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Sim Simulator - Teil 124: Der Planer: Oil Enterprise
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Der Landwirtschafts-Simulator ist der mit Abstand bekannteste und erfolgreichste seiner Zunft, doch Simulator-Spiele im Allgemeinen boomen seit einiger Zeit. Ein Blick auf die monatliche Releaseliste zeigt, dass kein Monat vergeht, ohne dass zumindest ein oder zwei neue Simulatoren erscheinen. Dabei gibt es schon jetzt kaum einen Beruf oder eine Tätigkeit, die noch nicht in einem Simulator für jedermann zugänglich gemacht wurde. Da es bei diesem riesigen Angebot kaum machbar ist, alle Spiele zu testen, möchten wir euch in diesem Special in unregelmäßigen Abständen die neuesten, besten oder auch kuriosesten Simulatoren vorstellen.

Teil 124: Der Planer: Oil Enterprise
Oil_EnterpriseOil Enterprise dürfte dem einen oder anderen bereits bekannt sein, denn obwohl das Spiel erst vor Kurzem offiziell erschienen ist, ist es mitnichten gänzlich neu. Bevor es nun durch astragon und unter dem Planer-Franchise veröffentlicht wurde, war es bereits seit gut einem Jahr in der Steam Early Access-Phase und wurde dort schon munter gespielt. Nun ist es aber, wie gesagt, als Der Planer: Oil Enterprise auch offiziell erschienen, was für uns natürlich bedeutet, dass wir es euch im Rahmen dieses Simulator-Specials einmal genauer vorstellen.

Wie schon bei Der Planer: Industrie Imperium handelt es sich auch bei Oil Enterprise um keinen klassischen Simulationstitel. Vielmehr handelt es sich hierbei um eine Wirtschafts-Simulation, bei der das oberste Ziel darin besteht, vom Kleinunternehmer zum - in diesem Fall - Öl-Magnaten zu werden.
Wie immer ist der Weg dorthin mit allerlei Hindernissen und Aufgaben gepflastert.

Bevor man sich seiner Karriere zum kommenden Öl-Magnaten widmet, sollte man aber zunächst einen Blick in das Tutorial werfen, denn das Spiel verlangt einem eine Menge Planung und ein gewisses Maß an Vorkenntnissen ab. All dies lernt man eben im Tutorial, das wirklich sehr ausführlich gestaltet wurde. In mehreren Szenarien lernt man hier nicht nur die Steuerung genau kennen (die aber wirklich ganz einfach zu händeln ist), sondern auch den grundsätzlichen Ablauf beim Bohren nach dem schwarzen Gold. Dazu gehört nämlich viel mehr als einfach mal ein Loch in den Boden zu bohren und dann darauf zu warten, dass man stinkreich wird.
Nein, da muss zunächst eine Probebohrung gemacht werden, und dann, wenn diese erfolgreich war, Förderpumpen, eine Raffinerie, Lagerstätten, und Logistikgebäude errichtet werden. Später kommen dann noch zusätzlich Wartungs- und Sicherheitsgebäude hinzu, die dafür sorgen, dass alles reibungslos vonstatten geht und auf dem Firmengelände alles sicher ist.

Dies alles wird man in der Karriere etliche Male durchlaufen müssen. Obwohl das auf Dauer sehr repetitiv ist, wird einem aber nie langweilig. Dafür sorgen neben den 15 verschiedenen Weltregionen mit 90 Ölfeldern und den vielen verschiedenen Gebäudetypen-Ausführungen, auch verschiedene, plötzlich auftauchende Vorkommnisse. So kann einem ein Erdbeben die gesamte Raffinerie zerstören, Unfälle für unerwünschte Stopps oder Änderungen der Devisenkurse für eine finanzielle Notlage sorgen.
So arbeitet man sich langsam aber stetig durch die 20 immer schwerer werdenden Karriereszenarien, meistert dabei Katastrophen, erarbeitet sich einen immer besseren Ruf und wird so irgendwann zum weltweit führenden Öl-Magnaten.



Obwohl einen die Karriere also gut und auch durchaus lang zu unterhalten weiß, genügt das dem einen oder anderen vielleicht noch nicht. Doch keine Bange, Der Planer: Oil Enterprise hat noch mehr zu bieten. Wer nach der Karriere noch weiter an seinem Öl-Imperium arbeiten möchte, kann dies zum Beispiel im freien Spiel tun, in dem man praktisch ewig verbringen kann. Und wer sich auch mal gegen menschliche Mitstreiter behaupten möchte, kann auch gerne ein Multiplayermatch starten und sich so gegen bis zu fünf menschliche Kontrahenten versuchen.

Für genügend Spielspaß ist also gesorgt. Leider muss man dabei aber immer die nicht ganz so hübsche Grafik ertragen. Ganz so schlimm, wie in anderen Simulatoren, die ich hier bereits vorstellen durfte, sieht das Ganze aber zum Glück nicht aus. Man darf hier halt keine hochauflösenden und bis ins kleinste Detail modellierten Gebäude und Maschinen erwarten. Was jedoch so gar nicht geht, ist die Hintergrundmusik, denn die nervt nämlich bereits nach kürzester Zeit. Warum gerade die so lausig ausgefallen ist, ist mir jedoch ein Rätsel. Dass die Entwickler es besser können, beweisen sie nämlich bei den Soundeffekten. Die sind im Gegensatz zur Musik rundum zufriedenstellend ausgefallen und untermalen das Geschehen sehr gut. So macht das Spiel auch trotz der Musikuntermalung und der einfach gehaltenen Grafik sehr viel Spaß und dürfte Wirtschaftssimulationsfans für einige Stunden gut unterhalten.
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Special vom: 11.05.2016
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
Kategorie: Special
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