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Cars 3: Driven to Win

Entwickler: Avalanche Studios
Publisher: Warner Bros. Interactive

Genre: Sport
USK Freigabe: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: ab 45,48 €

Systeme: PlayStation 4, Switch, Xbox One

Inhalt:
Cars_3_banner

Auch wenn Filmversoftungen nach wie vor keinen guten Ruf haben, gibt es doch immer wieder Filme, die schreien nahezu nach einem dazu passenden Spiel. Ein solcher Film ist auch Disney Pixar’s Cars 3. Und tatsächlich kam mit Driven to Win pünktlich zum Kinostart auch das dazugehörige Videospiel in den Handel. Ob sich der Arcade-Racer an die in die lange Reihe dürftiger Spieleumsetzungen einreiht oder ob es, wie der Film selber, eine positive Überraschung ist, haben wir für euch getestet.

Meinung:

Bei Spielen zu einem Film ist es immer schwer über die Story zu berichten. Schließlich basiert diese meistens auf die der Filmvorlage, weshalb man riskiert nicht nur das Spiel, sondern eben auch den Film zu Spoilern. Im Fall von Cars 3: Driven to Win ist dies aber ehrlich gesagt nicht allzu tragisch. Sowohl Film als auch das Spiel haben nämlich eine eher überschaubare Geschichte, in der die Frage gestellt wird, ob Lightning McQueen noch mit den jungen Boliden mithalten kann. Schließlich ist das rote Stockcar nicht mehr das aller frischeste. Um herauszufinden, ob er es noch drauf hat, stellt er sich – zumindest im Spiel – einer Reihe Turnieren, in denen er gegen die neue Konkurrenz antritt.
Erzählt wird diese kleine, aber feine Geschichte, anhand eines schön gemachten Intros und weiterer Zwischensequenzen.

Eigene Spielideen
Das Gameplay ist typisch arcadig und erinnert somit zwangsläufig an Mario Kart. Allerdings ist Cars 3: Driven to Win keiner der zahlreichen (und zumeist ernüchternden) Abklatsche des Klassenprimus. Das Spiel hat durchaus eigene Ideen, so dass es von der breiten Masse abhebt. Natürlich gibt es auch hier unterschiedliche Fahrzeuge – allesamt Charaktere aus dem Film wie etwa Lightning McQueen, Sally oder auch Hook – Boosts und Drifts. Es gibt aber eben auch zum Beispiel eine Handvoll Tricks, die man einfach so oder aber auf speziellen Feldern ausführen kann. Wenn man den Anweisungen folgt und zum Beispiel auf zwei Reifen oder rückwärts über die Felder fährt, erhält man als Belohnung eine extra Portion Boost. Gleiches gilt, wenn man über die Sprungschanzen fliegt oder seine Kontrahenten mit einem Rempler nach rechts bzw. links abdrängt. Durch all dies wirkt das Spiel eben nicht wie ein weiterer Mario Kart-Klon, sondern tatsächlich wie eigenständiges Spiel und ganz nebenbei wird es durch all die Aktionen auf den Strecken auch nie langweilig.

Viel Abwechslung
Cars 3: Driven to Win
hat aber nicht nur auf den Strecken einiges zu bieten. Auch die Anzahl an Renn-Modi ist durchaus beachtlich, denn wir nehmen bei Weitem nicht nur an regulären Rennen teil. Wenn man die Pokal-Serie auswählt, in denen immer mehrere Events auf einmal anstehen, kann es schon mal passieren, dass wir beispielsweise auch an Zeitrennen teilnehmen müssen, bei denen es vor allem darum geht, die Strecke gut zu kennen und alle Abkürzungen zu nutzen. Oder wir starten in einem sogenannten Kampfrennen, in denen wir unsere Kontrahenten mit Power-up-Waffen den gar ausmachen. Oder wir müssen in K.O.-Rennen innerhalb einer vorgegebenen Zeit so viele KI-Wagen wie nur möglich zerstören. Zudem erwarten einen auch noch Meister-Events, bei denen wir uns in vier Disziplinen gegen die jeweiligen Disziplin-Meister behaupten müssen. Am unterhaltsamsten empfand ich aber die Stuntrennen, wo wir über Rampen fahren und die bereits erwähnten Stunts ausführen.
Um Stunts geht es auch in dem zweiten Spielmodi. Denn neben der Pokal-Serie und der Möglichkeit alle Renntypen auch einzeln zu fahren, bietet uns das Spiel auch noch den „Thomasville Stunt Park“ an, der wohl am ehesten mit einer Art Tony Hawks Pro Skater für Autos umschrieben werden kann. Hier geht es nämlich darum verrückte Aktionen wie etwa Salti oder gar Barrelrolls auszuführen – eben ganz wie im Skateboardspiel, nur mit Autos. Was sich zunächst komplett verrückt anhört, macht aber erstaunlicherweise unglaublich viel Spaß und ich hätte mir hier durchaus ein paar mehr Herausforderungen gewünscht.
Als Letztes gibt es selbstverständlich auch einen Multiplayermodus, bei dem man sich allerdings nur lokal mit einem Freund in verschiedenen Rennen messen kann.

