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Sim Simulator - Teil 70: TransOcean: The Shipping Company
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Der Landwirtschafts-Simulator ist der mit Abstand bekannteste und erfolgreichste seiner Zunft. Doch Simulator-Spiele im Allgemeinen boomen seit einiger Zeit. Ein Blick auf die monatliche Releaseliste zeigt, dass kein Monat vergeht, ohne das zumindest ein oder zwei neue Simulatoren erscheinen. Dabei gibt es schon jetzt kaum einen Beruf oder eine Tätigkeit, die noch nicht in einem Simulator für jedermann zugänglich gemacht wurde. Da es bei diesem riesigen Angebot kaum machbar ist, alle Spiele zu testen, möchten wir euch in diesem Special in unregelmäßigen Abständen die neuesten, besten oder auch kuriosesten Simulatoren vorstellen.

Teil 70: TransOcean: The Shipping Company

TransOcean_CoverNicht Züge, LKWs oder Flugzeuge sind Transportmittel Nummer Eins für den Transport von Handelsgütern, es sind Containerschiffe. Knapp drei Viertel des weltweiten Frachtaufkommens wird über den Seeweg verschickt. Das sind knapp sieben Milliarden Tonnen pro Jahr, oder anders ausgedrückt eine Tonne für jeden Erdenbürger. Und das ist noch lange nicht die Spitze. In Zukunft werden wohl noch viel mehr Autos, Jeans, Lampen, Uhren etc. pp.  per Schiff transportiert werden. Höchste Zeit also, dass auch dieser immens wichtige Wirtschaftszweig endlich seine eigene Simulation erhält. Und genau das bekommt er nun. Dank astragons TransOcean: The Shipping Company dürfen auch wir nun in diesem Milliarden-Geschäft mitmischen und versuchen ein eigenes Reederei-Imperium aufzubauen.

TransOcean_Screen1Standesgemäß fehlt einem am Anfang aber natürlich das entsprechende Kleingeld für dieses ehrgeizige Vorhaben. Doch zum Glück hilft einem eine Investorin aus, die einem auch sogleich ein paar Millionen Startkapital leiht. Mit diesen kann man sich aber zunächst nur ein marodes, heruntergekommenes Schiff der kleinsten Klasse kaufen. Der kleinsten Klasse? Ja, in TransOcean: The Shipping Company sind, wie in der Realität, verschiedene Schiffsklassen enthalten. Die kleinste, die wir uns am Anfang nur leisten können, sind Feederschiffe, die normalerweise als Zulieferer für größere Containerschiffe dienen. Es folgen weitere Klassen wie die Panamax-; Post Panamax-; New Panamax- und die größte aller Schiffsklassen, die ULCV-Klasse (Ultra Large Container Vassel-Klasse), die knapp 400 Meter lang sind und sage und schreibe bis zu 19.000 Container transportieren können
Welches Schiff man sich kaufen kann, hängt aber nicht einzig und allein vom Kontostand ab. Selbst wenn man genügend Geld hat, kann es sein, dass einem manche Klassen verwehrt bleiben. Denn auch die Wahl des Heimathafens ist ausschlaggebend dafür, welche Schiffe man sich kaufen kann. Es gibt nämlich kleinere und größere Häfen die unterschiedliche Schiffe abfertigen können. An großen Häfen wie Rotterdam oder Felixstone (Großbritannien) können selbst die größten Schiffe ankern. In Hamburg die bis zur Post Panamax-Klasse und an kleinen Häfen wie etwa Reykjavik in Island nur die kleinsten Schiffe. Dort können zudem auch nur ein Bruchteil der insgesamt 22 Handelswaren (u.a. Agrargüter, Post & Pakete, Maschinen, radioaktive Ware, Chemikalien und sogenannte fragwürdige Waren) bearbeitet werden. Da dies natürlich Nachteile mit sich bringt, besitzen kleinere Häfen ein paar künstliche Vorteile, die die mangelnde Größe wettmachen sollen. In Reykjavik erhält man beispielsweise unter anderem 20% mehr Geld für Post & Pakete.

