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Super Mario Galaxy 2

Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo

Genre: Action
USK Freigabe: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 40 €

Systeme: Wii

Ausgezeichnet mit dem Splash Hit Inhalt:
Gerade mal ein Jahr ist es her, dass Super Mario Galaxy 2 auf der E3 angekündigt wurde. Und nun, mitten im Trubel um die diesjährige Electronic Entertainment Expo (und ja, liebe Fußball-Fans, auch um die WM…), kommt unser Test zum aktuellen Klempner-Abenteuer. Es ist nun schon etwas länger her, dass ein Mario-Titel ein direktes, nummeriertes Sequel erhalten hat. Ist Super Mario Galaxy 2 nur ein lauer Aufguss oder erneut ein geniales Erlebnis?

Meinung:
Bowser hat sich erneut die Macht der Sterne zu eigen gemacht, wurde riesengroß und konnte somit auch ruckzuck wieder Prinzessin Peach entführen - und zwar ins Zentrum des Universums. Die Story ist nun wirklich nicht originell und im Prinzip tatsächlich nur ein lauer Aufguss des ersten Teils. Hilfe erhält der Klempner nun nicht von Rosalia und ihrem Schiff, sondern von einigen Lumas, die Mario ein eigenes Raumschiff zur Verfügung stellen - in der Form seines Kopfes. Ok, lassen wir den Rest - die Stärken des Spiels zeigen sich definitiv an anderer Stelle.

Teil Zwei
Im Prinzip hat sich am bewährten Spielprinzip von Mario Galaxy nichts geändert. Noch immer sucht Mario in zahlreichen Galaxien nach Power-Sternen und bewegt sich dort mit unterschiedlichen Mitteln von Planet zu Planet. Diese kleineren und größeren Himmelskörper stellen die Abschnitte des jeweiligen Levels dar und besitzen die unterschiedlichsten Eigenschaften. Auf manchen läuft man ganz normal wie in jedem anderen 3D-Mario umher (und haben nicht im entferntesten Sinne etwas mit einem realen Planeten zu tun), andere haben ihren Schwerkraftpunkt tatsächlich in der Mitte, weshalb man sie auch umrunden kann. Dabei steht Mario öfter Mal auf dem Kopf - wer den ersten Teil kennt, der weiß sicher, um was es geht. Auch gibt es Abschnitte, in denen sich die Schwerkraft plötzlich ändern kann - dabei fährt die Kamera meist auf eine 2D-Ansicht, und Mario läuft oben, unten, rechts oder links an den Wänden entlang. Das alles gab es so oder ähnlich schon im Vorgänger, im zweiten Teil wurde das noch perfektioniert.

Planeten-Bohrungen
Darum wollen wir uns hauptsächlich die Neuerungen ansehen wie etwa den Wolkenpilz. Als Wolkenmario kann der Klempner - wer hätte das gedacht - auf Wolken laufen, die ihn sonst nicht tragen würden. Außerdem kann er durch Wirbeln selbst bis zu drei Wolken in Folge erzeugen - diese müssen am nächsten Wolkenpilz wieder aufgeladen werden. Fels-Mario ist dagegen das glatte Gegenteil. Er ist schwer und kann rollend Gegner wie Hindernisse aus dem Weg räumen. Mit dem Bohrer gräbt sich Mario durch Planeten, entdeckt deren Innenleben und gelangt so z.B. von der einen Seite eines Abschnittes auf die höchstgelegenen Stellen der anderen Seite. Doch die beste Neuerung des Spiels ist der allseits beliebte Dino Yoshi.

Aus dem Ei schlüpft ein Dino
Mal im Ernst: Was wäre Super Mario World ohne den grünen Knuddeldino gewesen? Während er sich in Super Mario Sunshine ständig vor dem Wasser fürchten musste und auch sonst viel zu wenig zum Gameplay betragen konnte, bekommt Yoshi nun in Super Mario Galaxy 2 erneut einen ganz großen Auftritt. Reitet Mario auf seinem Lieblingsdino, kann Yoshi mit seiner Zunge nicht nur Gegner fressen, sondern auch „Schubladenplattformen“ aufziehen und sich an Verankerungspunkten herumschwingen. Natürlich gibt es auch wieder spezielle Nahrung, die dem Reitdino ganz besondere Fähigkeiten verleihen. So gibt es eine Chillischote, die ihn kurzzeitig rasen lässt und eine Leuchtbirne, die besonders in den Spuklevels den Weg des Gespanns beleuchtet. Dabei wird der Radius von Yoshis Lichtschein immer kleiner, und man muss rechtzeitig zur nächsten Birne gelangen, um nicht in den Abgrund zu stürzen. Zusammen mit den vielen neuen Plattformen und Arten, durch die Levels zu gelangen (Ja, Nintendo schafft es immer noch) machen die neuen Items und der Reitdino dieses Sequel wahrlich galaktisch.