Knackier Schwierigkeitsgrad
All das oben Genannte ist allerdings nicht von Anfang an verfügbar. In Cars 3: Driven to Win muss man sich nämlich so gut wie alles erst einmal mühsam freischalten. Das gilt nicht nur für weiterführende Pokal-Serien, sowie Renn- und Spielmodi, sondern auch für die 23 Fahrzeuge, die sich aber leider nur optisch voneinander unterscheiden. Neben Siegen in vorherigen Pokalen oder Rennen geschieht dies über 136 Tests, die wir in der Ruhmeshalle aufgelistet vorfinden. Die meisten dieser Tests schaltet man ganz nebenbei frei, andere wiederum benötigen bestimmte Bedingungen, weshalb man manche Rennen mehrmals fahren muss.
Im Prinzip ist das ja eine nette Idee, weil man so für längere Zeit beschäftigt ist. Allerdings gibt es ein gewaltiges Problem. Denn obwohl das Spiel für die jüngere Zielgruppe gedacht ist, ist es doch ganz schön knifflig. Gerade die Steuerung beim Rückwärts- und Seitwärtsfahren ist selbst für geübte Spieler eine echte Herausforderung. Ohne diese Tricks geht es aber nicht, denn um erfolgreich zu sein, benötigt man aufgrund des starken Gummibandeffekts unbedingt Boost, ansonsten hat man selbst im leichtesten der drei Schwierigkeitsgrade keine Chance. Ob das so ideal für die Kinder ist, sei mal dahingestellt. Auf jeden Fall werden sie hier richtig gefordert.

Comiclook und sprechende Autos
Wesentlich Kindgerechter ist die Aufmachung des Spiels. Der Comiclook passt perfekt zum Film, wobei die Autos natürlich die Highlights darstellen. Diese sehen ihren Filmvorbildern nämlich zum Verwechseln ähnlich – zumindest in ihrem Aussehen. Mit der Schärfe der Leinwand-Autos können die in dem Spiel aber leider nicht mithalten. Dies ist ohnehin ein Problem des Spiels. Gerade bei den Strecken, von denen es 21 unterschiedliche gibt, erblickt man doch des Öfteren mal die ein oder andere matschige Textur. Dafür sind die meisten Strecken aber immerhin schön gestaltet und bieten eine Menge Abwechslung. Was die Jüngeren ebenfalls begeistern dürfte, ist das die Cars auch hier sprechen und zum Beispiel bestimmte Aktionen kommentieren. Leider hört man dabei aber nicht die original Stimmen aus dem Film, das sollte die Jüngeren aber wohl kaum stören. Gleiches gilt für die paar Ruckler, die es immer wieder gibt, das Spiel aber nie unspielbar machen.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Stefan Heppert Mit Cars 3: Driven to Win hat Warner Bros. Interactive Entertaiunment einen gelungenen Arcade-Racer herausgebracht, der gerade in der Zeit in der etliche Rennsimulationen erscheinen, eine schöne Alternative darstellt. Dank zahlreich freischaltbaren Rennen, Modi und Autos ist auch die Langzeitmotivation gegeben. Bleibt nur die Frage, ob der Schwierigkeitsgrad für Kinder nicht ein wenig zu hoch angesetzt ist. Doch die werden durch die kunterbunten original Autos und den abwechslungsreichen Strecken sicherlich auch ohne Siege am Laufband ihre Freude haben.

Cars 3: Driven to Win - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Stefan Heppert

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 6.875 Grafik: 7.00
Sound: 6.50
Steuerung: 7.00
Gameplay: 7.00
Wertung: 6.875
  • Stunts
  • Unterschiedliche Rennmodi
  • 23 Autos, die alle aus dem Film stammen
  • Abwechslungsreich gestaltete Strecken
  • Autos sprechen
  • Knackiger Schwierigkeitsgrad
  • Matschige Texturen
  • Keine original Sprecher

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Rezension vom: 23.10.2017
Kategorie: Sport
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