spiel noch das Beste. Es sind zwar keine Überflieger, aber guter Durchschnitt allemal.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen

Moero Chronicle ist ein Reinfall, ein Flop, ein Schnellschuss. Die Steuerung hat standardmäßig ein Riesenproblem, was auch für das Gameplay gilt. Der Protagonist geht mit seinem Verlangen schon schnell auf den Keks und die sexuelle Komponente im Game sorgt für Irritation. Es gibt wahrlich bessere Titel, als dieses Stückwerk!



Moero Chronicle - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots














Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 4.1875 Grafik: 6.00
Sound: 6.00
Steuerung: 3.00
Gameplay: 1.75
Wertung: 4.1875
  • Netter Dungeon Crawler, der sich an Etrian Odyssey orientiert
  • Erreicht längst nicht die Klasse und Tiefe des Vorbilds
  • Sehr Ecchi-lastig
  • Viele fragwürdige Szenen und Momente
  • Schlechte Standardsteuerung

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Rezension vom: 17.10.2017
Kategorie: Rollenspiele
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