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Sim Simulator - Teil 120: CITYCONOMY: Service for your city
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Der Landwirtschafts-Simulator ist der mit Abstand bekannteste und erfolgreichste seiner Zunft, doch Simulator-Spiele im Allgemeinen boomen seit einiger Zeit. Ein Blick auf die monatliche Releaseliste zeigt, dass kein Monat vergeht, ohne dass zumindest ein oder zwei neue Simulatoren erscheinen. Dabei gibt es schon jetzt kaum einen Beruf oder eine Tätigkeit, die noch nicht in einem Simulator für jedermann zugänglich gemacht wurde. Da es bei diesem riesigen Angebot kaum machbar ist, alle Spiele zu testen, möchten wir euch in diesem Special in unregelmäßigen Abständen die neuesten, besten oder auch kuriosesten Simulatoren vorstellen.

Teil 120: CITYCONOMY: Service for your City
CityconomyNicht zuletzt dieses Special beweist, dass es mittlerweile zu so gut wie allem eine eigene Simulation gibt. Sei es der Müllabfuhr-Simulator, der Abschlepp-Simulator, der Kehrmaschinen-Simulator und so weiter und so fort – zu wirklich allem gibt es ein eigenes Spiel. Der Spielspaß geht dabei aufgrund der Eingeschränktheit so manches Mal natürlich verloren und man wünscht sich mehr Abwechselung. Genau diese bietet nun CITYCONOMY an, denn dieser Simulator aus dem Hause astragon bzw. Nano Games, beschränkt sich nicht etwa auf eine Sache, sondern bringt sämtliche Service-Dienstleistungen einer Stadt in einer einzigen Simulation zusammen. Somit ist CITYCONOMY: Service for your City quasi fünf Simulatoren in einem.

Ja, richtig gehört, CITYCONOMY verbindet gleich fünf verschiedene Dienstleistungen, die normalerweise alle einzeln in einer eigenen Simulation dargestellt werden, in einem Spiel. Passenderweise ist man deshalb auch Chef einer ganzen Service-Firma, deren Ziel es ist, irgendwann einmal die gesamte Stadt von Müll, Dreck und Unkraut zu befreien.

Anfangen muss man aber als kleiner Unternehmer, der lediglich zwei Fahrzeuge besitzt. Zum einen einen Müllwagen und zum anderen einen LKW, um Plastikmüll aufzulesen. Mit den beiden Fahrzeugen gilt es nun, die ersten Quests zu meistern, für die es anschließend nicht nur Geld, sondern auch Erfahrung und Bürgerzufriedenheit gibt. Letztere ist besonders wichtig, denn sobald man jene bestimmte Schallmauer erreicht hat, schaltet man neue Stadt- und Aufgabenbereiche frei. So kann man im Laufe des Spiels auch irgendwann die Straßen reinigen oder auch Grünflächen mähen.

Natürlich muss man dafür auch die geeigneten Fahrzeuge in seinem Fahrzeughof stehen haben. Also heißt es, auch kräftig Geld zu verdienen. Dies geht am schnellsten, wenn man schon früh anfängt, die einzelnen Aufgabenbereiche aufzuskillen. Dazu nutzt man die Erfahrungspunkte und kann so zum Beispiel einen Skill auswählen, der einem mehr Geld fürs Abschließen einer Quest bringt.

