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Kurz vorgestellt: Halo: The Fall of Reach
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The_Fall_of_Reach_coverHalo ist mittlerweile mehr als nur eine Gaming-Reihe. Es ist ein ganzes Franchise, von dem es auch etliche Bücher und Filme gibt, die das Halo-Universum um ein Vielfaches ergänzen und erweitern. Genau dies macht auch der kürzlich erschienene Animationsfilm Halo: The Fall of Reach, der von Polyband und 343 Industries herausgebracht wurde.

In The Fall of Reach, das auf dem gleichnamigen Roman von Eric Nylund basiert, werden die Anfänge der legendären Spieleserie und somit die Ursprünge des Halo-Universums und die spannende Entstehungsgeschichte und die Machenschaften hinter dem Spartan-Programm erzählt. Das Ziel dieses Programms ist die Entwicklung der ultimativen Waffe: einer Gruppe von Elitesoldaten, genannt die Spartaner. Sie wurden als Kinder entführt, genetisch modifiziert und einer brutalen militärischen Ausbildung unterzogen. Im Kampf gegen eine außerirdische Allianz, die der Menschheit den Krieg erklärt, sind die Spartaner die letzte Hoffnung auf das Überleben.
Der rund 65-minütige Film zeigt die Ereignisse, die den Master Chief und das Blue Team zusammengebracht haben, darunter das Spartaner-Training und der waghalsige Gegenschlag gegen die Allianz in den ersten Tagen der vernichtenden Alien-Invasion.

Fans der Reihe wird dieser Blick auf die Vorgeschichte sehr gefallen, denn so sehen sie endlich einmal, wie der Master Chief und das gesamte Blue Team trainiert wurden und so zu dem geworden sind, was sie in den Spielen sind.
Genau wie Halo: Nightfall, den wir euch ebenfalls hier vorgestellt haben, handelte es sich bei Halo: The Fall of Reach ursprünglich gar nicht um einen Film, sondern um eine (dreiteilige) Miniserie, deren Teile hier einfach zusammengefügt wurden. Dies merkt man der Geschichte aber zum Glück nicht an. denn irgendwelche Lücken oder ähnliches, gibt es hier nicht. Ein bisschen mehr Tiefgang hätte man sich dabei aber dennoch gewünscht, denn in erster Linie bekommt man eine Menge Drill und Herumgeschreie zu sehen.

Ganz anders als bei Halo: Nightfall ist hingegen die Mache des Films. Während Nightfall ein Live-Action-Film mit echten Schauspielern war, handelt es sich bei The Fall of Reach, wie bereits kurz erwähnt, um einen Animationsfilm. Allerdings nicht um einen ganz herkömmlichen. Das zuständige Produktionsstudio SEQUENCE, das bereits für die Terminal-Video-Sequenzen in Halo 4 und Halo 2: Anniversary verantwortlich war, mixt in The Fall of Reach zweidimensionale Umgebungen mit dreidimensionalen Charakteren (zumindest wenn sie im Bildvordergrund stehen, ansonsten sind auch sie zumeist zweidimensional).
Was zunächst ein wenig seltsam wirkt, entfaltet bald einen ganz eigenen Charme.Ganz tadellos sind die Animationen aber leider nicht. Vor allem die Charaktere wirken mitunter etwas zu eckig. Was hingegen wirklich toll gelungen ist, sind die Gefechte zwischen den Raumschiffen. Die wurden nämlich deutlich besser dargestellt und sehen deswegen selbst in der uns zur Verfügung gestellten DVD-Version verdammt gut aus.



Fazit:

Für Halo-Fans ist The Fall of Reach zweifellos ein absolutes Muss, denn hier erfahren sie (leider ohne viel Tiefgang) endlich wie der Master Chief und das Blue Team zu dem wurden, was sie in den Spielen sind. Wer hingegen gar nichts mit dem Halo-Universum anfangen kann, wird auch mit diesem knapp einstündigen Film wenig anfangen können, denn ohne Vorkenntnisse über Halo, versteht man so gut wie gar nichts. Da hilft auch der anfänglich etwas seltsame, aber dann ganz charmante Animationsstil nicht viel weiter.
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Special vom: 10.12.2015
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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