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Sim Simulator - Teil 51: Rescue: Everyday Heroes – US Edition
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Teil 51: Rescue: Everyday Heroes – US Edition

Rescue_CoverIn Teil 18 dieser Reihe hatten wir euch bereits Rescue 2013 – Helden des Alltags vorgestellt. Nun ist die Feuerwehr-Simulation aus dem Hause rondomedia schon wieder dran – nur eben mit dem englischen Titel Rescue: Everyday Heroes – US Edition. Das hat natürlich auch einen Grund. Seit einiger Zeit gibt es von dem ganzen nämlich auch diese US Edition, die wir euch in diesem Special natürlich auch nicht vorenthalten wollen. Also Stange runter gerutscht und Helm aufgesetzt – die Feuerwehr ist wieder im Einsatz!

Die Frage, die man sich als Rescue 2013 – Helden des Alltags-Spieler stellt, ist natürlich die, welche Unterschiede es zwischen der deutschen und der US Edition gibt – außer dem englischen Titel.
Spielerisch hat sich nichts getan. Sei es die deutsche oder die US Edition, in beiden Fällen gilt es eine Feuerwache zu managen und die Einsätze zu koordinieren. Diese sind Anfangs recht einfach, werden im Laufe der Zeit aber immer schwerer und komplexer. Doch egal ob man nun nur einen kleinen Schwelbrand oder aber mehrere Brände gleichzeitig bekämpfen muss, der Ablauf ist stets derselbe.

Rescue_Screen1Nach Eintreffen des Alarms muss man zunächst eine Truppe auswählen. Danach fährt man zum Einsatzort, wobei fahren etwas zu hoch gegriffen ist. Wie in der deutschen Version darf man nämlich auch in der US Edition leider nicht selber hinter das Lenkrad der Wagen. Stattdessen lotst man die Fahrzeuge mit ein paar Klicks über die Übersichtskarte. Am Einsatzort angekommen muss man die Brände löschen. Das ist aber leichter gesagt als getan. Denn genauso wenig wie man die Fahrzeuge selber lenken darf, darf man auch die Einsatzkräfte nicht "direkt" steuern. So gilt es also seine Micromanagement-Fähigkeiten zu beweisen und seinen Leuten jeden Schritt einzeln vorzugeben. Und hier ist wirklich jeder Schritt gemeint – schon ein kleiner Brand benötigt sechs Schritte, um erfolgreich gelöscht zu werden. Da kann man sich vorstellen, wie es erst aussieht, wenn irgendwann auch noch Opfer geborgen und versorgt werden müssen oder mehrere Brände gelöscht werden wollen.

Als ob das nicht schon genug Rumgeklicke sei, wird einem das Leben noch zusätzlich erschwert. Ein Negativpunkt, der einem schon in der deutschen Version auf die Nerven ging, hat es nämlich auch in diese US Edition geschafft – die Unfähigkeit der Leute an Objekten vorbei zu gehen. Wie schon damals in der deutschen Version geschieht es auch hier sehr oft, dass die Einsatzkräfte an irgendwelchen Objekten hängen bleiben und man deswegen immer wieder Zwischenklicks einlegen muss um sie aus ihre "misslichen Lage" zu befreien. Das nervt auf Dauer ganz schön, vor allem weil einem pro Einsatz immer nur eine bestimmte Zeit zur Verfügung steht.

Da es selbst in einer amerikanischen Stadt nicht dauernd irgendwo brennen kann, gibt es natürlich hier wieder die Feuerwache, die man zwischen den Einsätzen managen muss. So muss man hier wieder neue Männer einstellen, neue Gerätschaften, Ausrüstungen und Fahrzeuge kaufen sowie seine Männer trainieren, ausruhen und essen lassen. Denn nur wenn ein Feuerwehrmann ausgeruht, gesättigt und gut trainiert ist, kann er bei den Einsätzen alles geben. Andernfalls verliert er an Moral und ist anfälliger für Fehler. Dieses Risiko sollte man natürlich tunlichst vermeiden, weshalb man auch immer die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter im Auge behalten sollte.

Rescue_Screen2Soweit ist zwischen der deutschen und der US Edition alles identisch. Allerdings ändert sich das, wenn man sich einmal die Umgebung und die Fahrzeuge anschaut. Die wurden nämlich – dem Thema entsprechend – angepasst. Und auch wenn weder die Landschaften und Städte noch die Fahrzeuge original lizenziert sind, sind sie doch in Anlehnung an echte Orte und US-Rettungs-Fahrzeuge modelliert, so dass es tatsächlich so wirkt, als ob das Geschehen in den USA spielen würde. Bei so viel Liebe zum Detail, wie sie vor allem bei den zahlreichen Fahrzeugen an den Tag gelegt wurde, ist es wirklich schade, dass man das Geschehen noch immer aus einer Schräg-Oben-Perspektive betrachtet und man deswegen gar nicht alle Kleinigkeiten, die an den Feuerwehr- und Rettungswagen angebracht sind, richtig betrachten kann. Dennoch ist es schön, dass sich die Entwickler beim Modellieren auch diesmal wieder viel Mühe gegeben haben – das war ja schon in der deutschen Version besonders lobenswert.

Trotz dieser Detailverliebtheit bleibt am Ende aber doch dasselbe Problem bestehen, das auch schon in der deutschen Version bestand. Denn so schön die modellierten Fahrzeuge auch aussehen und so ungewöhnlich es ist, die Feuerwehr mal auf diese Weise zu erleben wie es hier der Fall ist, das andauernde Rumgeklicke nervt auf Dauer gewaltig. Und zwar so sehr, dass es den Spielspaß, den man mit Rescue: Everday Heroes – US Edition eigentlich haben kann, schnell zunichte macht.

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Special vom: 09.05.2014
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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