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Sim Simulator - Teil 33: Der Planer: Landwirtschaft
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Teil 33: Der Planer: Landwirtschaft

Der_PlanerNormalerweise geht es in den Spielen, die wir im Rahmen dieses SimSimulator-Specials vorstellen, ja darum, die Tätigkeiten eines bestimmten Berufszweiges so realitätsnah wie nur möglich darzustellen und einem so verschiedenste Berufe erleben zu lassen. Auf diese Weise durften wir z.B. schon mehrfach als Zugführer fungieren, uns als Holzfäller versuchen, ein Mondfahrzeug über den Erdtrabanten steuern oder uns natürlich als Landwirt verdingen. Dass es aber auch anders geht, beweist dieser 33. Teil unseres SimSimulator-Specials. In dem Spiel, das wir euch diesmal vorstellen, darf man nämlich ausnahmsweise mal nichts selber steuern.

Das Spiel, welches wir euch diesmal vorstellen ist nämlich der neueste Teil der altehrwürdigen „Der Planer“-Serie. Auch wenn das Setting von einer Spedition auf einen Bauernhof verlegt wurde, werden hier nach wie vor nicht irgendwelche speziellen Fahrzeuge oder Gerätschaften, sondern die Wirtschaft im Vordergrund simuliert.

Und das ist nicht der einzige Unterschied zu den anderen Simulatoren, die wir euch bisher im Rahmen dieses Specials vorgestellt haben. Der Planer: Landwirtschaft ist nämlich das erste Spiel in der nun doch schon neunmonatigen Geschichte dieses SimSimulator-Specials, das über eine kleine Story verfügt.
Und so erfährt man am Anfang des Spiels, warum man sich eigentlich auf dem Bauernhof befindet. Dieser gehörte nämlich dem gerade verstorbenen Opa, der ihn uns vermacht hat. Was sich eventuell nach dem großen Los anhört, ist in Wahrheit aber sehr ernüchternd. Denn der Bauernhof besteht im Grunde nur aus dem Haupthaus. Opa hat zu Lebzeiten sein ganzes Geld nämlich in Bier und Weiber investiert. Und da die Bank deswegen kein Geld mehr von ihm gesehen hat, hat sie alles nach und nach gepfändet. Kurz vor seinem Tod ist dann auch noch sein letzter Stall angesteckt worden, so das am Ende eben nur dieses eine Haus samt einer leeren Fläche übrig geblieben ist.


Der_Planer_Screen1Unsere Aufgabe ist es nun, daraus einen gut laufenden und vor allem profitablen Bauernhof zu machen. Anders als im Landwirtschafts-Simulator machen wir dies aber nicht, indem wir uns selber hinter das Lenkrad eines Traktors setzen, sondern regeln das alles über einige Menüs und Tastendrücke.
Was man genau machen muss, wird einem dabei zunächst von einem Mentor erklärt, und zwar entweder auf Hochdeutsch, Norddeutsch, Bayerisch oder (was mich als Kölner natürlich besonders gefreut hat) in Kölsch.
Auch wenn das ein netter Gag ist, richtig brauchen tut man den Mentor eigentlich nicht. All zu kompliziert ist das Vorgehen in Der Planer: Landwirtschaft nicht. Die Möglichkeiten mit denen man seinen Hof wieder profitabel machen kann sind nämlich nicht so groß wie etwa im Landwirtschafts-Simulator. Man kann zwar auch hier durchaus Felder anlegen, Trecker und andere Fahrzeuge kaufen und Ställe für Vieh bauen, doch wenn man sich die Menüs einmal genauer ansieht bemerkt man schnell, dass die jeweilige Auswahl sehr klein ist. So kann man sich hier zum Beispiel lediglich zwischen zwei Treckern entscheiden. Und auch die Auswahl an Tieren ist ziemlich begrenzt. Schweine oder Schafe züchten wie im Landwirtschafts-Simulator – Fehlanzeige. Lediglich Kühe kann man auf seinem Hof ansiedeln.

Dafür kann man mit denen aber Geld machen. Denn genau wie alle anderen Dinge, die man sonst auf seinen Feldern anbauen kann, kann man auch die Milch der Kühe verkaufen.
Allerdings ist es mitunter Glückssache, ob man mit seinen Produkten viel oder wenig Geld verdient. Die Preise variieren nämlich doch gewaltig, und wenn man auch nur einen Moment zu lang zögert, kann der Preis schon wieder rapide gesunken sein und der mögliche Profit dadurch natürlich gleich mit.

Der_Planer_Screen2So ärgerlich das auch ist: Wenn man sich seinen Hof aus der Vogelperspektive anschaut, verfliegt jegliche Wut direkt wieder. Der Planer: Landwirtschaft sieht nämlich wirklich gut aus. Mit dem Landwirtschafts-Simulator kann das Spiel aber auch hier leider nicht ganz mithalten. Denn anders als beim LS bekommt man hier zum Beispiel leider nicht zu sehen, wie das Gemüse auf den Feldern wächst und gedeiht. Erst wenn man auf das betreffende Feld klickt, bekommt man Bescheid ob es fertig zum Ernten ist oder nicht. Leider bekommt man auch nur auf diese Weise mit, ob ein Feld überhaupt noch gut ist. Es kann nämlich passieren, dass Schädlinge oder Schimmel ein Feld befallen und die ganzen dort angebauten Pflanzen vernichtet werden müssen. Um dies zu vermeiden sollte man also des Öfteren auf die Felder klicken. Komfortabel ist das natürlich nicht, vor allem wenn man bedenkt, dass man nicht nur seine Felder im Auge behalten muss. Schließlich hat man auf seinem Hof auch noch Silos, Kühe, usw. – und auch hier bekommt man nur durch direktes Draufklicken den Status zu sehen.

Doch auch, wenn das ganze so im späteren Verlauf des Spiels, wenn der Hof durch neuerworbene Anbauflächen gewachsen ist, zu einer wahren Klick- und Micromanagementorgie ausartet, dürfte Der Planer: Landwirtschaft vielen Hobbylandwirten Spaß bereiten. Hier kann man nämlich auch mal ohne das Erlernen von zahllosen verschiedenen Steuerungen (wie es beim LS mit seinen ganzen Wägen und Geräten ist) sein Können als Landwirt unter Beweis stellen.
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Special vom: 15.11.2013
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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