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Kartenspiele: Yu-Gi-Oh! - Emperor of Darkness Structure Deck
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emperorAnfang der 2000er schwappte ein Sammelkartenspiel zu uns nach Deutschland rüber, das dem Platzhirschen Magic The Gathering Konkurrenz machen wollte. Yu-Gi-Oh! basierte auf dem gleichnamigen Manga und der dazu gehörenden Anime-Serie, in denen eben jenes Kartenspiel gespielt wurde und dort einen immer größeren Stellenwert einnahm. Heute ist Yu-Gi-Oh! das erfolgreichste Sammelkartenspiel der Welt und steht damit auch im Guiness Buch der Rekorde. Ich selbst habe es damals mit den ersten Starter Decks von Yugi und Kaiba ein wenig gespielt, mich damit aber außerhalb der einen oder anderen Videospielrezension schon seit über 10 Jahren nicht mehr beschäftigt. Recht neu ist nun das Structure Deck Emperor of Darkness, das wir uns heute einmal etwas genauer ansehen wollen.

Was ist eigentlich ein solches Structure Deck? Im Gegensatz zu den normalen Starter Decks, die auf Neulinge ausgelegt sind und daher eher allgemeine Karten mit einem breiten Fächer an Fähigkeiten beinhalten, sind Structure Decks thematischer. Sie bilden ein bereits zusammengestelltes, direkt spielbares Deck, das sich um ganz bestimmte Karten, Mechaniken oder Charaktere dreht. Mit Structure Decks soll man auch tatsächlich gegen andere Spieler sinnvoll antreten können, während Starter Decks einen hauptsächlich ins Spiel einführen sollen und ausgebaut werden müssen, um mithalten zu können.

Die erste Besonderheit am Emperor of Darkness-Deck ist bereits die Kartenauswahl. Während Structure Decks normalerweise aus bereits bekannten Karten zusammengestellt werden und in der Regel 5 neue Karten beinhalten, bekommen wir hier satte 13 neue Karten, die es zuvor noch nicht ins Spiel geschafft haben. Darunter befinden sich, wie es bei Structure Decks üblich ist, 3 Super Rares und 2 Ultra Rares. Dadurch sind in diesem Deck alle sechs Monarchen enthalten. Insgesamt baut das Deck darauf auf, diese Monarchen möglichst schnell aufs Feld zu bringen, indem man die Kombos der Karten ausnutzt. Die starken Monarchen benötigen normalerweise eine doppelte Tributbeschwörung, aber durch die speziellen Kartenfähigkeiten können Monster, die selbst schon durch Tribute beschworen wurden, genutzt werden, um eine Art "Rabatt" zu erhalten. Das Deck lebt davon, immer wieder neue Monarchen auf die Hand nehmen und beschwören zu können.

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Abstriche gibt es aber dennoch und einer ist ein besonders großer. Das mittlerweile Standard gewordene Extra Deck verliert bei diesem Structure Deck seine Bedeutung, da einfach zu viele Karten den Effekt haben, dass man sein Extra Deck nicht benutzen darf. Das ist eine große Einschränkung, die sich leider nicht durch das vorliegende Deck ausgleichen lässt. Dafür fehlen einfach ein paar wirklich starke Monster. Die beiden stärksten Monarchen haben eine Angriffskraft von 2800, was schon ganz gut ist, aber eben kein wirklicher Ausgleich für ein komplett nutzloses Extra Deck. Zwar gibt es auch eine Zauberkarte, Domäne der wahren Monarchen, die auch den Gegner daran hindert, sein Extra Deck zu benutzen, aber die ist leicht zerstört. Leider ist das ein wirklich großes Manko dieses Decks, denn ansonsten beinhaltet es ein paar sehr starke Karten, die miteinander wunderbar interagieren können. Mit ein bißchen Fine Tuning lässt sich hier sicherlich noch ein wenig was herausholen. Dreimal Domäne des wahren Monarchen wäre dabei schon einmal ein Anfang, um den Gegner dauerhaft an der Nutzung seines Extra Decks zu hindern.

Fazit:
Emperor of Darkness ist eine traurige Angelegenheit. Es könnte ein richtig gutes und starkes Structure Deck sein, wenn es nicht die große Einschränkung des Extra Decks hätte. Dieses ist mittlerweile Standard geworden und so ziemlich jeder Gegner, der ein vernünftiges Extra Deck nutzt wird die Monarchen in Grund und Boden stampfen. Es bietet aber durchaus eine Basis für ein gutes modifiziertes Deck oder zumindest ein paar interessant zusammen arbeitende Karten, die man in sein eigenes Deck integrieren kann. Für knappe 10 Euro gibt es das Deck zusammen mit einer faltbaren Spielunterlage im Monarchen-Stil, der Schnellanleitung, ein paar Tips zur optimalen Nutzung des Decks und eine Spielmarke.

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Special vom: 26.04.2016
Autor dieses Specials: Kai Wommelsdorf
Kategorie: Special
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