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Kurz vorgestellt: Top Eleven 2015
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Topeleven2015

Seit dem Aus von EAs Fussball Manager-Reihe suchen viele noch immer nach einem würdigen Ersatz. Anstatt in den Händlerregalen danach zu suchen, könnte sich auch ein Blick ins Netz oder in die beiden bekannten App-Shops von Google Play und Apple lohnen. Da wimmelt es nämlich nahezu vor (kostenlosen) Fußball-Managern. Zugegeben, der große Teil davon ist Murks, doch einige haben durchaus das Potenzial einen genauso zu faszinieren wie es eben der große Manager aus dem Hause Electronic Arts getan hat – so wie beispielsweise Top Eleven. Das kostenlose Browser- (bzw. Facebook-) und Mobile-Spiel (iOS und Android) ist mit monatlich über 12 Millionen Spielern eines der größten Fußball-Manager-Spielen und hat passend zum Bundesliga-Rückrundenstart ein großes Update verpasst bekommen. Wenn das nicht alles Punkte sind, die dafür sprechen, sich das Spiel einmal genauer anzuschauen. Genau dies haben wir auch getan und geben euch hier unsere Eindrücke wieder.





Wie eingangs erwähnt handelt es sich bei Top Eleven um einen kostenlos spielbaren Cross-Plattform Fußball-Manager. Veröffentlicht wurde er bereits im Jahr 2010 und hat sich über die Zeit eine große Community erarbeite. Mit mehr als 12 Millionen aktiven Usern pro Monat und 5 Millionen aktiven Usern pro Tag ist es aktuell das meistgespielte Cross-Plattform-Sportspiel der Welt. Doch was macht Top Eleven so erfolgreich?

Die Frage ist relativ simpel zu beantworten. Denn wenn man sich einmal angemeldet hat, fällt einem sofort die Vielfalt an Möglichkeiten auf, die einem zur Verfügung stehen und Top Eleven von vielen anderen kostenlosen Managerspielen unterscheidet. Im Grunde stehen einem fast die gleichen Möglichkeiten offen, die man auch vom großen Fussball Manager von EA kennt, wenn auch eine Nummer kleiner.

Zunächst muss man sich aber natürlich einen Verein erstellen. Dies geht allerdings erfreulich schnell von statten. Einfach einen Vereinsnamen ausdenken, den Standort eingeben und dann noch aus den gegebenen Vorlagen ein Wappen und Trikots erstellen – das war es im Grunde auch schon. Wer möchte, kann sich auch für Vereinswappen und Trikots echter Vereine wie etwa Borussia Dortmund, Juventus Turin, Arsenal London, AC Mailand, Boca Junios, oder Real Madrid entscheiden, allerdings muss er diese mit Tokens, die man für Echtgeld erhält, bezahlen. Und das nicht mal so wenig. Ein Trikot eines der Vereine kostet umgerechnet knapp 10 Euro, ein Wappen gar 20. Da überlegt man es sich doch lieber zweimal, ob man tatsächlich erpicht darauf ist, unbedingt einen realen Club zu „repräsentieren“ oder nicht doch lieber mit seinen eigens erstellen Trikots und Wappen aufläuft. So oder so geht es nach dem Erstellen des Vereins endlich richtig los.

Wenn man mit dem Erstellen des eigenen Vereins fertig ist, geht man in den Manageralltag über. Und genau hier zeigt Top Eleven, warum es so erfolgreich ist. Die Möglichkeiten, die einem hier geboten werden, sind nämlich wirklich umfassend. Angefangen von Sponsoren- und TV-Verträgen (ganz wichtig, da man dadurch zumindest bis zu zwei kostenfreie Tokens pro Tag erhält) über das Festlegen von Kartenpreisen, der Siegprämien und Merchandise bis hin zur Infrastruktur des Stadions und außerhalb, dem Aufbau einer Jugendabteilung und dem Scouten von Spielern ist alles vorhanden – wenn auch eben alles eine Nummer kleiner als es z.B. in EAs großer Fussball Manager-Reihe der Fall war. Aber dennoch ist es schön, dass es überhaupt da ist.





