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Sim Simulator - Teil 86: Emergency 5
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Der Landwirtschafts-Simulator ist der mit Abstand bekannteste und erfolgreichste seiner Zunft. Doch Simulator-Spiele im Allgemeinen boomen seit einiger Zeit. Ein Blick auf die monatliche Releaseliste zeigt, dass kein Monat vergeht, ohne das zumindest ein oder zwei neue Simulatoren erscheinen. Dabei gibt es schon jetzt kaum einen Beruf oder eine Tätigkeit, die noch nicht in einem Simulator für jedermann zugänglich gemacht wurde. Da es bei diesem riesigen Angebot kaum machbar ist, alle Spiele zu testen, möchten wir euch in diesem Special in unregelmäßigen Abständen die neuesten, besten oder auch kuriosesten Simulatoren vorstellen.

Emergency_5_CoverDie Emergency-Reihe gehört zu den ältesten, beliebtesten und angesehensten Simulator-Reihen überhaupt, bereits 1998 feierte sie mit Emergency: Fighters for Life ihre Premiere. Höchste Zeit also, dass sie auch endlich den Weg in unser Simulator-Special findet. Und welch besseren Anlass gäbe es dafür, als der kürzlich erschienene fünfte Teil?

Auch wenn es wohl niemanden gibt, der dieses Special liest und noch nie etwas von Emergency gehört hat, möchten wir trotzdem kurz erläutern worum es in der Serie und in erster Linie in Emergency 5 geht.
Genau wie in allen anderen bisher veröffentlichten Teilen übernimmt man auch im fünften wieder die Leitung in verschiedenen Rettungseinsätzen und muss Feuerwehr, Polizei, technische Einsatzkräfte sowie Sanitäter koordinieren und dirigieren.

In Emergency 5 tut man dies unter anderem bei einem Großbrand inmitten von Berlin, bei einer Springflut in Hamburg oder auch bei einem Unfall zwischen Straßenbahn und Tanklaster.
Wer sich die Deluxe-Edition kauft, kann zudem auch Einsätze in Köln bearbeiten. Obendrein bekommt man für seine 15 Euro mehr, die die Deluxe Edition im Vergleich zur normalen Version kostet, auch noch ein streng limitiertes Herpa-Minimodell eines historischen Feuerwehr-Rüstwagens, ein Poster der Einsatzgebiete sowie einen historischen Rüstwagen fürs Spiel.

Emergency_5_Screen1In welcher Stadt man nun auch zum Einsatz kommt, der eigentliche Spielablauf ist immer der gleiche: Nachdem man durch eine Nachricht auf eine Mission aufmerksam gemacht wurde, muss man selbstständig entscheiden welche Einheiten man losschicken möchte. Wenn man dies gemacht hat, und die Einsatzkräfte angekommen sind, muss man sich zunächst einen Überblick verschaffen und die Situation sichern. Erst dann macht man sich ran die weiteren Einheiten zu befehligen.
Zu Anfang sind die Missionen noch recht überschaubar (zum Beispiel muss man einen Herzinfarktpatienten behandeln, einen Gangster per Drohne aufspüren und danach festnehmen oder Taschendiebe dingfest machen). Lediglich die Tatsache, dass man mitunter mehrere Aufträge gleichzeitig handlen muss und dafür aber nur ein begrenztes Kontingent an Einheiten zur Verfügung hat, macht die Aufgabe etwas kompliziert.
Nach einer gewissen Zeit gibt es aber auch immer wieder Großeinsätze, wie zum Beispiel der schon erwähnte Großbrand in Berlin oder die Springflut in Hamburg.
Dabei kommen nicht nur alle vier verschiedenen Einsatzteams zum Einsatz, wobei die Feuerwehr natürlich fürs Löschen von Bränden, die Sanitäter fürs Versorgen und den Abtransport der Verletzten, die Polizei fürs Festnehmen von Verbrechern und die Techniker fürs Reparieren von Apparaten zuständig sind, sondern auch alle 24 im Spiel vorhandenen Einsatzfahrzeuge und Kräfte.
Unter denen befinden sich neben den üblichen Fahrzeugen wie etwa Löschwagen und Krankentransporter auch ungewöhnlichere wie ein Bergungshelikopter (der während eines Lawinenunglücks nahe München zum Einsatz kommt) sowie ein Dekontaminierungsteam, das bei einem Einsatz mit giftigen Dämpfen benötigt wird.

Wie bei solchen Spielen leider üblich, gibt es auch in Emergency 5 wieder das altbekannte Problem, dass die Einsatzkräfte Probleme mit der Wegfindung haben und sich deswegen gerne mal verkeilen oder auch wild umhereiern bis sie doch noch endlich den Punkt finden, an den sie eigentlich hin sollten.
Für dieses Problem hatte leider auch das Tübinger Entwicklerstudio Sixteen Tons Entertainment leider keine Lösung gefunden. Dafür hat es aber einen anderen Punkt verbessert. Denn normalerweise artet ein solches Spielerlebnis, wie es Emergency 5 repräsentiert, bekanntermaßen gerne in ein Dauerklick-Mikromanagement aus. Bei Emergency 5 ist dies jedoch nicht ganz so doll der Fall – dank eines einfachen aber genialen Kniffes. Wenn zum Beispiel ein Feuerwehrmann eine gewisse Zeit vor einem brennenden Gebäude steht und man nichts macht, wird er selber aktiv und bekämpft das Feuer eigenständig. So geht es mit vielen kleineren Aufgaben, was einen ein Großteil des Geklickes erspart.

Emergency_5_Screen2Während die Steuerung bis auf die Wegfindung also gelungen ist, ist dies bei der Grafik leider ganz anders. Wobei es an der Grafik selber eigentlich gar nichts zu mäkeln gibt, denn die ist im Prinzip sehr hübsch und detailliert. Viel mehr gibt es ein gewaltiges Performance-Problem wodurch das hübsche Geschehen leider gewaltig ruckelt. Dieses Problem wird aber sicherlich in nächster Zeit behoben werden.

Worin Emergency 5 auch ganz ohne Patches schon spitze ist, ist darin, den Spielern die Möglichkeit zu geben das Spielerlebnis ganz nach ihren Wünschen zu erweitern. Mit an Bord ist nämlich ein mächtiger Editor, in dem sich Modder ganze Städte errichten können. Doch nicht nur deswegen ist Emergency 5 ein wirklich gelungenes Spiel. Denn auch wenn noch nicht alles 100%ig so funktioniert wie es sein sollte, bietet Emergency 5 etliche Aufgaben, die einen nicht nur fordern sondern auch (vor allem im Bereich der Simulatoren oft fehlende) Abwechslung bieten. Wenn man mit ein paar Kinderkrankheiten leben kann, wird man mit Emergency 5 also viel Spaß haben – alle anderen warten einfach noch ein, zwei Monate ab und greifen dann zu.

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Special vom: 18.12.2014
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
Kategorie: Special
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