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Roger & Out

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rogerout2Der Weltraum, unendliche Weiten. Dies sind... Roger & Out, zwei Roboter, die mich etwas an Mystery Science Theatre 3000 erinnern, und die unseren Avatar aus dem Kälteschlaf erwecken. Dieser hat leider das Gedächtnis verloren und absolviert nun einfach mal Mission für Mission. Eine richtige Story ist noch nicht zu erkennen, es gibt zwar ein Imperium und eine Rebellenallianz (Wem kommt das noch bekannt vor), aber ansonsten nur eingestreute Gags und Anspielungen auf das ganze Sci-Fi-Genre. Die beschränken sich hierbei nicht nur auf Filme und TV-Serien, sondern hat sich auch auf Spiele ausgeweitet. Immerhin können wir unseren Avatar individualisieren, und aus ihm einen rein biologischen Charakter, einen Cyborg oder einen Psioniker machen.

Roger & Out besteht aus drei wichtigen Teilen: Den Missionen, den PvP-Kämpfen und dem Individualisieren. Letzterer Teil ist sogar der wichtigste, weil man eigentlich nur hier Einfluss auf das Spiel nehmen kann. Wie in einem Rollenspiel kann man hier verschiedenste Ausrüstungsgegenstände wie Hosen, Gürtel, Blaster oder Implantate anlegen. Die geben Boni auf Attribute wie z.B. Logik, Ausdauer, Empathie und Verteidigung. Für diese Attribute erhält man pro Stufenaufstieg mehrere Punkte, die man dann alle selbst verteilen kann. Das ist lobenswert und sorgt für unterschiedliche Kämpfer, jedoch kann es für Anfänger etwas verwirrend sein. Zumal man zwar erklärt bekommt, was die einzelnen Attribute bedeuten, man aber kaum erahnen kann, welche wichtiger sind, und welche Auswirkungen die Verteilung am Ende haben wird. Immerhin sollen bestimmte Attribute auch für bestimmte Creweigenschaften wichtig sein, wahrscheinlich, wenn man mal einer Gilde angehört.

Warten auf Arbeit
Startet man eine Mission, so muss man nicht nur warten, man bekommt auch – wie in Browserspielen so üblich – Energieeinheiten abgezogen. Hier im PvE heißen diese Enthusiasmus, und es hängt von der Mission ab, wie viel man von seinem 100er-Vorrat abgezogen bekommt. Der Vorrat füllt sich zwar langsam wieder auf, dennoch begrenzt dies die Anzahl der Missionen, die man in einer bestimmten Zeit durchführen kann. Auch die Wartezeit hängt von der Mission ab. Anfangs war es eine Minute, später hatte ich bis zu vier Minuten. In dieser Zeit kann man aber weiter individualisieren, oder aber wo anders herumsurfen. Die Registerkarte von Roger & Out zählt die Zeit runter, und man sieht so jederzeit, wie lange man noch warten muss. Ein sehr praktisches Feature!

Wenn man will kann man aber auch den beiden Raumschiffen, die den Robotern Roger & Out nachempfunden sind, zu sehen, wie sie eine Art Horizontalshooter spielen und dabei evt. Symbole sammeln. Hat man drei gleiche, bekommt man einen Bonus beim Erfolg einer Mission. Das ist mir aber bisher nicht passiert. Außerdem kann man hier überhaupt nichts beeinflussen. Ist die Zeit abgelaufen, kann man den Kampf starten, dieser fängt dann nämlich nicht von alleine an. Dabei sieht man links seinen Charakter und rechts den Gegner. Die beiden bekämpfen sich nun in Runden, wobei man aber auch nur zusehen kann. Auch hier gibt es keine Möglichkeit der Einflussnahme. Die Gegner sind alle sehr witzig gezeichnet und stellen das Highlight des gesamten Spiels dar. Leider gilt ähnliches nicht für die Animationen, weshalb man den Kampf auch getrost überspringen kann. Das kostet nicht mal was, und der Ausgang steht sowieso schon vorher fest. Das liegt sicherlich am PvP-System.

