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Half Life 2 - The Orange Box

Entwickler: Valve
Publisher: Electronic Arts

Genre: Action
USK Freigabe: keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 45 €

Systeme: PC, Xbox 360

Testsystem: AMD Athlon 64 3400+, 2304 MB DDR RAM, GeForce 8600GT, Windows XP, DSL 16000

Anforderungen: 1,7 GHz CPU, 3D-Karte, 512 MB RAM, DSL, große Festplatte :)

Ausgezeichnet mit dem Splash Hit Inhalt:
Würde man nach dem besten Spiel aller Zeiten fragen, würden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht wenige Menschen Half Life nennen. Das haben wir zwar nicht empirisch überprüft, können das aber getrost als Axiom annehmen. Half Life = geil, ist eben so, das will gar keiner hinterfragen. Warum auch? Die Geschichte um Gordon Freeman hat Tausendmillionenmilliarden Menschen in ihren Bann gezogen und nicht zuletzt auch dank des genialen Nachfolgers Half Life 2 mittlerweile eine ganze Zocker-Generation geprägt und sich als absolute Referenz etabliert. Nun gibt es das ultimative Gordon-Freeman-macht-sie-alle-platt-Paket auf einer DVD, die wir für euch mal probekonsumiert haben.

Meinung:
Die Half Life 2 Orange Box umfasst nicht nur Half Life 2 und das bereits erschienene Add-On Episode 1, sondern auch die heiß ersehnte zweite Episode sowie Team Fortress 2 und Portal. HL2 und Episode 1 interessieren uns hier allerdings nicht. Hat jeder, kennt jeder, geil, fertig. Wir befassen uns hier mit den drei neuen Games, die es wirklich in sich haben.

Alter Hut?
Die Orange Box ist die einzige Möglichkeit, durch gewöhnlichen Ladengang an Episode 2 zu kommen, was auf den ersten Blick ziemlich ärgerlich scheint. Half Life 2 hat ja bereits einige Jährchen auf dem Buckel und auch das Release von Episode 1 ist schon ein Weilchen her. Wer diese beiden Spiele bereits besitzt, kann sie aber glücklicherweise von der Orange Box auf einen anderen Steam-Account übertragen. Nicht die eleganteste Lösung, aber allemal besser als gar nichts. Kann einem auch egal sein, denn das Preis-Leistungsverhältnis ist so und so der nackte Wahnsinn.

Episode 2
Das neueste Abenteuer des Brechstangenmanns um Super-Anzug beginnt (oh Wunder) da, wo Episode 1 aufhört. Gordon und seine ich-will-die-auch-haben-Schnecke fahren bepackt mit wichtigen Daten über die Combines mit dem Zug aus City 17 ab ins Grüne und werden von einer Druckwelle erfasst. Zug im Arsch, Gordon eingesperrt, doof. Zum Glück hat die Model-Braut eine Gravity-Gun dabei und holt ihn/euch aus dem Zug. Von dort aus geht’s in den Wald, durch Höhlen, kleine Außenposten, Minen und dergleichen. Im Unterschied zum tristen Städte-Alltag der beiden älteren Spiele eine willkommene und stimmig umgesetzte Abwechslung. Vor allem die Höhlen wirken dank schöner Licht- und Schattenspiele sowie ekliger Insektenviecher wunderbar düster und bieten einen mittelgroßen Hauch an ich-kack-mir-gleich-in-die-Hose-Feeling.

Generell ist die Präsentation ziemlich filmreif. Grund dafür ist nicht nur die tolle musikalische Untermalung, sondern auch die deutlich verbesserte Grafik, die ohne weiteres mit aktuellen Referenztiteln mithalten kann. Ein hervorragend optimiertes HDR sorgt für Lichteffekte, die einem Tränen der Freude in die Augen treiben. Die Texturen sind detaillierter und wirken dank der Lichtspielereien sehr plastisch. Auf den höchsten Einstellungen ist das Spiel ein optischer Traum (mit kleineren Texturfehlern). Auch die Charaktere sind gut gelungen. Besonders die mit den engen Jeans…

Dazu kommt die gewohnt gute Physik, die sehr oft im großen Stil zur Schau gestellt wird. So stürzt gleich zu Beginn eine Eisenbahnbrücke in einer Art und Weise ein, wie man sie eigentlich nur aus Filmen kennt. Die Story ist auch sehr spannend und bietet viele unerwartete Wendungen, die einen mitten im Spiel immer und immer wieder überraschen. Dazu kommen die motivierenden Features, die für Half Life typisch sind. Rätsel lösen, denken, suchen. Mit dem Unterschied, dass Episode 2 wesentlich mehr Action bietet. Leider sind die rund acht Stunden Spielzeit trotz der ein oder anderen Überraschung und den kniffligen Rätseln kerzengerade und aufgrund der immens großen Gegnerscharen auch teilweise verflucht schwer. Alles in allem haben wir es hier aber mit dem bislang besten HL-Spiel zu tun.

