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Trimafilm und if… Productions High-End-Miniserie nach Bernhard Schlinks Bestseller „Die Enkelin“

Trimafilm und if… Productions entwickeln sechsteilige High-End-Miniserie nach Bernhard Schlinks Bestseller „Die Enkelin“, erschienen im Diogenes Verlag

Die Produktionsfirmen Trimafilm und if… Productions entwickeln gemeinsam eine sechsteilige High-End-Miniserie nach dem Roman „Die Enkelin“ von Bernhard Schlink, einem der international erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart. Seine Bücher wurden in 55 Sprachen übersetzt, und er schaffte es mit seinem Roman „Der Vorleser“ als erster deutscher Autor auf Platz eins der New York Times Bestsellerliste. „Die Enkelin“ stand über ein Jahr auf der Spiegel Bestsellerliste und ist in 23 Sprachen erschienen. Die Produzent*innen Ingo Fliess (if.. Productions) und Isabelle Bertolone (Trimafilm) erkannten das serielle Potenzial des Romans und sicherten sich die Option für die Verfilmungsrechte vom Diogenes Verlag.

Zum Inhalt des Romans: Der Buchhändler Kaspar (64) erfährt nach dem Tod seiner Frau Birgit, dass diese ein Kind in der DDR, aus der sie für Liebe und Freiheit floh, zurückgelassen hat. Kaspars Suche nach der unbekannten Tochter führt ihn in eine völkische Gemeinschaft, in der er auf die 13-jährige Sigrun trifft – Birgits Enkelin. Weltanschaulich und biografisch einander fremd, versucht Kaspar sie zu erreichen - ihm bleibt wenig Zeit und die Widerstände sind groß.

Die Regie übernimmt Ä°lker Çatak („Das Lehrerzimmer“). Das Drehbuch schreiben Annika Pinske („Alle reden übers Wetter“) und Jacob Hauptmann (First Steps Award für Drehbuch „Zeit der Monster“), die beide im Osten geboren wurden und sich in ihren Arbeiten intensiv mit deutsch-deutschen Biografien, ideologischen Prägungen und gesellschaftlichen Brüchen auseinandersetzen.

Das Projekt wurde für die Berlinale-Sektion Co-Pro Series ausgewählt und zählt dort zu zehn international selektierten Projekten, die im Rahmen des Co-Production Marktes gepitcht werden.

Die Produzent*innen Ingo Fliess und Isabelle Bertolone beschreiben die inhaltliche Tiefe und internationale Perspektive des Projekts:

Was unter dem Roman liegt, ist eine Geschichte über Prägung, über Macht und Männlichkeit, über das geteilte Deutschland und die Spuren, die bis in die Gegenwart hineinwirken. Bernhard Schlink lotet in seinem neuen Roman wieder geschichtliche Hintergründe über die privaten Schicksale seiner Protagonisten aus. Etwas, das ihm bereits mit seinem Welterfolg „Der Vorleser“ von 1994 gelungen ist.

Als deutsche Geschichte aus Deutschland heraus erzählt, wollen wir die Serie für die internationale Sichtbarkeit zusätzlich mit internationalen Partnern realisieren. Denn „Die Enkelin“ ist eine universelle Geschichte, übersetzt und verkauft in bisher 23 Territorien, darunter u. a. Frankreich, Großbritannien, Finnland, Dänemark, Spanien, die Türkei, Italien, Japan und die USA.

Bernhard Schlink freut sich auf einen persönlichen, vertrauensvollen Austausch mit dem kreativen Team; er wird das Vorhaben gerne mit Neugier und Verständnis für die filmische Vision begleiten.“

Autorin Annika Pinske beschreibt ihren persönlichen Zugang zum Stoff: „Wer in Zeiten von Umbruch groß wird, entwickelt einen scharfen Blick für Zwischentöne und für die unsichtbaren Mechanismen, die unser Zusammenleben ausmachen. Wie im Roman verweben wir individuelle Geschichten mit den Nachwirkungen der deutschen Teilung, den Brüchen der Nachwendezeit und der heutigen Realität rechter Radikalisierung.

Regisseur Ä°lker Çatak ergänzt:
Was „Die Enkelin“ macht, gab es bislang nicht: eine Serie zu diesem Thema im Jetzt. Eine Bestandsaufnahme unserer Gesellschaft im Jahr 2026, die Spannungen sichtbar macht und uns verstehen lässt, wie sie entstanden sind.“

Co-Autor Jacob Hauptmann über den universellen Kern der Serie:
Es reicht nicht, das Autoritäre, die Gewalt und den Hass dieser Welt zu zeigen, um sich davon in der gemütlichen Sicherheit der eigenen vier Wände wohlig distanzieren zu können. Vielmehr muss die Macht der Verführung erfahrbar werden. Erst dann können wir begreifen, warum Menschen wie unsere Figuren Sigrun, Svenja (Sigruns Mutter, Anm. der Redaktion) oder Björn (Sigruns Vater, Anm. der Redaktion) diesen Weg wählen. Dabei werden wir den Blick auch prüfend auf unsere liberale Weltsicht werfen müssen.“

Der FFF Bayern förderte das Vorhaben im November 2025 in der Stoffentwicklung. Weitere Informationen zu Cast, Produktionszeitraum und internationalen Partnern werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.




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News vom: 16.01.2026
Kategorie: Film & Serie
Quelle: Pressemittteilung
Autor dieser News: Stefan.Heppert
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