Das wichtigste ist aber natürlich die Mannschaft. Und die kann man selbstverständlich auch nach seinen Gusto formen. Sei es die taktische Grundformation oder welche Spieler in der Startelf stehen – der Trainer, also Du, entscheidet. Vor dem ersten Saisonspiel sollte man zudem unbedingt einmal auf dem Transfermarkt vorbeischauen. Dort bieten andere Top Eleven-Spieler ihre Spieler nämlich zum Kauf an, wodurch man seine Mannschaft verstärken kann. Wobei „zum Kauf anbieten“ eigentlich nicht richtig ist. Die Spieler werden nämlich im Grunde versteigert. Dabei kommen dann auch wieder die Tokens ins Spiel (es werden zwar auch zusätzlich noch Ablösesummen mit Hilfe des virtuellen Geldes bezahlt, doch die sind immer so niedrig, dass sie nie ein Problem darstellen). Denn jede Versteigerungsrunde kostet ein Token, wobei so lange geboten wird, bis einer alleine übrig ist. Dies kann nur zwei, drei Runden dauern aber auch gerne mal 15, 20 oder gar 25 Runden. Vor allem bei guten Spielern mit besonderen Fähigkeiten dauert eine solche Versteigerung sehr lange und kostet dementsprechend viel. Einfach abbrechen und seine Tokens wiederbekommen geht leider auch nicht. Denn selbst wenn man aus einer Versteigerung aussteigt, bekommt man seine eingesetzten Tokens nicht zurück. Was einmal gesetzt wurde ist für immer weg. Natürlich ist das sehr ärgerlich, doch irgendwie ist dieses Vorgehen auch verständlich. Schließlich möchte der Entwickler mit dem Spiel auch Geld verdienen, und das geht bei einem an für sich kostenlosen Spiel nun mal nur mit den Tokens, also müssen sie zwangsläufig für irgendetwas ausgegeben werden. Es zwingt einen allerdings niemand sich unbedingt Tokens zu kaufen. Denn auch ohne sie kann man in Top Eleven weit kommen. Es dauert halt alles ein wenig länger und manche Spiele wird man haushoch verlieren, die Chance auch ohne teuer eingekaufte Spieler zu siegen besteht aber durch aus wenn man die richtige Taktik wählt. Die ist nämlich wie im echten Fußball auch hier das A und O. Wenn diese richtig gewählt ist, kann man auch als „kleiner“ Verein „größere“ besiegen.
Dies gilt auch für den Einsatz von Behandlungen, Moral- oder Konditionsboostern. Auch deren Einsatz kostet nämlich Geld (bzw. Tokens). Und auch wenn ein wenig mehr Kondition durchaus positiv ist, geht es auch ohne sie.

Nachdem nun alles Grundlegende zur Mannschaft gesagt wurde, nun noch ein paar Worte zum Ligensystem in Top Eleven. Dies ist nämlich ein klein wenig anders als man es vom echten Fußball her kennt. Hier startet man automatisch in der niedrigsten Liga, die, genau wie alle folgenden Ligen, aus 14 Mannschaften besteht. Davon steigen am Ende der 28 Tage andauernden Saison sieben Vereine auf (die dann auch Zugang zu besseren Spielern bekommen, weil die Spieler immer an eine bestimmte Ligastufe gebunden sind) und die ersten vier qualifizieren sich obendrein auch noch für die Champions League. Absteigen kann man nicht.

Zusätzlich zur Meisterschaft und Champions League findet auch jede Saison ein Pokalwettbewerb statt, für den man sich nicht erst qualifizieren muss. Gespielt wird jeden Tag mindestens einmal, wenn man in den anderen Wettbewerben mitspielt, dementsprechend öfters.

Die Spiele finden immer zu festgelegten Zeiten an und werden im Textmodus dargestellt, bei dem man mit Auswechslungen oder taktischen Veränderungen sogar direkt ins Spiel eingreifen kann, zumindest wenn man live dabei ist. Je nachdem ob man live beim Spiel dabei ist oder das Stadion ausverkauft ist (bzw. einige weitere Punkte), erhält man einen Ballbesitzboost, der uns natürlich einen gewissen Vorteil verschafft (aber dennoch nicht den Sieg garantiert). Das Problem ist allerdings, dass die Spiele mitunter zu unmöglichen Zeiten angepfiffen werden und man eigentlich gar keine Möglichkeit hat, diese live mitzuverfolgen. Wenn man sich dennoch den Boost sichern und ins Spiel eingreifen möchte, kann man als Heimmannschaft aber auch den Anpfiff verschieben, natürlich gegen Tokens.

Grafisch herrschen in Top Eleven, ganz Manager-typisch vor allem Zahlen, Statistiken, Tabellen und Listen vor. Allerdings sind all diese sehr übersichtlich, wodurch das Spiel insgesamt schön aufgeräumt wirkt. Große grafische Highlight darf man hingegen nicht erwarten.

Fazit:
stefan2Spiele, in denen sowohl Spieler auftreten die komplett ohne Zusatzkosten spielen, als auch Spieler die für bestimmte Dinge echtes Geld ausgeben, sind schnell mal unter "Pay-to-Win"-Verdacht. Bei vielen Spielen mag dies auch durchaus stimmen, doch bei Top Eleven nicht. Klar geht es schneller voran, wenn man mithilfe von Tokens gute Spieler ersteigert, doch auch ohne das kann man hier durchaus erfolgreich sein. Wie im echten Fußball ist nämlich auch in Top Eleven die Taktik und die richtige Einstellung der Schlüssel zum Erfolg. Und wenn die stimmen kann man auch als "kleiner" Verein einen großen ärgern.
Ganz unabhängig davon ob man nun Tokens kauft oder nicht, ist es wirklich großartig was in Top Eleven alles möglich ist. Im Grunde bietet es die gleichen Möglichkeiten wie ein großer Fußball-Manager, nur eben ein paar Nummern kleiner (was bei einem kostenlosen Browserspiel auch nicht verwerflich ist). Fußballinteressierte werden mit Top Eleven also mit Sicherheit viel Spaß haben, egal ob sie nun echtes Geld ausgeben wollen oder nicht.

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Special vom: 11.02.2015
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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