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Die Splashgames-Vorschau: On the Road
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on_the_road_coverMit On the Road versucht ein neuer LKW-Simulator in die Phalanx der etablierten Truck-Simulatoren einzubrechen. Bis das fertige Spiel erscheint, wird es noch ein wenig dauern. Allerdings gibt es seit ein paar Wochen die Early Access-Fassung, die wir nutzen, um euch das Spiel vorab schon mal ein wenig vorzustellen.

Stetig wachsender Inhalt
Wie es bei Early Access-Spielen meistens der Fall ist, ist auch der Inhalt von On the Road momentan noch recht überschaubar. Aktuell kann man ungefähr 1500 Kilometer Autobahn und 300 Kilometer Landstraße befahren, die sieben norddeutsche Städte miteinander verbinden. Während der Early Access-Phase soll der Umfang aber noch erweitert werden. So sollen noch elf weitere Städte, wie Köln, Dortmund und München dazu kommen, so dass man dann irgendwann durch die gesamte Bundesrepublik fahren kann. Wann die neuen Städte hinzukommen, ist allerdings nicht bekannt. Das die Entwickler aber kräftig arbeiten merkt man. Denn bereits jetzt sind einige Updates erschienen, die neben Controller- und Lenkrad-Unterstützung auch den zweiachsigen Drehschemel mit Kofferaufbau ins Spiel gebracht haben. Leider muss man diesen momentan aber fahren, eine Auswahl, ob man mit oder ohne Drehschemel fahren möchte, gibt es nämlich noch nicht. Ebenso wenig kann man auswählen, welchen Truck man fahren möchte. Aktuell ist nämlich nur der MAN TGX fahrbereit. Doch auch hier soll mit der Zeit mehr hinzukommen.

Große Städte
Was man bereits jetzt sehen kann, ist das die Entwickler besonders auf Authentizität achten. Das merkt man nicht nur beim LKW-Modell (inklusive dessen Interieur), das seinem originalen Vorbild sehr gut nachempfunden wurde, sondern auch bei der Gestaltung der Spielwelt - und hier vor allem bei den Städten. Anders als bei allen bisherigen Truck-Simulatoren sind die Städte hier ein wesentlicher Bestandteil des Spiels und dienen nicht nur als Start- und Zielpunkte, die man mal kurz anfährt. Hier sind die Städte wirklich als solche zu erkennen und es dauert mitunter einige Minuten, bis man durch sie hindurch ist. Zudem sind sie architektonisch ihren realen Vorbildern nachempfunden und man kann sogar gewisse Bauwerke, im speziellen berühmte Sehenswürdigkeiten, am Straßenrand erblicken.

Authentische AUtobahnkreuze
Ein weiteres Highlight von On the Road ist ebenfalls jetzt schon zu sehen: die 12 Autobahnkreuze und - Dreiecke. Denn auch die wurden detailliert nachmodelliert, wodurch sie gegenüber ihren Pendants aus anderen Spielen wesentlich realer wirken. Am Ende sollen es sogar 35 nachgebaute Autobahnkreuze und Raststätten geben.
Spielerisch wird sich On the Road aber wohl im herkömmlichen Rahmen bewegen - zumindest ist bis jetzt noch nichts anderes zu erkennen. Das bedeutet also das man eine Speditionsfirma eröffnet und mit dieser Waren von A nach B fährt. Ein Wirtschaftssystem wird es wohl auch geben, wie das genau aussehen wird, ist aber ebenfalls noch nicht endgültig zu sagen.

Techisch noch nicht ausgereift
Dass es sich momentan noch um eine frühe Early Access-Version handelt, merkt man wohl am ehesten am technischen Zustand des Spiels. Die LKWs und die Städte sehen zwar, wie bereits erwähnt, sehr gut aus, auf den Landstraßen und Autobahnen herrscht links und rechts der Fahrbahnen allerdings noch Langeweile. Außerdem ruckelt das Spiel insgesamt noch ein wenig. Die Steuerung unseres LKWs ist ebenfalls noch nicht optimal. Gerade was die Controller-Steuerung angeht, muss noch gearbeitet werden. Mit Lenkrad lässt es sich aber schon jetzt recht ordentlich lenken, wobei aber leider noch das Force Feedback fehlt. Wenn auch das drin ist, kann ich mir vorstellen das sich On the Road wirklich gut anfühlt.
Zu guter Letzt muss auch der Sound noch optimiert werden. Aktuell hört sich der LKW für meinen Geschmack nämlich noch ein bisschen zu schwach an.

Fazit:
In dieser frühen Phase ein Fazit zu ziehen, ist eigentlich unmöglich. Darum sollte man diese letzten Worte auch noch als endgültig ansehen, sondern eher als eine Art Statusbericht. Als diesen lässt sich momentan feststellen, das On the Road aktuell noch eine echte Wundertüte ist. Die Ansätze sind zwar schon vorhanden (sie Darstellung der Städte und Autobahnkreuze), doch was die Entwickler schlussendlich draus machen, ist eine andere Frage. Wenn sie aber weiterhin so hart dran arbeiten und die (logischerweise) bestehenden Fehler ausbügeln, den Content erweitern und ein interessantes Wirtschaftssystem integrieren, hat On the Road durchaus das Potenzial, ein echter Konkurrent für die etablierten Truck-Simulatoren zu werden.
Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die fertige Version und werde dann sicherlich im Rahmen unseres Simulator-Specials noch mal einen genaueren Blick drauf werfen.
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Special vom: 20.04.2017
Autor dieses Specials: Stefan Heppert
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