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Sim Simulator - Teil 29: The Hunter 2014
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Teil 29: The Hunter 2014

The_Hunter_2014_CoverTeil 29 unseres SimSimulator-Specials, und wieder einmal zieht es uns in Wald und Flur. Diesmal wollen wir Dir nämlich einmal den neuesten Teil der The-Hunter-Reihe vorstellen, mit der rondomedia seit einigen Jahren den virtuellen Jägern immer wieder neues Futter gibt.

Früher war der Jäger stets ein angesehener Mann, der immer für reichlich Nahrung sorgte. Heutzutage, in Zeiten in der wir unsere Nahrung anders beziehen, werden Jäger hingegen sehr argwöhnisch betrachtet. Vor allem Hobbyjäger sind für viele nicht mehr als Tiermörder, die nur zum Spaß Tiere töten.
Auf dem PC sind Jagdspiele hingegen überraschenderweise recht beliebt und verkaufen sich auch immer ganz gut. Wie sich das mit The Hunter 2014 verhält, lässt sich natürlich noch nicht sagen, allerdings werden virtuelle Jäger wohl nicht an dem Titel vorbei kommen. Denn The Hunter 2014 bringt den Jagdsport wirklich gekonnt auf die Bildschirme.



Die Grafik kann sich wirklich sehen lassen – und das nicht nur im Vergleich zu anderen Simulationen. Die Wälder, in denen man umherschweift, sind nämlich allesamt idyllisch gestaltet worden. Erfreulicherweise gibt es hier auch nicht allzu viele matschige Texturen, was für ein Simulationsspiel schon wirklich sehr bemerkenswert ist. Das gleiche gilt auch für die schön anzusehenden Tag/Nachwechsel, Licht- und Schatten-Effekte, sowie dynamischen Wettereffekte, die zusammen mit den typischen Wald-Geräuschen, die man hier dir ganze Zeit zu hören bekommt, eine wirklich tolle Atmosphäre schaffen.

The_Hunter_2014_Screen1Doch nicht nur grafisch gehört The Hunter 2014 zum Besten was ich in diesem Special bisher vorgestellt habe. Auch in Sachen Umfang und Authentizität spielt das Spiel ganz weit vorne mit. So kann man in The Hunter 2014 nicht nur in einem einzigen Waldgebiet auf Jagd gehen, sondern gleich in sechs. Diese unterscheiden sich nicht nur in ihrer Flora und Fauna, sondern auch in den dort laufenden Jahreszeiten. Im deutschen Feldern herrscht zum Beispiel gerade Herbst. Zudem wirkt die Landschaft hier eher offen und man merkt viele Einflüsse von den Menschen. Im skandinavischen Hemmeldal ist davon hingegen gar nichts zu spüren. Die mit Frost und Schnee bedeckte Landschaft gleicht einer abgeschiedenen Wildnis, in der man sich weit weg von jeglicher Zivilisation fühlt. Die restlichen vier, in Nordamerika angesiedelten Jagdgebiete, spielen hingegen alle im Spätsommer. Zudem ähneln sich hier einige Gebiete. Lediglich Redfeather Falls sticht besonders heraus, da hier, im Gegensatz zu allen anderen in Nordamerika befindlichen Gebieten, große dunkle Nadelwälder das Bild prägen. Zudem gibt es hier viel Moos und steile Hänge.

An Tieren, die es zu jagen gilt, mangelt es in The Hunter 2014 ebenfalls nicht. Je nach Gebiet gibt es mehr oder weniger der insgesamt 15 verschiedenen Tierarten, die man in The Hunter 2014 jagen kann. Neben verschiedenen Hirscharten wie Weißwedel-, Großohr- und Schwarzwedelhirsch kann man so auch Schwarzwild, Rehwild, Roosevelt-Wapitis, Elche, Wildschweine, Rotfuchs, Kojoten, Truthähne, Fasane und sogar Braun- und Schwarzbären erlegen.

Erledigt wird dies, wie hätte es auch anders sein können, natürlich standesgemäß mit original lizenzierten und nachgebildeten Waffen. Insgesamt verfügt das Waffenarsenal über je zwei verschiedene Revolver (.44 und .357) und Bolt Action Rifles (.243 und .270), der 12 GA Pump Action Shotgun, der exklusiv in der Retail-Version vorhandenen 12 GA Blaser F3 Game O/U Shotgun und dem Compound Bogen "Snakebite". Zusätzlich dazu gibt es noch eine Handvoll Zielfernrohre, die man auf die Waffen setzen kann.

The_Hunter_2014_Screen2Wer sich ein wenig mit dem Jagen auskennt, wird wissen, dass die Waffe nur ein Teil der Ausrüstung ist. Und so ist es natürlich auch in The Hunter 2014. Neben der Waffe hat man darum auch hier stets das unverzichtbare 8x42mm Fernglas, einen Verbandskasten, einen Windanzeiger, eine Digitalkamera (damit man den erlegten Pracht-Zwölfender auch niemals vergisst) sowie ein Campingzelt samt passendem Zubehör dabei.

So ausgerüstet macht man sich anschließend entweder alleine oder mit bis zu sieben Mitstreitern online auf die Hatz.
Wie bei allen anderen bisherigen Dingen gibt sich The Hunter 2014 natürlich auch hierbei ganz authentisch. Mit anderen Worten heißt das, dass man bei The Hunter 2014 viel Geduld braucht. Die Tiere verhalten sich nämlich genau so wie ihre echten Artgenossen und sind deswegen scheue Zeitgenossen. Um erfolgreich zu sein, muss man die Tiere also nicht nur erst mal ausfindig machen sondern sich anschließend auch noch langsam und vor allem aus der richtigen Richtung anschleichen. Ersteres wird einem zum Glück etwas vereinfacht. Denn wenn man die Augen aufhält, entdeckt man recht schnell Spuren, die mithilfe des Hunter Mate nicht nur in Sekundenschnelle analysiert werden, sondern einem obendrein auch noch sagen, in welche Richtung das Tier gegangen ist. Das Anschleichen und Erlegen bleibt einem hingegen ganz selbst überlassen.

Zum Schluss noch zu einer Besonderheit, die The Hunter 2014 von allen bisher im Rahmen dieses Specials vorgestellten Spielen unterscheiden. Als erstes Spiel in diesem Special nutzt The Hunter 2014 nämlich ein Abosystem, das einem nur bei Abschluss einer Mitgliedschaft die hier vorgestellten Features in vollen Zügen genießen lässt (es gibt auch eine Free-Version, die allerdings nur ein Minimum der hier vorgestellten Features unterstützt).
Beim Kauf der Retail- oder Steam-Version ist eine solche Mitgliedschaft natürlich schon enthalten. Wer nach Ablauf der sechs Monate weiter (mit dem vollen Umfang) auf Jagd gehen möchte, muss diese allerdings für knapp 20 Euro (im Fall eines weiteren Sechs-Monats-Abos) verlängern. Ob das für einen interessant ist, muss natürlich jeder für sich entscheiden. Doch selbst wenn man dies nicht macht, und nur die im Spiel enthaltenen sechs Monate als Abo-Mitglied spielt, lohnt sich der Kauf für Simulations-Fans allemal. The Hunter 2014 ist nämlich eine wirklich gelungene Simulation, die sich qualitativ (was sowohl das spielerische als auch das grafische anbelangt) von der breiten Masse der Simulations-Spiele abhebt, und zusammen mit dem Landwirtschafts-Simulator zum Besten gehört, was dieses Genre zu bieten hat.
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Special vom: 06.10.2013
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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