Kampf den anderen Typen
Denn hier kann man über ein einfach gehaltenes Menü andere Spieler angreifen und auch von anderen Spielern angegriffen werden. Die eingegangenen Angriffe werden ständig aktualisiert, was durch eine Zahl am PvP-Menüsymbol angezeigt wird. Um selbst jemanden anzugreifen, braucht man jeweils 20 Courage-Punkte. Dies ist auch ein 100er-Energiebalken, der sich langsam wieder auflädt. Das Problem beim PvP: Ich bekam ständig nur viel zu niedrigstufige oder viel zu hochstufige Spieler zur Auswahl. Gegen höhere Levels muss man es gar nicht erst versuchen, evt. kann man je nach Ausrüstung und Attributen gegen einen Gegner gewinnen, der eine Stufe höher ist, aber man weiß auch nie, welche Boosts (dazu komme ich noch) diese Spieler gerade aktiviert haben. Außerdem gehen ständig viel zu viele Angriffe ein, so dass das bisschen Ehre, was man mit eigenen Angriffen sammeln kann, rasend schnell wieder weg ist, wodurch man wieder bei Null steht. Denn wenn man angegriffen wird, dann sicher nicht von den Lowlevels. Außerdem kann es passieren, dass man einen Gegner angeboten bekommt, der aber in Wirklichkeit schon ein paar (das waren eben wirklich ganze drei) Stufen höher ist, als angezeigt wurde.

Und selbst wenn der Gegner die gleiche Stufe hat, so gibt es hier nämlich das Krux, was viele Browser- oder Free2Play-Spiele haben, wenn sie PvP ermöglichen: Die Ingame-Währung, die man später mit Echtgeld kaufen können wird. Die heißt hier Chronium, und damit kann man so einiges anstellen. Man kann die Wartezeit für die Missionen sofort beenden, man kann bestimmte Items kaufen, den Shop aktualisieren, seine Energieleisten auffüllen oder auch Boosts aktivieren, welche z.B. einen prozentualen Bonus auf die Attribute bieten. Man weiß also nie so recht, auf was man sich einlässt.

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Fazit:
michaelAuf Dauer ist es einfach ermüdend, immer wieder die gleichen Missionen zu starten, die alle nur aus der Wartezeit und einem einzigen, nicht beeinflussbaren Kampf bestehen. Dabei dauert es immer zehn Stufen, bis man den nächsten Sektor der Galaxis betreten kann. Zwanzig Sektoren gibt es, was einen Level von 190 bedeutet, will man alle Sektoren sehen. Diese bestehen aber immer nur aus einer Handvoll anklickbaren Planeten, die dann eine Mission starten. Im Vergleich zu anderen Browsergames (bei denen die Motivation auch nicht unendlich hält) ist das bisher nicht viel, vor allem kann man PvE- wie PvP-Kämpfe nur indirekt durch die Individualisierung des Charakters beeinflussen. Das ganze Spiel könnte daher rein textbasiert ablaufen, dabei würde man natürlich die toll und witzig gezeichneten Figuren verpassen.

Das und die zahlreichen SciFi-Anspielungen reichen mir aber nicht, um bei Roger & Out am Ball bleiben zu wollen. Zumal es keine richtige Story gibt, und manches auch recht plump daher kommt. Wie z.B. die Rasse der Worff, die für die Ehre kämpfen. Ganz klar, die Macher kennen sich im Genre aus, und zeigen das auch, jedoch gehört manchmal eben noch etwas mehr dazu. Immerhin wird das Spiel kontinuierlich verbessert, und die geschlossene Beta läuft sicher auch noch eine Weile. Zeit genug für Travian Games, um noch etwas mehr aus Roger & Out zu machen.



Special vom: 08.02.2013
Autor dieses Specials: Michael Hambsch
Kategorie: Special
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