Splashpages  Home Games  Specials  Baphomets Fluch 2.5  Splashtalk Part 1
RSS-Feeds
Podcast
http://www.splashgames.de/php/images/spacer.gif
In der Datenbank befinden sich derzeit 375 Specials. Alle Specials anzeigen...
Specials Eventspecials

Splashtalk Part 1

Sebastian Nisi (Autor/ Webmaster) und Marius Gosch (stellv. Projektleiter) von „mind Factory“ haben sich bereit erklärt, unseren Lesern einen tieferen Einblick in ihr Projekt zu gewähren und ein paar Fragen zu beantworten.

SG: Wie entstand die Idee zu „Baphomets Fluch 2.5“? Wolltet Ihr von Beginn an die Story um George und Nico fortsetzen oder war der erste Gedanke ein Adventure zu entwickeln, und die Entscheidung für Baphomets Fluch 2.5 fiel erst später?

Marius Gosch: Die Idee entstand im Forum meiner alten „Baphomets Fluch“ Fanpage, die wir mittlerweile aus dem Netz genommen haben. Zu der damaligen Zeit (Jahr 2000) wurde gerade bekannt, dass Revolution Software den dritten Teil der Serie definitiv in 3D und somit in einem komplett neuen Stil entwickeln wolle. Wir hatten dabei so unsere Bedenken und kurzum entschieden wir uns, selbst einen Nachfolger zu entwickeln, der den Vorstellungen der Fans, also uns, entsprechen sollte. Und so geschah es. :-)

SG: Ihr opfert Eure Freizeit für dieses Fanprojekt. Überwiegt noch der Spaß an der Sache oder gibt es mittlerweile auch frustige Momente?

Sebastian Nisi: Klar überwiegt der Spaß bei der Arbeit – sogar recht deutlich. Dadurch, dass wir keinerlei Mitarbeiterverträge haben, ist es jedem freigestellt, ob und wann er aus dem Team austreten möchte. Das kann verschiedene persönliche Gründe haben. Von daher arbeiten überwiegend engagierte Leute bei der mind Factory.

SG: Es gab einige personelle Veränderungen in der Zeit seit Projektstart. Wirft Euch so etwas in der Entwicklung zurück oder ist Eure Arbeit so offen strukturiert, dass andere mühelos die Teilprojekte weiterführen können?

bf25_06.jpgSebastian Nisi: Die komplette Organisation läuft über Messenger wie ICQ oder AIM und zum größten Teil über unser Forensystem ab. Durch die rege Kommunikation am Anfang und ein spezielles Verfahren können wir sehr leicht neue Mitarbeiter aufnehmen. Für jeden Teilbereich (Grafik, Musik usw.) gibt es einen Thread, in dem alle bisherigen Beschlüsse stehen – ganz einfach zum Nachlesen. Jeder Bereich hat darüber hinaus auch einen eigenen Leiter, der Neuankömmlinge direkt mit der richtigen Aufgabe versorgt. Hierdurch wird der Projektleiter stark entlastet.

Marius Gosch: Dazu ist zu sagen, dass 'neue Gesichter' die Arbeit nicht zurückwerfen, sondern sie ganz im Gegenteil eher beschleunigen. Fakt ist, dass neue Leute zu Anfang immer noch ein Stück stärker motiviert an die Arbeit herangehen als wir 'alten Hasen'.

SG: Ihr nehmt das Projekt sehr ernst. Zumindest gewinnt man diesen Eindruck durch die äußerst professionelle Präsentation Eurer Arbeit. Ich persönlich finde das wirklich toll, denn die meisten Fanprojekte verschwinden spurlos, nachdem bemerkt wurde, wie viel Aufwand nötig ist und wie viele Opfer zu bringen sind. Ich nehme an, Ihr wollt Euch mit diesem Projekt empfehlen und danach auch finanziell lukrative Entwicklungsarbeiten übernehmen. Stimmt das?

Sebastian Nisi: Sicher spielt das eine Rolle. Man muss aber auch bedenken, dass viele Mitarbeiter schon in der Ausbildung sind oder gar ihren Beruf verfolgen. Für diese ist es wahrscheinlich bei weitem mehr der Spaß an der Freude mitzumachen. Die Fragestellung ist vor allem für die Jüngeren interessant, um schon jetzt ein entsprechendes Portfolio aufzubauen. Bei mir ist es so, dass ich als Texter ins Team kam. Ganz einfach, weil es mir Spaß macht zu schreiben, auch wenn ich kein Journalist werden möchte.

Marius Gosch: Das Schreiben geht tatsächlich in die Richtung, die ich auch später einmal einschlagen möchte. Mittlerweile, wo das Projekt ja wirklich schon sehr viel Aufsehen erregt hat, denke ich auch, dass dies sicherlich eine der besten Visitenkarten ist, die man sich machen kann. Wenn die Texte, die man eigenhändig geschrieben hat, dann auch noch von so professionellen und renommierten Synchronsprechern vertont werden, steigert das natürlich noch einmal die Qualität und macht einen auch mächtig stolz.



Special vom: 13.01.2004
Autor dieses Specials: Oliver Wormuth
Weitere Seiten innerhalb dieses Specials können über das seitliche Menü links oben aufgerufen werden.
Zurück zur Hauptseite des Specials