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Sushi Striker: The Way of Sushido

Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo

Genre: Puzzles
USK Freigabe: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 49,99 €

Systeme: 3DS, Switch

Inhalt:

Sushi_Striker_Logo

Musashi ist ein Waisenkind. Seine Eltern verlor er im Krieg zwischen dem Imperium und der Republik, in dem es um das Recht ging, frei Sushi zu essen. Das Imperium gewann und seitdem werden die Sushigeister verfolgt und man kann diese köstliche Speise nirgends mehr kriegen. Doch dann ändert sich alles, als Musashi Teil des Widerstands wird, einen Kontrakt mit den Sushigeistern erhält und damit beginnt, sich für Sushi für alle einzusetzen.



Meinung:

Sushi für alle!
Jeder kennt Sushi! Diese japanische Speisesorte, deren Grundbestandteil Reis ist, der mit verschiedenen Sorten an Fleisch oder Früchten kombiniert werden kann, hat sich hier in Europa ebenfalls viele Freunde gemacht. Daher kann man auch nachvollziehen, worum es in der Geschichte von Sushi Striker: Way of Sushido geht.

Bei dem Spiel handelt es sich um ein Puzzlegame mit einer abgedrehten Erzählung und Charakteren. Da bekämpft man Männer des Imperiums, die es mit dem Bodybuilding dezent übertrieben haben. Oder man hat einen Rivalen, der jedes Mal, wenn man ihn besiegt, flennend davon läuft. Dazu noch der obligatorische Protagonist, der in manchen Sachen wirklich sehr einfach gestrickt ist, und fertig hat man einen Plot, der kindgerecht ist, es jedoch schafft, für das Gameplay eine sinnvolle Grundlage zu bieten. Das ist zwar häufig an der Grenze zur Peinlichkeit, aber nie darüber.

Nicht 3DS Only
Dabei war Sushi Striker ursprünglich ein Titel, der für den Nintendo 3DS angekündigt worden war. Nintendos Handheld leidet ein wenig darunter, dass im Vergleich zur Switch kaum noch Games für ihn herauskommen, da wäre so etwas wie dieses Game genau das Richtige gewesen. Doch kurz nach der ersten Ankündigung erfuhr man, dass das Spiel ebenso für die Switch erhältlich sein würde. Letztere Fassung ist die getestete.

Als Puzzlegame ist Sushi Striker eine angenehme Abwechslung von der »Kombiniere drei Elemente«-Norm. In diesem Fall befindet man sich gemeinsam mit einem Rivalen an einem Laufband, auf dem viele verschiedene Sushistücke auf verschiedenfarbigen Tellern vorbeilaufen. Das Ziel ist es, möglichst viele von diesen in einer Farbe miteinander zu verbinden und den so entstandenen Stapel auf den Gegner zu werfen.

Schnell mal hoch stapeln = Sieg?
Wie bei Puzzlespielen üblich klingt das einfacher, als es in Wahrheit ist. Denn am meisten Schaden macht man, wenn man zehn oder mehr Teller aufeinanderstapelt. Das wird dadurch erschwert, dass die Laufbänder in entgegengesetzten Richtungen laufen und man nur wenige Sekunden Zeit zum Stapeln hat. Ebenso müssen sich die Gerichte auf einer Linie befinden, wenn auch über mehrere Bänder hinweg.

Eine wichtige Rolle kommt dabei den Speisen zu, die man so vertilgt. Denn je nach Nahrungssorte füllt sich die Energieleiste eines von drei Sushigeistern, die man aktiv mit sich trägt. Ist diese voll, kann man eine Spezialtechnik ausführen, wie zum Beispiel Sushisorten auftauchen lassen, mit denen man die eigene Lebensenergie wieder auffüllen kann, oder Elektroblitze verschießen, oder den Feind mit Sushistäbchen piesacken. Es gibt jede Menge unterschiedliche Geister, denen man im Laufe des Spiels begegnet und mit denen man einen Vertrag abschließen kann, wodurch sie ihre Kräfte zur Verfügung stellen.

Wieso hat er, was ich habe?
Allerdings wird man wiederholt darauf stoßen, dass die Gegner oft dieselben Sushigeister mit sich führen. Das beißt sich mit der Geschichte, da dort der Eindruck erweckt wird, dass diese Wesen einzigartig sind. Eine Erklärung für diese Diskrepanz wird nicht gegeben.

Das normale Gameplay wird immer wieder durch spezielle Kämpfe aufgelockert, in denen Kapseln vorkommen, die Items verstecken, die die Auseinandersetzung beeinflussen. So kann man zum Beispiel das Gegenüber für zehn Sekunden einfrieren und handlungsunfähig machen. Um diese Kapseln allerdings zu öffnen, muss man eine bestimmte Anzahl vorgegebener Farben aufeinanderstapeln, was angesichts der Hektik nicht immer einfach ist.

Noten, die keinen Sinn ergeben
Das Spiel hat einen guten Umfang und einen Schwierigkeitsgrad, der angenehm ansteigt. Sollte man in einem Kampf scheitern, erhält man trotzdem Erfahrungspunkte und kann sein Glück problemlos erneut versuchen. Am Ende wird dann abgerechnet. Ausgerechnet diese Abrechnung ergibt aber keinen rechten Sinn. Wieso kriegt man ein teilweise ein D, obwohl man alle drei Bonusziele erfüllt hat und auch nicht so lange gebraucht hat? Wieso erhält man ein S, obwohl man nur ein Ziel geschafft hat? Diese Unklarheit kann manchmal frustrierend sein.

In Sachen Grafik darf man keinen Überflieger erwarten. Die Zwischensequenzen bestehen aus 2D-Zeichnungen, die nicht animiert sind. Im Kampf können außerdem zu große Tellerstapel dafür sorgen, dass man die Übersicht verliert.

Gefällige Musik gefällig?
Man kann Sushi Striker übrigens problemlos sowohl via Touchscreen als auch Gamepad steuern, was sehr schön ist.

Die Musik ist gefällig. Gelungen sind jedoch die Momente, in denen gesprochen wird. Die Sprecher machen nämlich einen großartigen Job.


Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen Sushi Stiker: Way of the Sushido ist ein gutes Puzzlespiel. Es fängt einfach an, wird aber schon bald komplexer, wobei der Schwierigkeitsgrad angenehm ansteigt. Es gibt allerdings ein paar Unklarheiten bezüglich der Story und wie sich die Bewertungen für die Kämpfe errechnen erschließt sich nicht so ganz. Die Grafik ist zweckmäßig, wobei die Übersicht leidet, wenn man zu große Tellerstapel hat.

Sushi Striker: The Way of Sushido - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots














Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.6875 Grafik: 7.00
Sound: 8.00
Steuerung: 8.25
Gameplay: 7.50
Wertung: 7.6875
  • Sehr schöner Puzzler
  • Fairer Schwierigkeitsgrad
  • Lässt sich auch per Gamepad angenehm steuern
  • Berechnung der Endnote nach den Kämpfen wirkt unglaubwürdig
  • Zu große Tellerstapel verdecken die Sicht auf die Bänder
  • Wieso haben die Gegner dieselben Sushi Geister, wie man selbst?

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Rezension vom: 23.06.2018
Kategorie: Puzzles
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