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Lego Batman

Entwickler: Traveller's Tales
Publisher: Warner Bros. Interactive

Genre: Action
USK Freigabe: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 39,99 €

Systeme: PC, PlayStation 2, PlayStation 3, PSP, Wii, Xbox 360

Inhalt:
Die sympathischen Spiele rund um die bunten Bauklötze und mächtigen Filmlizenzen gehen in die 4te Runde. Nachdem in zwei Spielen die ersten beiden Star Wars Filme und danach die ersten drei Indiana Jones Filme abgearbeitet wurden, folgt nun der dunkle Ritter Batman. Im Kino feierte die Fledermaus in diesem Jahr einen großen Erfolg, was auch am brillant - vom leider viel zu früh verstorbenen Heath Ledger - dargestellten Erfeind Joker lag. Lego Batman hat mit Batman Begins allerdings nichts zu tun. Der Joker macht unserem Helden aber auch als Legomännchen das Leben schwer.

Meinung:
Batmans Erzfeind bricht mit einer ganzen Schar von Schwerverbrechern aus Arkham Asylum aus, einem Hochsicherheitsgefängis für psychopathische Superverbrecher. Wenn in Gotham City das Chaos regiert und die örtliche Polizei nicht mehr Herr der Lage ist, richtet sie den Scheinwerfer mit der Fledermaus in den immer wolkenverhangenen Nachthimmel, um den schwarzen Ritter zu rufen.

As usual
Wie in den anderen Legospielen gibt es wieder drei Episoden, bestehend aus fünf Abschnitten. Jede Episode erzählt eine eigenständige Geschichte um eine kleine Gruppe von Bösewichten, angeführt vom Rätselknacker, Pinguin und Joker. In bekannter Lego Manier wird in zahlreichen witzigen, mit viel Slapstick gewürzten Zwischensquenzen die Hintergrundgeschichte erzählt. Die Legodarsteller sehen dabei herrlich putzig aus und verständigen sich erneut nur mit unverständlichen Brummellauten oder fiesen Lachern. Waren bei den Vorgängern Filmkenntnisse von Vorteil, um die Stories zu verstehen, ist dies bei Lego Batman nicht nötig.

Ziel ist es nun hüpfend und prügelnd durch die Abschnitte zu kommen. Dabei hinterlässt man nicht selten eine Schneise der Vernichtung, denn die meisten aus Legosteinen bestehenden Objekte können zerstört werden. Anschließend darf man die "Trümmer" einsammeln, die als eine Art Währung zählen. Ab und zu müssen kleinere Schalterrätsel gelöst werden und am Ende jeder Episode wartet der Levelboss, der häufig nur mit speziellen Taktiken zu besiegen ist. Dabei ist das Spiel niemals unfair. Der Schwierigkeitsgrad dürfte auch Gelegenheitsspielern passen, was daran liegt, dass man nicht sterben kann. Jede Episode enthält einen Fahrzeuglevel, der etwas Abwechslung bringt, wobei die Steuerung der Vehikel etwas schwammig ist. Zwischen den Episoden oder auf Wunsch auch nach jedem Abschnitt darf man die Bathöhle oder Arkham Asylum (dazu später mehr) erforschen.

Das dynamische Duo
Man zieht immer zu zweit, als Batman und Robin, in den einzelnen Abschnitten los, um das Verbrechen zu bekämpfen. Auf Wunsch darf zwischen den beiden Protagonisten gewechselt werden. Natürlich ist es auch nach wie vor jeder Zeit möglich als weiterer Spieler die Kontrolle über den ansonsten von der CPU gut gelenkten Helden zu übernehmen. Anders als in den Vorgängern können Batman und Robin verschiedene Anzüge anziehen. Das ist auf bestimmten Pads in den Leveln möglich. Jeder Anzug verleiht eine andere Fähigkeit, so kann Robin im Magnetanzug an magnetischen Flächen langlaufen oder Batman im Bombenanzug eben solche platzieren, um damit silbern glänzende Legoobjekte zu sprengen. Neben bekannten Fähigkeiten kommen auch ein paar neue hinzu, wie die Möglichkeit zu schwimmen oder Steine aufzusaugen, um durch diese an bestimmten Stationen Legobausätze zu erhalten. 

