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Disneyland Adventures

Entwickler: Frontier
Publisher: Microsoft Game Studios

Genre: Adventure
USK Freigabe: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 24,99 €

Systeme: Xbox One, Xbox One X

Inhalt:
disneyland_adventures_logo

Bereits vor sechs Jahren durften wir auf der Xbox 360 mit Disneyland Adventures durch die virtuelle Version des wohl bekanntesten Freizeitparks der Welt laufen. Eigentlich war der Ausflug auch ganz launig, das einzige Problem – damals war Kinect Pflicht. Im Zuge der Xbox One X-Veröffentlichung wurde der Titel nun gerelauncht (wobei der Titel natürlich auch auf der herkömmlichen Xbox One spielbar ist), diesmal allerdings mit Controller-Unterstützung. Um herauszufinden, was es sonst noch Neues gibt, haben wir uns noch mal in das Disney-Wunderland begeben.

Meinung:

Bereits vor sechs Jahren war es beeindruckend, mit wie viel Liebe Frontier das echte Disneyland virtuell eingefangen hat. Ich persönlich war zwar leider noch nie dort, aber Personen, die dieses Vergnügen schon hatten, haben den Park damals tatsächlich auf Anhieb wiedererkannt und konnten mich sogar zielgenau zu einzelnen Attraktionen lotsen. In der nun gerelaunchten Version ist dies nicht anders, denn am Park wurde eigentlich nichts verändert. Doch warum sollte man das auch, wenn der doch ohnehin schon so toll gestaltet war? So wurde lediglich an der Optik etwas gefeilt. Leider fällt dabei aber auf, das selbst auf der Xbox One X manche Texturen matschig wirken, Texturen plötzlich auftauchen, die Sichtweite nicht immer gegeben ist und das Bild ab und an ruckelt. Auch wenn das natürlich bedauerlich ist, habe ich mich bereits nach wenigen Minuten nicht mehr daran gestört und mich stattdessen am wundervollen Park erfreut. Denn auch wenn er sich wie erwähnt inhaltlich mit dem von der Xbox 360 gleicht, ist es doch ein ganz besonderes Gefühl in ihm herumzuschlendern, die Attraktionen zu bestaunen und teilweise sogar fahren zu dürfen und die unendlich vielen kleinen Details, die teilweise gut versteckt sind, zu entdecken. Schon allein damit können kleine und große Disney-Fans Stunden verbringen, ohne auch nur ein Prozent Fortschritt zu verzeichnen.

Mickey, Goof und Co.
Dabei warten Hunderte Aufgaben darauf, erledigt zu werden. Denn neben den 100 Story-Missionen, die man von allen möglichen bekannten Disney-Figuren wie Mickey, Donald, Goofy, Cinderella, Alice oder Pinocchio – um nur Mal ein paar zu nennen – erhält, gibt es noch unzählige Nebenaufgaben. Mit fortschreitendem Spielverlauf erhält man nämlich Gegenstände wie etwa eine Kamera, einen Zauberstab oder Buzz Lightyear's Strahlenkanone, mit denen man im ganzen Park verstreute Objekte fotografieren, verzaubern oder „abschießen“ kann. Da das Spiel natürlich vornehmlich für eine jüngere Zielgruppe gedacht ist (was aber nichts daran ändert, das auch ältere Semester wie ich, viel Freude am Spiel haben), sind sämtliche Objekte oder zu fotografierenden Orte markiert, so dass man nicht lange suchen muss. Eine solche Hilfe gibt es übrigens auch während der Story-Missionen, in denen man stets von einem Lichtschein zum Ziel geführt wird. Doch zurück zu den Nebenaufgaben und insbesondere zu den Bildern. Um die machen zu können, benötigt man nämlich nicht nur die Kamera, sondern auch Fotoalben. Erst wenn man diese im jeweiligen Gebiets-Shop mit dem üppig vergebenen Spielgeld gekauft hat, kann man sich auf Bilderjagd machen und besondere Orte, aber auch die beliebten Figuren fotografieren. Neben den Fotoalben gibt es in den Shops aber auch zahlreiche Klamotten, ganze Verkleidungen, Disney-Accessoires und Autogrammbücher zu kaufen. Besonders Letzteres dürfte den jüngeren Spielern viel Freude bereiten. Denn wenn man eine Disney-Figure antrifft und sie nach einem Autogramm fragt, kann man dieses später tatsächlich im Buch bewundern. Das ist aber nicht die einzige Interaktion zwischen Spieler und Disney-Figur. Genau so kann man jede Figur auch Abklatschen, sie umarmen oder ein kleines Tänzchen mit ihnen aufführen. Bei all dem wird noch einmal deutlich, mit welcher Detailversessenheit hier gearbeitet wurde. Denn tatsächlich sehen all diese Aktionen bei jeder Figur anders aus.

