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Sim Simulator - Teil 21: Fahr-Simulator Fahrschul-Edition 2013
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Fahr_Simulator_2013_CoverTeil 21: Fahr-Simulator: Fahrschul-Edition 2013

Im neusten Teil unseres Simulator-Specials stellen wir diesmal eine Simulation vor, die nicht nur einen spielerischen, sondern auch einen ganz praktischen Nutzen hat. Der neuste Fahr-Simulator aus dem Hause astragon ist nämlich nicht nur eine weitere einfache Fahrsimulation. Nein, wie der vollständige Name schon erahnen lässt, soll er einen auf die wohl wichtigste Prüfung (zumindest wenn es nach Teenagern geht) vorbereiten - die Fahrprüfung. Dafür wurde der Titel nicht nur um den Zusatz Fahrschul-Edition 2013 ergänzt, sondern auch sämtliche Prüfungsfragen ins Spiel integriert.

Zunächst einmal steht mit der „Fahrpraxis“ aber der praktische Teil im Vordergrund. Hier gilt es mit einem PKW über einen Verkehrsübungsplatz zu fahren. Wo man lang fahren muss, wird einem dabei per Pfeil angezeigt, wobei dieser recht spät seine Richtung wechselt und man deswegen manche Kurve nur mit letzter Not noch gerade so bekommt.
Sollte man eine Kurve einmal nicht schaffen, bedeutet das aber zum Glück nicht gleich das Ende. Wie im echten Leben hat man nämlich auch hier ein bestimmtes Punktelimit, das man bis zum letzten Punkt ausschöpfen kann. Erst wenn man darüber ist, gilt die Prüfung als gescheitert und man muss sie noch mal in Angriff nehmen. Abgesehen vom falsch bzw. gar nicht abbiegen, kann man Strafpunkte auch noch durch nicht blinken, Nichtbeachtung der Verkehrsschilder sowie eine zu hohe Geschwindigkeit bekommen, wobei vor allem letzteres sehr schnell passiert. Denn auch wenn man stets aufmerksam fährt, übersieht man die Temposchilder doch sehr gerne mal und wundert sich dann, warum der blöde Fahrlehrer schon wieder mit einem meckert (wobei dies nur per Texteinblendung geschieht, eine Sprachausgabe gibt es nämlich nicht).
Die größte Herausforderung (und das nicht nur während der Fahrpraxis) ist allerdings die Fahrphysik. Die ist nämlich alles andere als realistisch, so dass man teilweise doch ganz schön rumgurkt.

Wesentlich hilfreicher bei der Vorbereitung zur Führerscheinprüfung ist hingegen der theoretische Part vom Fahr-Simulator: Fahrschul-Edition 2013. Hier wurde nämlich wirklich aufs akkurateste geachtet, und die echten Prüfungsfragen (samt Bildern und Abbildungen) ins Spiel integriert. Und das nicht nur für den normalen Klasse-B-Führerschein, sondern auch alle anderen Klassen (sogar die Fragen zur Mofaprüfung sind hier vorhanden).
Zudem kann man wählen, ob man die Fragen samt Antworten lesen, eine Übung starten, oder einen nach den echten Regeln ablaufenden Test anfangen möchte.

Fahr_Simulator_2013_Screen1Wer nicht für einen Führerschein lernt oder einfach nur herumfahren möchte, kann dies im Fahr-Simulator: Fahrschul-Edition 2013 natürlich auch machen. Hierfür stehen einem ebenfalls zwei unterschiedliche Modi zur Auswahl.
Zum einem wären da die Missionen. Hier fährt man mit verschiedensten Fahrzeugen wie einem Polizeifahrzeug, Krankenwagen, Bus, Muscle Car, Rennwagen, Campingwagen und Abschleppwagen, und muss bestimmte Aufgaben meistern. Im Fall des Abschleppwagens muss man zum Beispiel ein falsch parkendes Auto abschleppen.
Im Prinzip ist dies kein Problem, denn auf die Verkehrsregeln muss man hier nicht achten. Dennoch können die Missionen durch zwei Dinge zu echten Herausforderungen werden. Erstens ist da die bereits angesprochene Steuerung, und zweitens die anderen Verkehrsteilnehmer. Die müssen nämlich anscheinend alle erst noch ihren Führerschein machen. Zumindest ist es nicht anders zu erklären, dass sie mitten auf der Straße stehen bleiben, sich plötzlich drehen oder auch mal im wahrsten Sinne des Wortes in der Luft hängen.

Mit dem gleichen Problem muss man auch währen der freien Fahrt zurechtkommen. Ansonsten hat man hier aber nichts zu tun und kann selbst im Kern der drei zur Verfügung stehenden Städte (plus Autobahnen und Überlandstrecken) so schnell fahren, wie man möchte. Ob dies bei einem Spiel, das den "Fahrschul-Edition" trägt, angebracht ist oder nicht, lass ich hier mal offen. Auf jeden Fall sollte man es im wahren Leben auf keinen Fall nachmachen!

Grafisch ist der Fahr-Simulator: Fahrschul-Edition 2013, wie so viele andere in diesem Special vorgestellten Simulatoren, leider nicht ganz so hübsch anzuschauen. Dennoch kann man den Entwicklern eine gewisse Mühe nicht abstreiten. Die drei frei befahrbaren Städte wurden nämlich alle unterschiedlich strukturiert, so dass man immer andere Straßenverläufe vorfindet. Und auch die vielen kleinen Details am Fahrbahnrand (wie etwa der Biergarten, an dem man vorbei fährt) sind ganz nett. Die Texturen selber sind aber leider allesamt matschig und weisen wenige Details auf. Am besten sind dabei noch die Fahrzeuge, die man selber fahren darf oder auf der Straße antrifft (und die anders als in vielen anderen Simulatoren allesamt nicht offiziell lizenziert sind) ausgefallen. Zwar sind auch die nicht richtig schön, aber für einen Simulator dennoch okay.

Fahr_Simulator_2013_Screen2Die große Frage, die man sich bei einem Titel wie dem Fahr-Simulator: Fahrschul-Edition 2013 stellt, ist natürlich die, ob das Spiel wirklich hält was es verspricht, und einen tatsächlich auf die Führerscheinprüfung vorbereiten kann. Die Antwort darauf ist Jein. Den praktischen Teil kann man nämlich so gut wie vergessen. Denn auch wenn man wie in echt für Fehler bestraft wird, ist die Fahrphysik einfach so unrealistisch, dass sie nicht zum Üben taugt. Anders sieht das Ganze bei der Theorie aus. Dank der Tatsache, dass hier wirklich sämtliche echten Fragen ins Spiel integriert wurden, eignet sich dieser Teil gut, um für die bevorstehende Prüfung zu lernen. Und wer schon einen Führerschein hat und das Spiel lediglich zum Rumcruisen nutzen möchte, sei gesagt dass in diesem Fall dasselbe gilt wie schon beim Praxis-Teil: Die Steuerung ist dermaßen verkorkst, dass es leider kaum Spaß macht, längere Zeit durch die Straßen zu fahren.

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Special vom: 26.07.2013
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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