Nachdem man sich für ein Schiff und einen Heimathafen entschieden hat, geht die Arbeit im Prinzip auch schon los. Zur Auswahl stehen stets mehrere Aufträge mit verschiedenen Zielhäfen. Für welchen Auftrag man sich entscheidet, sollte dabei immer gut überlegt werden. Nicht immer bringt der scheinbar lukrativste (je nachdem welche und wie viel Ware man transportiert, bekommt man unterschiedlich viel Geld) auch der beste. Man darf nämlich niemals die Spritkosten sowie Liefergebühren vergessen. Vor allem ersteres kann den scheinbar hohen Gewinn mitunter gehörig schmälern. Darum sollte man hier stets abwägen, ob sich die lange Fahrt auch wirklich lohnt.
Wenn man sich für einen Auftrag entschieden hat, gilt es noch die Route und das zu fahrende Tempo einzustellen. Die Route wird dabei automatisch erstellt, indem man einfach auf die Zielhafen klickt. Das Tempo kann man hingegen selber bestimmen. Wer schneller fährt ist natürlich früher da, verbraucht aber im Gegenzug auch mehr Sprit. Also heißt es auch hier wieder genau darauf achten, ob man wirklich schnell fahren muss. Meist sind die Termine so großzügig gelegt, dass man es sich erlauben kann, etwas langsamer dafür aber auch spritsparender (was im Umkehrschluss auch kostengünstiger bedeutet) über die sieben Weltmeere zu fahren. Lediglich bei den gesonderten Firmenaufträgen sind die Zielsetzungen etwas straffer. Zudem soll hier auch eine bestimmte Menge an Ware transportiert werden, was eventuell mehre Fahrten erfordert. Dafür bekommt man für diese Aufträge aber auch wesentlich mehr Geld.

TransOcean_Screen2Übers Meer schippern die Containerschiffe alleine. Lediglich beim Ein- und Auslaufen  in/aus den Häfen, von denen es im gesamten Spiel 55 gibt, wovon manche dank der typischen Gebäude oder Umgebung sofort als Hamburger oder Rotterdamer Hafen (um nur zwei Beispiele zu nennen) zu erkennen sind,  kann man auf manuelle Steuerung umschalten. Dies ist auch zu empfehlen. Denn erstens kostet jede vom Lotsen (sprich automatisch) ausgeführte Hafen-Ein- oder Ausfahrt eine Stange Geld, und zweitens würde man sonst einen der unterhaltsamsten Features im gesamten Spiel versäumen.

Hardcore-Simulator-Fans werden es zwar bedauern, dass die Steuerung der riesigen Containerschiffe wesentlich vereinfacht wurde, ein Kinderspiel diese aus bzw. in die Häfen zu manövrieren ist es deswegen aber noch lange nicht. Die Schiffe reagieren sehr träge, weshalb man schon im Voraus wissen muss, in welche Richtung man steuern will. Ansonsten riskiert man es ans Pier zu donnern und das Schiff zu beschädigen. Wenn dies nicht ganz so gravierende Ausmaße nimmt, zieht dies nur eine Reparatur nach sich. Sollte man sein Schiff aber zu sehr beschädigen, muss es abgeschleppt werden – was natürlich erhebliche Kosten bedeutet. Also auch hier lieber vorsichtig zu Werke gehen und nicht zu viel riskieren.

Im Prinzip geht es so das ganze Spiel lang weiter. Man nimmt Aufträge an, stellt alles für die Überfahrt ein und manövriert die riesigen Schiffe in den Häfen. Erschwert wird das ganze aber dadurch, dass man im Laufe seiner Reederei-Karriere natürlich mehrere Schiffe sein Eigen nennt und man natürlich jedes einzelne Schiff durch diese Prozedur führen muss. Dies bedeutet irgendwann eine Menge Geklicke und vor allen Dingen auch Micromanagement.

Dies wird aber nicht – wie bei anderen Spielen gerne mal – nervig. Ganz im Gegenteil, man freut sich, dass seine Reederei wächst und floriert, und man dem Ziel irgendwann ein ganzes Reederei-Imperium sein Eigen nennen zu können, immer näher kommt. Aus diesem Grund ist TransOcean: Shipping Company auch ein Spiel, was nicht nur Simulator-Fans sicherlich viel Spaß bereiten wird. Und wenn man es noch ein bisschen schwerer und dynamischer haben möchte, wählt man den Onlinemodus aus, in dem die Preise der Güter und des Sprits durch das Wirken der anderen Spieler beeinflusst werden und deswegen andauernden Schwankungen unterliegen.

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Special vom: 08.10.2014
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
Kategorie: Special
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