Ab ins Rabbid Hole

Nicht ganz so abwechslungsreich geht es leider in den Hauptmissionen zu. Hier geht es meist darum, irgendwelche Objekte wie etwa Arielles Dingelhopper oder Tassen für den Hutmacher aus Alice im Wunderland zu suchen und zu ihnen zu bringen. Für erfahrene Spieler sind dies eintönige Fleißarbeiten, bei denen man der leuchtenden Spur quer durch den Park folgt. Für die jüngeren sind aber auch diese Aufgaben heiter.
Für Jung und Alt gleichermaßen erfreulich sind hingegen die Minispiele, die einen ab und an als Mission erwarten und stets an bekannte Disney-Filme angelehnt sind. So muss man hier zum Beispiel durch das Berühmte Rabbid Hole aus Alice im Wunderland springen und dabei Gegenständen ausweichen. Daneben muss man zum Beispiel aber auch mal eine Bob-Piste Herunterrasen, etwas abwerfen oder in Tanzeinlagen Gesten nachahmen, wenngleich Letzteres mit einem Controller wenig Sinn macht. Allerdings gibt es ja durchaus noch die Möglichkeit das Spiel auch auf der Xbox One bzw. Xbox One X mit Kinect zu steuern, und dann macht auch dieses Minispiel sehr viel Spaß. Allerdings gibt es mit der Kinect-Steuerung auch wieder einige Probleme, da man mitunter nicht genau weiß, welche Parameter die Kamera etwa beim Werfen nutzt und man so doch des Öfteren daneben wirft. Mit der neu hinzugekommenen Controller-Steuerung hat man diese Probleme nicht. Hier funktioniert alles tadellos.

Denglisch
Nicht nur einmal habe ich in den vorhergegangenen Zeilen die Detailverliebtheit gelobt, mit der die Entwickler bei Disneyland Adventures am Werk waren. Leider gibt es aber auch eine Sache, bei der die Entwickler es nicht ganz so genau genommen haben. Die Rede ist von der Lokalisierung. Klar die Texte sind alle gut übersetzt und auch sämtliche Disney-Figuren sprechen Deutsch. Wenn man genau hinhört, hört man aber, dass die anderen Parkbesucher Englisch sprechen und auch aus den Lautsprechern an den Attraktionen Englisch ertönt. Gerade in Anbetracht der ansonsten großartigen Arbeit ist so ein Sprachwirrwarr wirklich bedauerlich.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Stefan Heppert Für Disney-Fans ist Disneyland Adventures ein wahr gewordener Traum. Denn hier können sie durch den wohl berühmtesten Freizeitpark der Welt laufen, dessen Attraktionen bestaunen (und teilweise sogar fahren) und mit vielen ihrer Disney-Helden interagieren. Auch wenn ältere Disney-Fans hier und da kleinere technische Mängel feststellen werden und der Spielanspruch für sie eher gering bleibt, so werden auch sie über die Detailverliebtheit, die die Entwickler bei all dem an den Tag gelegt haben, begeistert sein. Selbst in den letzten Winkeln des Parks ist noch etwas zu entdecken und keine Interaktion mit den Disney-Figuren gleicht der anderen.
Disneyland Adventure ist also wirklich das perfekte Spiel für Disney-Fans und eine preiswerte Alternative zu einem Besuch im echten Park.

Disneyland Adventures - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Stefan Heppert

Screenshots
















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.875 Grafik: 8.00
Sound: 7.50
Steuerung: 8.50
Gameplay: 7.50
Wertung: 7.875
  • Liebevoll nachgebauter Park
  • Mit zahlreichen Disney-FIguren interagieren
  • Sehr gute Controller-Steuerung
  • Tolle Mini-Spiele
  • Viele Missionen
  • Augaben wiederholen sich
  • Sehr viel rumgelaufe
  • Kinect-Steuerung nicht immer ganz optmal
  • Selbst auf der Xbox One X mit kleineren Performence-Problemen
  • Lokalisierung nicht komplett

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Rezension vom: 27.11.2017
Kategorie: Adventure
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