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Sim Simulator - Teil 131: Industry Manager: Future Technologies
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Der Landwirtschafts-Simulator ist der mit Abstand bekannteste und erfolgreichste seiner Zunft, doch Simulator-Spiele im Allgemeinen boomen seit einiger Zeit. Ein Blick auf die monatliche Releaseliste zeigt, dass kein Monat vergeht, ohne dass zumindest ein oder zwei neue Simulatoren erscheinen. Dabei gibt es schon jetzt kaum einen Beruf oder eine Tätigkeit, die noch nicht in einem Simulator für jedermann zugänglich gemacht wurde. Da es bei diesem riesigen Angebot kaum machbar ist, alle Spiele zu testen, möchten wir euch in diesem Special in unregelmäßigen Abständen die neuesten, besten oder auch kuriosesten Simulatoren vorstellen.

Teil 131: Industry Manager: Future Technologies
Industry_Manager_CoverNormalerweise stellen wir euch in diesem Special in erster Linie Alltags-Simulatoren vor. Doch die Welt der Simulatoren hat noch mehr zu bieten. Aus diesem Grund wollen wir auch hier etwas Abwechslung hineinbringen und euch nach langer Zeit mal wieder eine Wirtschaftssimualtion vorstellen.

Bei Industry Manager: Future Technologies muss man sich, wie so oft in solchen Wirtschaftssimulationen, natürlich mal wieder ein ganzes Imperium aufbauen. Dazu muss man in der nahen Zukunft, in der sich die Welt ein weiteres Mal im Umbruch befindet und sich die Gesellschaft von einer Industrie- zu einer Technologiegesellschaft wandelt, eine eigene Firma gründen, neue zukunftsfähige Produkte erforschen und mit denen Geld scheffeln.

Eine waschechte Wirtschaftssimulation
Was sich hier so einfach anhört, ist in Wirklichkeit genau das Gegenteil. Denn bei astragon's Industry Manager: Future Technologies handelt es sich tatsächlich um eine waschechte Wirtschaftssimulation, und als solche bietet sie natürlich viele, teil sehr komplexe, Möglichkeiten an.
Dies beginnt schon beim Erstellen der eigenen Firma. Bereits dort muss man sich nämlich aus zahlreichen Industriezweigen seinen ersten Favoriten auswählen. Möchte man anfangs auf Mode, Nahrungsmittel, Biotechnologie, Software, Unterhaltungselektronik oder Accessoires setzen? Erst wann man dies entschieden hat, startet man in die eigentliche Spielwelt, in der es dann so richtig losgeht. In dieser gilt es fortan nämlich verschiedenste Gebäude zur Produktion, Forschung, Verkauf usw. zu errichten. Jeder Technologiezweig benötigt dabei unterschiedliche Gebäude und Angestellte, die natürlich auch angeheuert werden müssen. Anfangs startet man dann mit der Produktion eines einzelnen Produkts, doch selbst das erweist sich als recht komplex. Denn um Produkte herstellen zu können, benötigt man wiederum Rohstoffe, die man erst am Weltmarkt kaufen muss. Dieser untersteht natürlich Schwankungen, weshalb man hier stets nach den Preisen schauen sollte. Mit fortlaufender Spielerdauer schaltet man natürlich weitere Produkte frei, die man ebenfalls herstellen und verkaufen kann. Irgendwann ist es dann soweit das man gar komplett neue, individualisierbare Produkte wie das energieeffiziente Flugzeug, eine digitale Computeruhr, ein exklusives Fahrrad mit drei Rädern, Hoverborards, fliegende Autos oder fortschrittliche Drohnen herstellt um mit diesen Produkten die KI-Konkurrenz, die natürlich auch eifrig produziert, endgültig auszustechen. Insgesamt gibt es über 200 unterschiedliche Produkte & Ressourcen, die man so kaufen, erforschen, herstellen und verkaufen kann.
Obwohl das allein schon extrem komplex ist, ist das noch lang nicht alles was man im Industry Manager: Future Technlogies machen kann. Zusätzlich dazu gibt es nämlich auch noch ein nicht weniger komplexer Aktienmarkt, bei dem man sich Anteile der Konkurrenz kaufen und sie so übernehmen kann.

Viele Menüs, Tabellen und Zahlen
Natürlich muss dem Spieler all dies irgendwie angezeigt werden, und so ist es wenig überraschend das es hier, wie in zahlreichen anderen Wirtschaftssimulationen, unzählige Menüs und Untermenüs mit noch mehr Tabellen und Grafiken gibt, in denen man so ziemlich alles aufgetischt bekommt, was auch nur ansatzweise wichtig ist. Leider wird man bei all den Menüs, Zahlen und Tabellen aber ziemlich allein gelassen, weshalb es eine ganz Weile braucht, bis man auch nur halbwegs koordiniert durch die Menüs klickt, ohne das man alles suchen muss. Hier wäre ein bisschen mehr Hilfe wirklich nett gewesen, denn sich das alles im Tutorial zu merken, ist so gut wie unmöglich.

Futuristische Spielwelt

Natürlich gibt es aber nicht nur Zahlen und Tabellen zu sehen, auch eine echte Spielwelt ist vorhanden. Diese sieht sogar wirklich gut aus. Passend zum Thema ist alles ein wenig futuristisch angehaucht, ohne dabei total in die Sci-Fi-Schiene abzudriften. Was besonders schön ist, sind die zahlreichen kleine Details, die man beobachten kann - wenn man denn mal ausnahmsweise keine Tabelle offen hat.



Fazit:
Anders als die meisten Simulatoren die wir hier in diesem Special vorstellen, ist der Industry Manager: Future Technologies kein Spiel, das man mal so zwischendurch für eine halbe Stunde spielen kann. Dieses Spiel ist eine waschechte Wirtschaftssimulation, die ein komplexes Wirtschaftssystem beinhaltet und einige Zeit benötigt um überhaupt verstanden zu werden. Wer sich gerne durch Menüs und Tabellen klickt um irgendwann ein eigenes Imperium sein eigen nennen zu können, wird hier also seine wahre Freude haben. Wer ein Spielchen für zwischendurch sucht, sollte hingegen lieber auf unsere nächste Simulator-Vorstellung warten.
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Special vom: 16.10.2016
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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