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Sim Simulator - Teil 31: Rettungswagen-Simulator 2014
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Teil 31: Rettungswagen-Simulator 2014

Rettungswagen_CoverNachdem wir bereits Äcker bewirtschaftet haben, auf dem Mars, auf dem Mond und unter Wasser waren, auf einem Flughafen gearbeitet, Feuer gelöscht und noch vieles weitere gemacht haben, wagen wir uns in Teil 31 unseres SimSimulator-Specials mal wieder an ein neues Betätigungsfeld und setzen uns im Rettungswagen-Simulator 2014 erstmals hinter das Steuer verschiedener Rettungswagen.

Wobei, mit hinter dem Steuer sitzen hat es sich im Rettungswagen-Simulator 2014 noch lang nicht getan. Das Spiel ist nämlich wesentlich mehr als ein schnöder Fahrsimulator und lässt uns ab und an auch noch Leben retten.
Immer passiert so etwas zwar nicht, aber in den allermeisten Missionen steigt man am Ort des Geschehens automatisch aus seinem Wagen und muss am Patienten erste Hilfe leisten. Die Aufgaben die man dabei gestellt bekommt sind nicht nur abwechslungsreich, sondern auch je nach Mission mal schwerwiegender und mal leichterer Natur. Im Rettungswagen-Simulator 2014 ist man nämlich nicht nur als Notarzt unterwegs (mit dem wir auch schwerere Verletzungen oder auch Herzinfarkt-Patienten behandeln dürfen), sondern auch als Rettungssanitäter. Und die dürfen hier, genau wie in der Realität, eben nur kleinere Verletzungen wie z.B. Schnittwunden versorgen oder den Patienten so lange stabilisieren bis der Notarzt bzw. Krankenwagen eintrifft.


Rettungswagen_Screen_1Egal welcher Aufgabe man sich nun gegenübersieht, eine Ausbildung als Sanitäter braucht man für deren Behandlung nicht. Denn anstatt auch hier den Simulationsgrad hoch zu halten und einem so z.B. zur Aufgabe zu machen dem Patienten genau an der richtige Stelle eine Spritze zu setzen oder ihm im richtigen Rhythmus eine Herzmassage geben zu müssen, macht es einem das Spiel hier relativ einfach. Denn sobald man den Patienten erreicht hat, erscheinen auf ihm verschiedene Punkte, die jeweils eine andere Körperregion darstellen. Wenn man auf so einen Punkt klickt, bekommt man anschließend eine kleine Auswahl an Dingen die man machen kann – und die dann, nach deren Auswahl, automatisch am Patienten ausgeführt werden.
Damit man auch ungefähr weiß, was in welcher Reihenfolge gemacht werden muss, gibt einem das Spiel an der oberen rechten Bildschirmecke zudem jeweils auch noch einen kleinen Hinweis, mit dem der nächste Schritt eigentlich immer klar ist.
Und selbst wenn man sich tatsächlich doch einmal vertun sollte, und dem Patienten statt den Puls zu messen ein Pflaster aufklebt, bedeutet das noch lange kein Beinbruch. Denn erst wenn man zu viele Fehler macht, gilt die Mission als gescheitert. Dafür muss man sich allerdings wirklich schon selten dämlich anstellen.

Wesentlich realistischer geht es beim Fahren zu. Denn sobald man hinter dem Steuer der vier (leider unlizenzierten) Fahrzeuge sitzt (zwei Rettungswagen, ein Krankentransportfahrzeug sowie ein Notarztwagen – dank moddingfreundlicher Strukturen und mitgeliefertem Mod-Kit können aber auch eigene Wagen erstellt werden), wird wirklich alles penibel simuliert. Hier muss man tatsächlich drauf achten, dass man nicht nur schnellstmöglich zum Patienten gelangt, sondern auch dass man die Straßenverkehrsordnung einhält. Wenn man ohne Martinshorn und Blaulicht zu schnell, auf der falschen Straßenseite oder über Rot fährt, gibt es nämlich Punktabzüge. Das gleiche gilt, wenn man ohne Berechtigung mit Blaulicht herumfährt. Erst wenn man das Wegerecht erhalten hat, darf man dieses wie auch das Martinshorn einschalten und schneller auf den Straßen umher fahren. Aber Vorsicht! Unfälle darf man natürlich auch so nicht verursachen. Doch leider ist das aufgrund der anderen Verkehrsteilnehmer aber kaum zu vermeiden. Die nehmen Blaulicht und Martinshorn nämlich gar nicht wahr und machen dementsprechend auch keine Anstalten, auch nur einen Zentimeter Platz zu machen. Die Folge sind häufige Unfälle, die natürlich allesamt mit weiteren Punktabzügen bestraft werden. Eine perfekte Benotung zu bekommen ist so also so gut wie unmöglich.

Rettunsgwagen_Screen_2Die ganzen Unfälle und Verletzungen spielen sich übrigens in einer fiktiven Stadt ab, die zwar selbst für Simulations-Verhältnisse nicht gerade zur grafischen Spitze gehört, dafür aber doch relativ groß ausgefallen ist. Zumindest so groß, dass man sich das eine oder andere Mal auf ihren verwinkelten Straßen verfährt – obwohl einem doch ein virtuelles GPS stets den Weg weißt. Doch leider zeigt dies immer nur den direkten Weg zum Ziel an, und berücksichtigt dabei nicht den Straßenverlauf, wodurch man mehr verwirrt wird, als dass es einem hilft.

Wesentlich detaillierter modelliert als die Stadt wurden hingegen die verschiedenen Rettungswagen. Doch auch hier sieht man leider relativ viele matschige Texturen, wodurch der Rettungswagen-Simulator 2014 insgesamt nicht so einen guten Eindruck macht wie z.B. ein Landwirtschafts-Simulator. Ohnehin muss man sagen, dass man den Rettungswagen-Simulator 2014 nicht mit den Genre-Primussen vergleichen kann. Denn im Gegensatz zum Landwirtschafts-Simulator 2013 oder auch Train-Simulator 2014 ist dieses Spiel hier keine reinrassige Simulation und schummelt vor allem bei der Art der Behandlungen doch ganz schön. Dennoch dürfte das Spiel für Fans von Simulations-Spielen durchaus interessant sein. Anders als viele andere Simulatoren bietet der Rettungswagen-Simulator 2014 dafür nämlich dank der verschiedenen Missionen relativ viel Abwechslung – und das ist doch auch mal ganz schön.

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Special vom: 24.10.2013
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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