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Sim Simulator - Teil 8: Bus-Simulator 2012
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Bus_Simulator_2012Teil 8: Bus-Simulator 2012
Früher, als man noch klein war, hatte jeder einen Traumberuf. Viele wollten Fußballer, Zugfahrer oder Pilot werden. Einige aber sicher auch Busfahrer, schließlich war es als Kind doch faszinierend mit anzusehen, wie ein einziger Mann ein so großes Gefährt durch die engen und belebten Straßen der Stadt manövriert. Busfahrer geworden sind schlussendlich aber wohl nur die wenigsten - denn irgendwann realisiert man, dass der Beruf doch nicht nur positive Seiten hat. Man ist ständig unter Zeitdruck, hat viel Verantwortung, muss sich Beleidigungen und andere Nörgeleien gefallen lassen und wird auch noch alles andere als gut bezahlt.
Wer trotzdem einmal das Gefühl haben möchte, wie es denn gewesen wäre, seinen damaligen  Traum doch realisiert zu haben, für den ist astragons Bus-Simulator 2012 genau das richtige. Hier darf man sich nämlich hinter das große Lenkrad eines noch größeren Busses setzen.

Als am 18. März 1895 zwischen Siegen und Netphen der erste Linienverkehr mit einem kraftstoffbetriebenen Bus (Kraftomnibus) startete, glaubten wohl nur wenige an dessen Erfolg. Schließlich war eine Fahrt mit 70 Pfennig für damalige Verhältnisse ein echter Luxus und nur für besser betuchte Menschen möglich. Heutzutage ist eine Fahrt erschwinglicher und so sorgen Busse alltäglich dafür, dass Tausende von Menschen zu ihren Arbeitsplätzen, Schüler in die Schule, oder Jugendliche in die Stadt fahren können. Doch nicht nur die Preise haben sich während der Zeit geändert, auch technisch liegen zwischen den ersten und den heutigen Bussen Welten. Der erste Bus, ein Gefährt mit dem Namen Landauer, der in Handarbeit im Familienbetrieb des Automobil-Pioniers Carl Benz gebaut wurde, verfügte gerade mal über 5 PS und fuhr eine Spitzengeschwindigkeit von 15 km/h. Heutzutage haben Busse zwischen 200 und 300 PS, Gelenkbusse sogar bis zu 400, und können auf der Autobahn bis zu 100 km/h schnell fahren.


Der stärkere Motor ist aber natürlich nur die Spitze des Eisbergs voller Verbesserungen. Ein heutiger Bus ist ein High-Tech-Fahrzeug, das mit unglaublich viel Technik vollgestopft ist. Es gibt Knöpfe für alle Türen samt Sperre, Bordspannung, Deckungsbeleuchtung für den Fahrgastraum, das Kneeling-System (Absenken des Busses zum bequemeren Einsteigen), die normale, Feststell-, Motor- (Retarder) und Haltestellenbremse sowie Lüftung, Temperaturregelung und etliche weitere Schalter und Hebel im Cockpit.


Und da es sich beim Bus-Simulator 2012 um eine wahre Simulation handelt, gibt es all dies und noch vieles mehr auch im Spiel. Und zwar nicht nur als irgendein Knopf, der schick aussieht, nein man kann alles selber bedienen. Das geht sogar so weit, dass man selbst die Kasse bedienen kann und den Fahrgästen, zumindest wenn sie nicht gerade schon ein Ticket haben, Fahrkarten verkaufen muss. Und wehe man ist nicht schnell genug, dann muss man sich nämlich wie ein echter Busfahrer den einen oder anderen dummen Spruch anhören. Die Funktionen sind also wirklich vielfältig, so dass es wohl niemanden wundert, dass selbst im Anfängermodus (der das Fahren ein wenig leichter gestaltet) bis auf ein paar Knöpfe jede Taste der Tastatur irgendeine Funktion hat. Für viele mag dies ein wenig abschreckend wirken, echte Simulationsfans dürften hingegen begeistert sein.

Bus_Simulator_2012_Screen1Genauso begeistert dürften sie vom Aussehen der Busse sein. Denn sowohl die normalen als auch die Gelenkbusse sehen wirklich gut aus. Wenn man möchte, kann man seinen Bus sogar ganz nach Belieben umgestalten oder auch gleich Online auf einen der zahlreichen Fanpages neue Designs oder Busse herunterladen. Clippingfehler gibt es aber dennoch. Allerdings bekommt man sie wesentlich seltener zu Gesicht als bei anderen Simulatoren. Und auch sonst sieht der Bus-Simulator 2012 besser aus als andere Genrevertreter. Die große, fiktive Stadt, Freyfurt, durch die man fährt, hat zwar nur selten hochauflösende Texturen, schlecht sieht sie aber trotzdem nie aus.

Der Bus-Simulator 2012 ist also wirklich ein sehr guter Vertreter seiner Zunft. Durch die vielen Möglichkeiten benötigt er zwar ein wenig Einarbeitungszeit, wer Freude an richtigen Simulatoren hat oder sich das erste Mal mit solch einem Spiel beschäftigen möchte, dem kann ich aber nur empfehlen, sich die Zeit zu nehmen. Denn auch wenn sich das Spielprinzip nie ändert, übt der Bus-Simulator 2012 doch eine Faszination aus, die einen für einige Stunden nicht mehr los lässt.

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Special vom: 23.03.2013
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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