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Hegemony Rome: The Rise of Caesar
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Ave Caesar
Gaius Julius Caesar war und ist eine der faszinierendsten, historischen Römer. Sein Ruhm als Feldherr und seine Affäre mit Kleopatra machten ihn berühmt. Ebenso auch seine Schriften und seine Ermordung. Er trat in vielen Büchern und Comics auf. Doch auch in der Welt der Computerspiele ist sein Name weit verbreitet. Die Caesar-Reihe, zum Beispiel, ist eine bekannte Aufbauspielreihe, deren letzter Teil 2006 erschien.

Kein Wunder also, dass er erneut für ein neues Spiel verwendet wird. Der Titel dieses lautet: Hegemony Rome: The Rise of Caesar, wird von Longbow Games entwickelt und soll von Kasedo Games und Kalypso Media publisht werden. Splashgames hatte jetzt die Chance, eine Early-Access-Version auf Steam anzugucken.

De Bello Gallico
Hegemony Rome entpuppt sich als ein Strategiespiel. Deine Aufgabe ist es, Caesar und seine Verbündete in verschiedenen Missionen zu begleiten. Hauptsächlich ist die Kampagne während der Gallischen Kriege (58 bis 51/50 v. Chr.) angesiedelt und man wird von der mediterranen Küste bis hin zu der britischen Insel alles erkunden können.

Hegemony_Rome_The_Rise_of_Caesar_3Dabei setzt das Spiel vor allem auf zwei Features, die es unverwechselbar machen. Zum einen der stufenlose Zoom und zum anderen die Versorgung der Einheiten mit Nachschub. Beides Besonderheiten, die Hegemony Rome im Vergleich mit ähnlichen Strategiespielen etwas Eigenes geben.

Panem et Circenses
Beim Zoom ist es interessant, wie sehr sich die Ansicht verändert, wenn man raus- bzw. reinzoomt. Ist man nahe am Geschehen, kann man die einzelnen Einheiten und Gebäude erkennen und unterscheiden. Geht man ein klein wenig raus, verwandelt sich die Optik. Anstelle einer realistischen Grafik fühlt man sich jetzt an ein Brettspiel erinnert, was durch die Darstellung der Truppe und Gebäude als stilisierte Spielfiguren verstärkt wird. Ist man vollständig herausgezoomt, sieht man nur noch eine Landkarte, auf der die wichtigsten Objekte als Icons angezeigt werden. Im Preview wurde die Erfahrung gemacht, das vor allem die mittlere Zoomstufe am übersichtlichsten war und man sich dementsprechend häufig in ihr aufhielt.

Auch die Ernährung der Einheiten ist wichtig. Sind sie hungrig, sinkt die Moral und irgendwann desertieren sie. Das heißt, man muss dafür sorgen, dass sich die marschierenden Truppen jederzeit mit Nahrung versorgen können. Dafür müssen Lager angelegt oder bei Verbündeten Gefallen eingefordert werden, oder, oder, oder. Einfach nur drauflosmarschieren und auf die Versorgung keinen Wert legen, wird sich schnell rächen.

Hegemony_Rome_The_Rise_of_Caesar_7Natürlich kommt es früher oder später zu Auseinandersetzungen mit Feinden. Hier kann man nur hoffen, dass die Entwickler von Longbow Games da noch etwas dran machen werden. Denn der Kampf krankt vor allem an einer demotivierenden Darstellung. Wenn man nah an ein Gefecht zoomt, beharken sich die jeweiligen Einheiten so, als ob sie Schlaftabletten zu sich genommen hätten. Es fehlt an Energie, an dem Gefühl, dass das Blut förmlich kocht.

Alea iecta est?
Doch das kann sich noch alles ändern. Denn wie schon eingangs geschrieben, liegt uns „nur“ die Early-Access-Version vor. Und da wird sicher noch viel geschehen. Die Entwickler gestehen auch freimütig ein, dass viele Features noch nicht fertig sind. Das macht sich besonders bei der Grafik bemerkbar. Während das Wasser gut aussieht, wirken die restlichen Elemente eher so, als ob sie aus einem zehn Jahre alten PC-Spiel stammen. Und das, obwohl beim Testsystem in den Einstellungen alles auf Hoch gesetzt war, und das Spiel flüssig lief. Hier darf man gespannt sein, wie Hegemony Rome am Ende aussehen wird, wenn alle Effekte definitiv eingebaut und aktiviert worden sind.

Noch ist der Titel nicht fertig. Doch sollte es so weit sein, wird Splashgames mit Freunden einen Blick auf das Spiel werfen und es auch testen!

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Special vom: 26.02.2014
Autor dieses Specials: Götz Piesbergen
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