Team Fortress 2
1996 Anno Domini Iesu Christi als Quake-Mod erschienen und 1999 von Valve als eigenständiges Spiel herausgebracht, hat sich Team Fortress als Klassiker in Multiplayer-Kreisen etabliert und gilt noch immer als eines der besten MP-Games ever. Nun ist Teil zwo endlich da und rockt einfach nur.

Kein unnötiger Schnickschnack, kein sinnloser Firlefanz. Nur neun total verschiedene Charakter-Klassen, ein paar Maps und die üblichen Modi. Das Teil hat ein so geiles Balancing, dass man gar nicht mehr aufhören will. Das Gameplay ist schnell, unkompliziert und macht einfach nur derbe Spaß. Einziger Kritikpunkt ist die geringe Map-Auswahl. Wenn man allerdings einmal angefangen hat, stört einen das auch nicht mehr.

Die Optik ist gewagt, passt aber zum Spiel wie die Gordons Brechstange in die Zombie-Fresse. Nur hat Gordon hier nix zu melden. Serviert wird uns nämlich ein Bouquet aus Cartoon-Elemtenten, das sich eindeutig vom Realitätsanspruch eines Counter Strike o.ä. abhebt und den kompromisslosen und einfachen Stil des Spiels unterstreicht. Team Fortress 2 ist perfekt für ein Spielchen zwischendurch, artet aber meist in stundenlangen Ballerorgien aus, weil man nicht mehr aufhören kann.

Portal
Portal hat eigentlich keine Handlung. Man startet das Spiel, schlüpft in die Rolle eines „Helden“, wacht als solcherin einem Raum auf, denkt sich „häh?!“ und spielt drauf los. Was einem zunächst als kleine, sinnlos-nette Zugabe auf der grandiosen Scheibe erscheint, fesselt einen an den Bildschirm, wie es manch schlampig gemachte zig Millionen schwere Produktion hätte machen sollen, aber nicht geschafft hat.

Das Spielprinzip ist an sich recht einfach. Auf einer Ebene befindet sich ein Portal, durch das ihr hindurch müsst. Ihr bekommt eine Wumme in die Pfoten gedrückt, mit der ihr selbst ein Portal generieren könnt, das mit dem Ziel-Portal verbunden ist. Je weiter es vorangeht, desto mehr Portale könnt ihr bei komplexer werdender Raumstruktur machen, bis die Levels irgendwann einen schön knackigen Schwirigkeitsgrad haben und die Birne zum Qualmen bringen. Was nach der kleinen komischen Einführung folgt, ist eines der besten Logik-Spiele aller Zeiten. Da dürfte sogar Dr. Kawashima beeindruckt sein.

Obwohl Portal grafisch eher simpel gestrickt ist und nur um die vier bis fünf Stunden Spielspaß bietet, ist es mehr ein Highlight als eine Zugabe. Nett ist auch euer Begleiter, der euch mit lustigen Sprüchen zumüllt und dem Spiel eine gesunde Prise Humor verleiht. Und das mit der Handlung... na, ich sag lieber nix...

Fazit:
alex.jpgFünf Spiele zum Preis von einem hat man irgendwo sicher schon mal gesehen. Aber fünf Hammertitel, von dem jeder einen Hitstempel verdient hätte, machen die Orange Box zum unschlagbaren Angebot für alle, die mit Half Life etwas anfangen können. Und wenn man die beiden Titel HL2 und Episode 1 schon hat – egaaahaaal! Leute, die das als Kritikpunkt anfügen, verkennen völlig, was dieses Paket an Qualität und Langzeitbeschäftigung enthält, zumal man sich die Titel ja anrechnen lassen kann. Auf der DVD ist einfach für jeden etwas dabei. Shooter epischen Ausmaßes werden durch die Half Life 2-Spiele abgedeckt, für den Multiplayer gibt es Team Fortress 2 und für die Knobler obendrein das absolut geniale Portal. Mehr kann man als Spieler einfach nicht verlangen. Pflichtkauf – Hit – Geil!

Half Life 2 - The Orange Box - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Alexander Voirin

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 9.5 Grafik: 9.00
Sound: 9.50
Steuerung: 9.50
Gameplay: 10.00
Wertung: 9.5
  • Episode 2: technisch und spielerisch genial
  • Team Fortress 2: Begeisterung pur!
  • Portal: Denkspiel der nächsten Generation
  • 5 Spiele zum Preis von einem
  • Langzeitmotivation
  • Kleine Texturfehlerchen (Episode 2)
  • Geringe Kartenauswahl (TF 2)
  • Steam-Ladezeiten

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Rezension vom: 14.11.2007
Kategorie: Action
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