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escapeVektor

Entwickler: Sonic Team
Publisher: Nnooo

Genre: Download
USK Freigabe: Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 10 €

Systeme: 3DS, PlayStation Vita

Ausgezeichnet mit dem Splash Hit Inhalt:
Wenn man eine Einleitung zu einem Spieletest schreibt, ist es einfach, wenn es sich bei dem Spiel um eine Fortsetzung oder zumindest um eine neue Produktion eines bekannten Entwicklers handelt. Bei escapeVektor von Nnooo geht das schlecht. Die Entwickler haben zwar bereits Downloadspiele wie Pop und Spirit Hunter veröffentlicht, nur kenne ich die leider überhaupt nicht, und Titel wie myNotebook, myDiary und myPostcards kann man nicht einmal zu den Spielen zählen. Doch mit escapeVektor: Chapter 1 für WiiWare ist Ende 2011 ein Spiel erschienen, welches zumindest in der englischsprachigen Presse für sehr gute Bewertungen gesorgt hat – ich gestehe, dass auch das mir entging. Die anderen Kapitel sind nicht mehr für die Wii erschienen, das Komplettpaket mit 150 Levels erschien nun aber im eShop für den 3DS.

Meinung:
Na sowas! Die CPU unseres 3DS (oder unserer PS Vita, denn auch für die ist das komplette escapeVektor erschienen), hat es anscheinend faustdick hinter den Ohren. Ein Vektor wird  festgehalten, sollte dort aber eigentlich gar nicht sein. Ehrenwort für uns Zocker, dass wir ihm helfen, der CPU zu entkommen. Mit der Zeit findet Vektor immer mehr Erinnerungen: Was verbirgt die CPU, und warum ist sie so mächtig geworden?

Ein Hauch von Tron
Die Levels bei escapeVektor heißen Nodes, die Welten Zones, also Knoten und Zonen. Ein Node besteht aus einem Liniennetz, auf dem man Vektor bewegen kann, während dieser die Linien einfärbt. Schafft man so eine ganze Zelle, so hat man diese erobert. Erobert man alle Zellen, öffnet sich der Ausgang. Klingt einfach, aber die CPU lässt sich das natürlich nicht gefallen. Es gibt diverse Gegner, die entweder Zellen auf einem bestimmten Weg patrouillieren, oder direkt Jagd auf Vektor machen. Außerdem gibt es Hindernisse wie tödliche Barrieren, die von Schaltern betätigt werden, welche auch ein Gegner auslösen kann. Das sind dann z.B. Umschalter oder auch Zeitschalter. Pixel-Geschütze sitzen an manchen Ecken und feuern in bestimmten Abständen ihre Salve ab, und wenn man nicht aufpasst, wird man direkt eingekesselt, oder in eine Richtung gedrängt, die Vektor in den Tod führt. Dass manche Schalter nicht direkt in der Nähe der dazugehörigen Barrieren (eine dünne Linie verbindet beides und lässt den Zusammenhang erkennen) liegen, und man dadurch sogar auf passierende Gegner angewiesen ist, macht das Geschehen nicht leichter, aber interessanter.

Update verfügbar
Doch dieser ist nicht vollkommen wehrlos. Je mehr Punkte man sammelt, desto höher steigt sein Update-Balken. Hat Vektor eine neue Versionsnummer erreicht, bekommt er neue Fähigkeiten wie eine Explosion, einen Boost oder Super-Boost, bzw. werden die bereits vorhandenen Fähigkeiten verbessert. Dann bekommt die Explosion einen größeren Radius, man kann mehr Ladungen speichern (die man dann bekommt, wenn man eine Zelle erobert), oder der Boost bekommt einen Zusatzbalken. Der Boostvorrat ist nämlich begrenzt, je mehr Linien man einfärbt, desto mehr füllen sich der Balken. Der lädt sich dann langsam wieder auf diesen Maximalstand auf, ist man wieder in normaler Geschwindigkeit unterwegs.

Je schneller man ist, desto mehr Punkte gibt es natürlich, aber heizt man durch die Nodes, kracht man auch schneller mit einem Gegner zusammen. Für einen besseren Überblick kann man die R-Taste gedrückt halten, dann zoomt das Geschehen etwas raus. Einige Levels haben auch zusätzliche Ausgänge, die zu Bonusknoten oder -zonen führen. Meistens wird der Node um neue Linien erweitert, sobald der reguläre Ausgang erscheint. Füllt man auch diese, kommt der zweite Ausgang zum Vorschein.

Reagieren, Knobeln und Gas geben
In den Bonuszonen sind die Knoten etwas schwieriger, weil man hier den Ausgang in einer bestimmten Zeit erreichen muss. Es sind meistens also Zeitattacken-Versionen der schon bekannten Levels. Manchmal kommt aber erschwerend noch hinzu, dass man die Färbung der Linien wieder löscht, wenn man sie ein zweites Mal passiert. Sobald man aber eine Zelle erobert hat, bleibt diese jedoch gefärbt und kann problemlos erneut als Weg benutzt werden.

escapeVektor bietet eine tolle Herausforderung für Arcade-Fans. Die Levels werden größer und schwieriger, zusätzlich darf man noch auf Punktejagd gehen, und sich über eine Online-Highscoretabelle mit anderen Spielern messen. Kann man einen Level fast im Schlaf absolvieren, sollte man vielleicht eine Wild Card einsetzen, von denen man manchmal welche bekommt. Dann werden nämlich die Punkte, die man im nächsten Level bekommt, verdoppelt. Die Punktzahl (oder die Zeit, bei den Bonuslevels) ist auch maßgeblich dafür, ob man eine Medaille einheimst, und wenn ja, welche. Bis Platin geht es hier, so dass man einiges zu tun haben wird, wenn man alle Medaillen in allen 150 Knoten haben möchte.

Retro-Charme
Grafisch gibt sich escapeVektor minimalistisch. Alles sieht sehr retro, aber doch effektreich aus. Der 3D-Effekt kommt gut rüber, besonders da das an sich zweidimensionale Spielfeld nicht flach dargestellt wird, und man auf dem unteren Bildschirm auch noch ein Stück davon sieht, entsprechend. Ein besonderes Highlight ist aber definitiv die Chiptune-Musik, die richtige schöne Stücke bereithält, wie sie eben nur aus einem Computer stammen können.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Michael Hambsch michaelMit escapeVektor ist Nnooo ein echter Download-Hit gelungen, der nicht nur süchtig macht, fesselt, und eine ordentliche Herausforderung bietet, sondern auch noch mit einer interessanten Story, Retro-Look und erstklassigen Chiptunes-Stücken aufwarten kann. Die schiere Levelanzahl von 150 lässt dabei so manch anderes Arcadespiel alt aussehen. Wenn ihr es der CPU also mal richtig zeigen wollt, seid ihr bei escapeVektor an der richtigen (Speicher-)Adresse.

escapeVektor - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Michael Hambsch

Screenshots








Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 8.8125 Grafik: 8.50
Sound: 8.75
Steuerung: 8.75
Gameplay: 9.25
Wertung: 8.8125
  • Geniales, herausforderndes Spielprinzip
  • 150 Levels
  • Upgrades, Medaillen, Bonuszonen und Ranglisten
  • Toller Chiptunes-Soundtrack
  • Nur englische Texte

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Rezension vom: 18.01.2013
Kategorie: Download
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