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Zockerwerkzeug: Orbotix Sphero 2.0
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Früher habe ich unaufhörlich mit ferngesteuerten Autos gespielt. Mittlerweile bin ich dem leider entwachsen, doch ich habe eine neue Spielerei gefunden, die genau so viel Spaß macht und bei der man als Entschuldigung sagen kann, dass es sich dabei doch um ein Nerd-Gadget handelt.

Meine neue Leidenschaft hört auf den Namen Sphero 2.0 und ist ein Ball von der Firma Orbotix. Hört sich unspektakulär an? Wenn man es bei dieser Erklärung belässt, ist das auch tatsächlich der Fall, doch der Ball ist kein normaler Ball. Beim Sphero 2.0 handelt es sich um die zweite Version eines Balls, den man mit dem Smartphone oder Tablet steuert und mit dem man Tricks ausführen, mit Hilfe von Apps Spiele spielen oder einfach nur seine Haustiere auf Trab halten kann.


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Verpackung & Aussehen

Verpackt ist der Sphero 2.0 in einem festen, schwarzen, zweiteiligen Pappkarton, auf dem anhand vieler bunter Bilder die Möglichkeiten, die der Ball einem bietet, auf den ersten Blick erkennbar sind.
Wenn man den oberen Teil des Kartons abzieht, kommt eine weitere, weitaus buntere Box zum Vorschein. In dieser erblickt man dann nicht nur den Ball selber, sondern auch zwei kleine grünliche Rampen, eine Anleitung, die Ladestation und verschiedene Steckdosen-Adapter.

Technik & Funktion
Bevor man Sphero durch die Gegend rollen lassen kann, muss man ihn aber zunächst rund drei Stunden auf der Induktions-Ladestation aufladen. In dieser Zeit kann man sich dann schon einmal kostenlos die Sphero 2.0-App im App Store oder über Google Play herunterladen, denn ohne die läuft gar nichts. Sobald der Ball aufgeladen ist und er durch zweimaliges Antippen aufgeweckt wurde, kann man ihn per Bluetooth mit dem Smartphone oder Tablet verbinden und ihn dann mit der vorher heruntergeladenen App starten. Diese Schritte (bis aufs Runterladen der App) müssen leider jedes Mal, wenn man Sphero aufweckt, wiederholen werden, was ich als ein wenig störend empfand. Vor allem, da das Verbinden mit der App nicht immer auf Anhieb funktioniert.



Das erste Mal
Wenn man den Ball das erste Mal mit der App startet, kann man ihm zunächst noch einen Namen geben - dann geht der Spaß aber los, denn danach darf man Sphero 2.0 dann endlich das erste Mal steuern.
Egal ob man dies mit Hilfe der virtuellen Richtungstasten innerhalb der App oder durch Bewegungen des Smartphones/Tablets macht, anfangs wirkt es noch recht hakelig. Sphero 2.0 lässt sich nämlich gänzlich anders steuern als zum Beispiel ein ferngesteuertes Auto. Durch den speziellen Gyro-Antrieb wirken seine Bewegungen alle ein wenig träge, woran man sich zunächst gewöhnen muss.
Ebenso gewöhnungsbedürftig ist auch, dass man Sphero des Öfteren neu justieren muss. Wenn man dies nicht macht, verliert der Ball nämlich schnell die Orientierung und macht dann quasi, was er will. Da das Justieren aber zum Glück ganz schnell durch einen kurzen Druck auf einen Schieberegler in der App vonstatten geht, ist dies kein allzu großes Problem und man hat Sphero schnell wieder auf Kurs.

Die App
In der App sind aber nicht nur die Steuer- und Justierungs-Tasten vorhanden. In ihr kann man auch die Geschwindigkeit des Balls sowie dessen Farben wählen. Die Möglichkeiten sind dabei nahezu grenzenlos, sodass jeder Sphero in seiner Lieblingsfarbe erleuchten lassen kann.
Ein weiterer Bestandteil der App ist ein kleines Spielchen. Dieses gibt einem Missionen vor, wie zum Beispiel die Nutzung des Turbos oder eine bestimmt Zeit lang ohne Kollisionen zu rollen. Wenn man diese erfüllt, steigt man im Level auf und schaltet gleichzeitig neue Features frei. Dies kann der bereits angesprochene Turbo sein, aber auch voreingestellte Bewegungsabläufe bei denen Sphero tanzt und leuchtet (während aus dem Smartphone/Tablet Musik erklingt), wie ein Frosch hüpft oder auch furzt.

Vielfältig einsetzbar
Wem das noch nicht genügt, der kann auch gerne auf eine der über ein Dutzend weiteren Apps, die es im App Store und auf Google Play gibt, zugreifen. Einige davon sind relativ nutzlos, es gibt aber auch wirklich coole Apps, die das Sphero-Erlebnis gekonnt erweitern. So gibt es zum Beispiel eine Golf-App, bei der man das Smartphone als eine Art Schläger nutzt und Sphero so über einen selbst erstellten virtuellen Golfkurs schlägt. Wer lieber künstlerisch aktiv sein will, kann sich auch Draw N' Drive herunterladen. Bei dieser App hinterlässt jede Bewegung des Balls auf dem Bildschirm bunte spuren. Mit ein wenig (oder besser gesagt viel) Übung, kann man so tolle Gemälde fabrizieren. Oder man spielt verschiedene Spiele, bei denen Sphero entweder als Controller oder als Spielfigur dient. Die Möglichkeiten sind also wahrlich vielfältig und lassen so schnell keine Langweile aufkommen.

Man kann Sphero aber auch einfach so im freien Modus nutzen und zum Beispiel die wildesten Stunts ausprobieren. Sphero ist dabei hart im Nehmen und verträgt sogar Wasser. Ein Sprung über eine Rampe ins Kühle Nass ist also kein Problem. Dies qualifiziert ihn übrigens auch als perfektes Hundespielzeug. Zumindest hatte der Hund meines Nachbarn jede Menge Spaß daran, dem bunt leuchtenden Ball hinterher zu rennen. Meine Katze hatte hingegen Angst und beobachtete Sphero lieber aus einer erhöhten Position.



Fazit:

stefan2Man braucht Sphero 2.0 wohl nicht wirklich und ein Schnäppchen ist er mit seinen etwas mehr als 120 Euro sicherlich auch keins, dennoch möchte ich ihn nicht mehr missen, denn der kleine, bunt leuchtende Ball ist ein herrlicher Zeitvertreib, egal ob man nun einfach nur so herumrollt, Stunts ausführt oder eines der zahlreichen Spiele mit ihm spielt. Hundebesitzer können ihn sogar als Spielzeug für ihren Vierbeiner nutzen und diesen so auf Trab halten. Sphero 2.0 ist also vielseitig einsetzbar und für das Kind im Manne genau das richtige Gadget!
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Special vom: 18.03.2016
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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