Wenn man so irgendwann genügend Geld beisammen hat, geht man zum Händler und kauft sich die für die neuen Aufgaben benötigten Fahrzeuge. Viele davon sind leider irgendwelche von den Entwicklern erstellte Fahrzeuge. Einige, wie zum Beispiel der Müllwagen, sind aber auch offiziell lizenziert und originale Modelle von MAN. Diese sind dann auch gleich ein Tick schöner und detaillierter gestaltet worden als der Rest der Flotte bzw. als der Rest des gesamten Spiels, denn das ist leider doch sehr polygonarm. Zudem wirkt die Stadt relativ unbelebt, immer wieder springen irgendwelche Objekte ins Bild, die Framerate fährt Achterbahn und die Sichtweite im Dunkeln ist gleich null. Die offiziell lizenzierten Modelle sind dagegen echte Lichtblicke und verfügen über viele kleine Details. Der Altpapier-LKW hat zum Beispiel zahlreiche Kratzer und Roststellen, die ihn richtig abgenutzt aussehen lassen. Was sowohl bei den lizenzierten als auch frei erfundenen Fahrzeugen gleichermaßen enttäuscht, ist der Sound. Die großen LKWs hören sich nämlich wie kleine Elektroautos an und auch die Fahrphysik lässt leider zu wünschen übrig, denn auch hier hat man nicht das Gefühl in einem großen LKW zu sitzen.
Dafür sind die Funktionen sämtlicher Fahrzeuge sehr gut eingefangen. Beim Müllwagen kann man zum Beispiel genau beobachten, wie der Müll in die Heckklappe fällt und dort in den Bauch des Wagens gedrückt wird. Bevor man dies tut, muss man aber sogar erst noch den Müllcontainer zum Wagen schieben und in die Vorrichtung einhängen (und nachdem er geleert wurde, natürlich auch wieder zurückschieben). Hier haben die Entwickler also wahrlich viel Liebe zum Detail bewiesen.



Wie erwähnt, ist das Ziel eurer Firma irgendwann sämtliche öffentlich (Müll)Dienstleistungen der Stadt zu übernehmen. Logisch, dass man das nicht alleine schafft. Genau an dieser Stelle kommt eine weitere Ebene von CITYCONOMY an die Reihe, denn das Spiel besitzt auch einen Management-Part, in dem man Leute anheuert, die Touren fahren und Müll abholen. Doch auch wenn man so mehr schafft, sollte man seinen KI-Kollegen nicht zu viele Aufgaben übergeben, denn für die Aufgaben, die man ihnen überlässt, bekommt man weniger Geld und gar keine Erfahrungspunkte. Also heißt es lieber eine Quest etwas später abzugehen, dafür aber mehr Geld und EP zu erhalten.

CITYCONOMY bietet aber sogar noch mehr an. Als einer von wenigen Simulatoren verfügt CITYCONOMY auch über einen Mehrspielermodus. Leider kann man in ihm aber nicht direkt zusammenarbeiten, also nicht etwa hinten auf dem Müllwagen eines anderen Spielers stehen oder ähnliches. Stattdessen fährt jeder mit seinem eigenen LKW durch die Stadt und erledigt so eher nebeneinander als miteinander die Quests, die der Host ausgewählt hat.
Das ist leider nicht das einzige Manko, das der Multiplayermodus mit sich bringt. Auch technisch gibt es einige Schwächen. Neben der Tatsache, dass die Stadt im Multiplayermodus wie ausgestorben wirkt, schwächelt hier auch die Framerate immer wieder und es kommt zu seltsamen Clippingfehlern, bei denen Mitspieler plötzlich durch die Welt fallen.
Um hier dran Spaß zu haben, muss man also wahrlich Frust-resistent sein.

Fazit:
Eine Simulation, die fünf Simulationen vereint, einen Management-Teil besitzt und auch noch Multiplayer anbietet - all das klingt wirklich toll. Bis auf den technisch unausgegorenen Multiplayermodus ist CITYCONOMY auch tatsächlich ein sehr guter Simulator. Er bietet eine Menge Abwechslung, original lizenzierte Fahrzeuge und einen kleinen aber feinen Management-Part. Dass er grafisch nicht ganz so hübsch ausgefallen ist, kann man dabei mal durchgehen lassen - vor allem da es ja auch nicht gerade unansehnlich geraten ist. Wer einen abwechslungsreichen Alltags-Simulator für die kommenden Festtage sucht, ist bei CITYCONOMY: Service for your City also genau richtig.
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Special vom: 18.12.2015
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
Kategorie: Special
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