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Kurz vorgestellt: Q*bert REBOOTED: The XBOX One @!#?@! Edition
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qbert_coverVielen dürfte Q*bert wohl nur aus seinen Auftritten in Ralph reicht's und Pixels bekannt sein. Dabei ist der kleine orangefarbene, langnasige Außerirdische eine wahre Computerspiel-Legende. Als das erste gleichnamige Spiel 1982 in den Spielhallen erschien, stand man Schlange, um endlich selber spielen zu dürfen. Später folgten dann Portierungen auf diverse Heimsysteme, die ebenfalls viel Anklang fanden und einen für etliche Stunden vor den Fernseher bannten. Weniger erfolgreich waren spätere Fortsetzungen und Einsätze auf verschiedenen Systemen, die einfach nicht das gewisse Etwas transportieren konnten. Ob dieses Schicksal auch das kürzlich für die Xbox One veröffentlichte Q*bert REBOOTED ereilt? Unser Kurztest wird es zeigen.

Wenn man sich Q*bert REBOOTED: The XBOX One @!#?@! Edition, so der komplette Titel der Xbox One-Version (die PS4 hat ihre bereits vor einigen Monaten erhalten), für 9,99 Euro vom Xbox Store herunterlädt, kann man sich eines schon mal gewiss sein - der Nostalgiefaktor ist extrem hoch, denn spielerisch hat sich im Vergleich zum Original nichts geändert.
Spielziel ist es mit Q*bert, oder einem der im Spielverlauf freischaltbaren Charaktere, alle Felder einer im Dreieck angeordneten Pyramide durch draufhüpfen einzufärben. Um das Ganze ein wenig herausfordernder zu gestalten, stören einen dabei ein Ball, der die Pyramide langsam hinunterhüpft, eine Schlange namens Coily, die Jagd auf den Helden macht, sowie Sam und Slick, die ihrerseits auf die Felder springen und diese so wieder in ihre Ausgangsfarbe zurück färben. Zudem muss man darauf achten, dass man nicht aus Versehen von der Pyramide springt, denn das kostet wie im Original ein Leben.

Soweit so bekannt, doch was ist an der Rebooted-Version denn dann neu? Nun ja, ehrlich gesagt nicht wirklich viel. Die größte und auffälligste Neuerung, neben der offensichtlich moderneren Grafik, sind die Felder, aus denen die Pyramiden bestehen und auf die man hüpfen muss. Im original waren diese stets viereckig, nun sind sie sechseckig. Zudem sind die Pyramiden etwas kleiner geworden. Als vierte und damit auch schon letzte Neuerung wurde die Steuerung ein wenig verändert. Früher musste man einfach nur mit dem Stick die Richtung bestimmen, damit Q*bert springt. In der Rebooted-Version ist es nun so, dass man zusätzlich auch noch eine Sprungtatste betätigen muss.
Das war es dann auch schon und man fragt sich wirklich, warum es nicht zum Beispiel mehr Pyramiden-Varianten gibt oder etwas abgewandelte Spielmodi. Für Nostalgiker sind aber wohl auch schon die vorgenommenen Änderungen Grund genug auf die Barrikaden zu gehen.
Doch das ist gar nicht nötig, denn neben der Reboot-Version verfügt das Spiel auch über einen Klassik-Modus, in dem wirklich alles genauso ist, wie man es aus dem Jahr 1982 kennt - natürlich inklusive der typischen Pixeloptik.



Fazit:
Nostalgie schön und gut, aber ein paar neue Ideen hätten sich die Entwickler für Q*bert REBOOTED wirklich einfallen lassen können. Die Spieler mit einer leicht veränderten Steuerung, einer moderneren Grafik und kleineren Pyramiden abzuspeisen, ist einfach viel zu wenig. Der einzige Lichtblick ist somit der Klassik-Modus, der Fans des Originals in ihre Kindheit versetzt und sie sicherlich wieder für viele Stunden sehr gut unterhalten wird.

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Special vom: 23.02.2016
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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