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Sim Simulator - Teil 113: theHunter 2016
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Der Landwirtschafts-Simulator ist der mit Abstand bekannteste und erfolgreichste seiner Zunft. Doch Simulator-Spiele im Allgemeinen boomen seit einiger Zeit. Ein Blick auf die monatliche Releaseliste zeigt, dass kein Monat vergeht, ohne dass zumindest ein oder zwei neue Simulatoren erscheinen. Dabei gibt es schon jetzt kaum einen Beruf oder eine Tätigkeit, die noch nicht in einem Simulator für jedermann zugänglich gemacht wurde. Da es bei diesem riesigen Angebot kaum machbar ist, alle Spiele zu testen, möchten wir euch in diesem Special in unregelmäßigen Abständen die neuesten, besten oder auch kuriosesten Simulatoren vorstellen.

Teil 113: theHunter 2016
theHunter_2016_CoverNachdem man im letzten theHunter Jagd auf längst ausgestorbene Echsen machte, ist man in theHunter 2016 wieder Tieren aus dem hier und jetzt auf der Spur. Was virtuelle Hobbyjäger sonst noch erwartet, stellen wir in diesem Teil unseres Simulator-Specials vor.

Wie immer bei den theHunter-Spielen muss man auch diesmal zunächst aber einmal das besondere System der Spiele erläutern. Denn auch wenn wir hier theHunter 2016 vorstellen, ist dies im Grunde genommen gar kein neues Spiel, denn wie bei theHunter üblich, handelt es sich hierbei „lediglich“ um das diesjährige Update des Grundspiels. Deswegen muss man sich, wenn man dieses bereits besitzt, auch nicht extra theHunter 2016 kaufen, sondern einfach auf Steam updaten. Dann erhält man eine Art Demo, die einem im Groben zeigt, was es Neues gibt. Wenn einem gefällt was man sieht, kauft man sich ein Abo, das einem dann für 3, 6 oder 12 Monate den vollen Inhalt des aktuellen Updates bietet.
Wer noch kein theHunter besitzt und ohnehin das Abo abschließen will, sollte sich hingegen die Retail-Version kaufen, die es seit einigen Tagen bei allen bekannten Händlern gibt. Diese beinhaltet das sogenannte Pathfinder Starter-Pack das neben einem 6-monatigen Abonnement und allen Inhalten, auch vier Extra-Waffen (u.a. das .45-70 Lever Action-Rifle), sowie ein (virtuelles) Zelt, Rucksack, Kleidung, Zieloptik, unlimitierte Basismunition und weitere Inhalte bietet, die man sonst durch Echtgeld oder In-Game-Währung erst dazu kaufen muss.

Nachdem dieses, für theHunter-Neulinge nicht gerade einfache, System erklärt ist, widmen wir uns nun dem neuen Content, der mit theHunter 2016 Einzug in die Jagdsimulation genommen hat.
Wie Eingangs erwähnt, Jagd man diesmal wieder "normale" Tierarten. Um genau zu sein, sind es 26 Tierarten, denen man ans Gefieder bzw. Fell kann. Darunter ist so ziemlich alles, was man in der europäischen und nordamerikanischen Fauna, die beide als Hauptjagdgebiete dienen, antrifft: Alpensteinbock, Amerikanischer Bison, Elch, Europäischer Braunbär, Fasan, Florida-Waldkaninchen, Kanadagans, Kojote, Maultierhirsch, Polarfuchs, Razorback, Reh, Rentier, Weißwedelhirsch, Wildkaninchen, Wildschwein, Roosevelt Wapiti, Rotfuchs, Rothirsch, Schneeschuhhase, Schwarzbär, Schwarzwedelhirsch, Sitkahirsch, Truthahn und das rote Riesenkänguru (das irgendwie so gar nicht in die Reihe passt).
Natürlich befinden sich all diese Tiere nicht auf einer einzigen Map. Stattdessen gibt es davon gleich 10, die allesamt echten Landschaften in Europa und Nordamerika (und Australien, um den Riesenkängurus eine passende Umgebung zu bieten) nachempfunden wurden und den Tieren den passenden Lebensraum bieten. So kann man z.B. im arktischen Norden Elche, Schneeschuhhasen und Bisons jagen.

Wer möchte, kann dazu natürlich einfach nur durch die Gegend steifen und hoffen, irgendwann einem Tier über den Weg zu laufen. Das dauert mitunter aber seine Zeit, weshalb man die Gadgets, die das Spiel einem zur Verfügung stellt, auch unbedingt nutzen sollte.
Am wichtigsten ist dabei zweifelsohne der Huntermate. Dieses kleine technische Wunderding erkennt nicht nur Spuren der Tiere und lässt einen so deren Verfolgung aufnehmen, sondern ortet auch Tiergeräusche und zeigt deren Position auf einer kleinen Map an. Dies macht die Jagd natürlich wesentlich einfacher, auch wenn man trotz alledem leise vorgehen muss, denn die virtuellen Tiere sind wie ihre realen Verwandten sehr scheu und rennen bei zu lauten Geräuschen sofort weg.
Die beste Strategie ist es deshalb, sich in die ungefähre Nähe des Tieres zu begeben und dann andere Helferlein zu nutzen. Das Spiel bietet einen nämlich auch verschiedenste Lockmittel, wie etwa Sprays, Truthahnlocker und vieles mehr an. Wenn man diese nutzt und sich dann auf die Lauer legt, hat man eine gute Chance ein Tier zu treffen.

theHunter_Screen1

Auch wenn man neuerdings ständig von einem getreuen Hund begleitet wird, der ebenfalls spuren erschnüffeln kann, kann das alleinige Jagen auf Dauer doch recht langweilig werden. Doch theHunter 2016 hat etwas dagegenzusetzen und bietet auch einen Multiplayermodus an. In diesem kann man sich entweder gegen Spieler aus aller Welt messen oder in einem kooperativen Mehrspielermodus gemeinsam mit Freunden auf die Jagd gehen.

Egal ob man alleine, mit Freunden oder gegen Fremde auf die Jagd geht, die Grafik ist jedes Mal wunderschön. Und das gilt nicht nur im Vergleich zu anderen Simulatoren. Die verschiedenen Landschaften verleiten einen dazu, auch mal einfach nur herumzuschlendern und die Schönheit der virtuellen Natur zu genießen. Dazu gehören natürlich auch die Tiere, die nicht nur gut aussehen, sondern auch wundervoll und äußerst realistisch animiert wurden. Ein wahrhaft schöner Anblick!

Alles in allem ist also auch die 2016er-Erweiterung von theHunter sehr gelungen und wird selbst diejenigen gut unterhalten, die eigentlich nichts mit dem Hobby Jagen anfangen können (so wie ich). Das liegt vor allem an der sehr realistischen Darbietung, denn einfach mal drauf los rennen und ein Tier niederschießen geht hier nicht. Hier ist Taktik und Geduld gefragt, ansonsten kann man sich keine Trophäe über den virtuellen Kamin hängen.

Allen, die jetzt Interesse an theHunter bekommen haben, empfehle ich dringend das Pathfinder Starter-Pack, also die hier vorgestellte Box-Version von theHunter 2016 zu kaufen. Hier bekommt man für den Preis eines sechs Monats Abos nicht nur besagtes Abo, sondern obendrein auch noch viele Extras, die sonst noch zusätzlich gekauft werden müssten. Hier bekommt man also tatsächlich mal mehr für sein Geld! Und wer erst mal reinschnuppern möchte, kann sich auch die kostenlose Demo herunterladen, die einem einen kleinen Einblick ins Spiel gewährt.
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Special vom: 29.10.2015
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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