Alte Stärken, alte Schwächen
Neben dem genialen Koopmodus, der einen schnellen Spieleinstieg für einen zweiten Spieler bietet, dem liebevoll umgesetzten Batmanszenario und dem guten Leveldesign wurden aber auch altbekannte Schwächen übernommen. Nach wie vor kann man während der recht langen Spielabschnitte nicht speichern. Auch Sprungpassagen gestalten sich aufgrund der Perspektive schwierig. 

Eine andere Sicht der Dinge
Wer würde nicht gerne mal die Bösen spielen? Besonders dann, wenn diese so unglaublich faszinierend und charismatisch sind. Lego Batman bietet daher die Möglichkeit nach Spielende die Rollen zu tauschen und die Episoden auf der Seite der Fieslinge zu spielen. Der Oberschurke einer Episode zieht zusammen mit dem jeweiligen Levelbösewicht los, um krumme Dinger zu drehen. Dabei wird nicht ausschließlich Levelrecycling betrieben. Zwar tauchen manche Schauplätze erneut auf, aber große Abschnitte wurden neu designt. So bringt es das Spiel auf stolze 30 Level und bietet damit einen enormen Umfang. 

Sammelwahn
Seit jeher war ein Hauptbestandteil der Legospiele der hohe Wiederspielbarkeitswert. Um in jedem Level wirklich alle Geheimnisse in Form von einsammelbaren Minikitteilen, roten Steinen und den Superheldstatus (bzw Superschurkenmodus) zu erlangen, wird man diesen mehrfach absolvieren müssen. Manche Stellen lassen sich nur mit im Storymodus nicht verfügbaren Fähigkeiten erreichen. Das motiviert aber ungemein, da man sich so nicht nur optische Belohnungen erspielen kann sondern auch neue Charaktere und Bonuslevel. 

Lego spielen
Von der technischen Seite her gibt es nichts auszusetzen. Die Grafik ist dem Setting angemessen. Die Legodarsteller sind klasse animiert. Gotham City bietet abwechslungsreiche und umfangreiche Schauplätze. Die Kamera ist dabei manchmal etwas weit weg vom Geschehen, wodurch man in seltenen Fällen schon mal etwas übersieht und minutenlang herum irrt. Der Soundtrack stammt aus den alten Tim Burton Batmanfilmen und ist dementsprechend sehr gelungen und trägt seinen Teil zur Atmosphäre bei.

Die Wiisteuerung bietet die Möglichkeit Ziele für den Batarang per Pointerfunktion zu markieren. Ansonsten verzichtet man glücklicherweise auf Experimente und setzt auf eine klassische gamepadtypische Steuerung. Allerdings reagiert die nicht immer optimal, so dass die Legomännchen manchmal erst nach dem zweiten Drücken die gewünschte Aktion ausführt.

Fazit:
sebastianNach 4 Spielen ist das Lego Spielprinzip so langsam aufgebraucht. Wer die Vorgänger mochte, wird auch mit Lego Batman seinen Spaß haben. Die Umsetzung des eher düsteren Settings ist voll und ganz gelungen. Speziell der Koopmodus, der Spielwitz und die Legoumsetzung machen Lego Batman zu einem tollen Spiel. Alte Schwächen, besonders bei den Sprungeinlagen, wurden leider von den Vorgängern übernommen. Wer alles einsammeln will, wird viele Stunden Spaß haben, da der Umfang ordentlich zugelegt hat.
So wie es aussieht, ist Lego Batman vorläufig das letzte Lego Spiel aus dem Hause Travelers Tale. Über einen neuen Titel würde ich mich freuen, aber dann mit ein neuen Features bitte.

Lego Batman - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Sebastian Köller

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 8.0625 Grafik: 7.50
Sound: 8.25
Steuerung: 7.50
Gameplay: 9.00
Wertung: 8.0625
  • Legocharme greift auch im düsteren Gotham City
  • Koopmodus
  • Schurkenmods
  • Kaum Neuerungen

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Rezension vom: 11.11.2008
Kategorie: Action
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