Auf zu neuen Welten
Die Art, wie man von Galaxie zu Galaxie gelangt, ist etwas anders als im Vorgänger und entspricht eher den 2D-Spielen. Raumschiff Mario wird über eine Galaxienkarte gesteuert, die mehrere Welten enthält. Je nachdem, wie viele Powersterne man hat und welche Galaxien man schafft, öffnen sich neue Verzweigungen und Wege, bis man schließlich zum Bosslevel gelangt, wo Bowser Jr., der Koopa-König persönlich oder einer ihrer Helfershelfer auf einen warten. Schafft man diesen, gelangt man in die nächste Welt. Wie immer gibt es zunächst mal 120 Sterne zu finden - man braucht jedoch nicht alle davon, um das Spiel durchzuspielen (und somit eine noch größere Herausforderung freizuschalten). Doch natürlich lohnt es sich nicht nur wegen der Vielfalt an Galaxien, die geboten werden. Von normalen Levels, Zwischengegnern, aberwitzigen Herausforderungen bis hin zu Flugeinlagen und versteckten Bonussternen gibt es für Anfänger wie Profis genug zu entdecken.

Wenn es ganz schwer sein soll, muss man einfach die Kometenmünzen finden, die es in jeder Galaxie gibt. Durch diese lassen sich die berühmten Schabernackkometen aus dem ersten Teil freischalten. Dadurch werden Levels, die man bereits geschafft hat, in einer Hardcore-Version spielbar. So hat man beispielsweise ein Zeitlimit, oder Marios Energie, die man sonst mit Münzen auffrischen kann, ist auf 1 beschränkt.

Es geht auch einfacher
Der Zweispielermodus des ersten Teils wurde noch etwas erweitert. Zwar steuert Spieler 2 wieder einen Sternencursor per Zeigefunktion der Wii-Remote, dieses Mal läuft jedoch ein kleiner Luma hinter Mario her. Wie üblich kann man Gegner lähmen und Sternenteile abfeuern, zeigt man nun aber auf einen Gegner und schüttelt die Fernbedienung, greift der Luma diesen Gegner mit der Wirbelattacke an. Auch Münzen sowie 1- und Power-Up-Pilze kann sich der zweite Spieler schnappen. So werden einige Situationen zwar einfacher, gerade in der Familie macht es aber einen Riesenspaß. Scheitert man mehrfach an einer Stelle, taucht der Schatten von Rosalia auf. Spricht man die Sternenprinzessin an, so kann man sich den Level meistern lassen, erhält aber nur einen Bronzestern. Zudem stehen an vielen Stellen Schilder, die ein Video abspielen können, wie man eine bestimmte Passage schaffen kann. Als erfahrener Spieler braucht man diese Hilfen natürlich nicht zu beachten, sie drängen sich schließlich nicht auf.

Augen- und Ohrenschmaus
Grafisch hat sich Marios Abenteuer wieder einen Ticken verbessert - somit zählt Super Mario Galaxy 2 zu den schönsten Titeln, die man bisher auf der Wii gesehen hat. Besonders die zahlreichen Effekte kommen prima rüber. Was die Musik angeht, so war Super Mario Galaxy schon der absolute Überflieger aller bisher erhältlichen Mario-Spielen. Orchestral mit einigen spaceigen Klängen, so präsentiert sich auch der Nachfolger. Dabei haben es eine Menge Stücke aus Super Mario World als neue Version ins Spiel geschafft. Und wie in dem SNES-Klassiker, so kommt auch hier der zusätzliche Yoshi-Track hinzu, sobald man auf dem Rücken des Dinos sitzt - einfach herrlich!



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Michael Hambsch Unglaublich, anders kann man es kaum ausdrücken. Aus dem Spielprinzip des ersten Teils holt Nintendo hier noch mal alles heraus und liefert ein nahezu perfektes Sequel ab. Lediglich die Tatsache, dass noch ein richtiger Zweispielermodus - ähnlich dem Multiplayermodus in New Super Mario Bros. Wii - fehlt, kann etwas die Freude trüben. Doch für die üblichen Familienabende vor der Wii ist das Übernehmen des kleinen Lumas, der dieses Mal auch Gegner besiegen und einige Items einsammeln kann, schon sehr gut gelungen.
Die einzelnen Power-Sterne sind auf mehr Galaxien verteilt, alle sind unheimlich abwechslungsreich, und nie hat man das Gefühl, dass sich etwas wiederholt. Mit Hilfen für Anfänger und echten Herausforderungen für Profis gibt es keinen Grund, hier nicht zuzuschlagen.

Super Mario Galaxy 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Michael Hambsch

Screenshots


Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 9.375 Grafik: 9.25
Sound: 9.50
Steuerung: 9.25
Gameplay: 9.50
Wertung: 9.375
  • Herausforderungen und Galaxien ohne Ende
  • Tolle Grafik, klasse Sound
  • Yoshi und die neuen Items
  • Viele neue Ideen
  • Ausgereiftes Gameplay
  • Zwei-Spieler-Modus könnte noch besser sein

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Rezension vom: 18.06.2010
Kategorie: Action
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