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World of Warcraft: Warlords of Draenor (Add-On) (PC)

Entwickler: Blizzard Entertainment
Publisher: Activision Blizzard

Genre: Rollenspiele
USK Freigabe: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 38,99€ €

Systeme: Mac, PC

Testsystem: Intel i2500K, 8GB RAM, Radeon 270X, W7 64 Bit

Anforderungen: Intel Core2 Duo E6600, 2 GB RAM, NVIDIA GeForce 8800 GT, XP

Ausgezeichnet mit dem Splash Hit Inhalt:

Warlords_of_Draenor_logo

Wie fängt man am besten eine Einleitung zu World of Warcraft an? Das Spiel, das über 10 Millionen Spieler begeistert oder gerade das 10jährige Jubiläum feiert. Ich könnte erzählen, dass sich meine Spielzeit wohl nun bald in Jahren misst oder sich mancher Raidteilnehmer heute Real-Life-Freund nennen kann. Soll man berichten, wie viele Spieler es immer wieder von der Festplatte löschten und doch wieder zurückkamen? Man kann auch die Konkurrenz nennen, die seit Jahren versucht ähnliches auf die Beine zu stellen und immer wieder mehr oder weniger kläglich scheitert, trotz guter Ansätze. Ich sage einfach, dass dieses fünfte Addon – Warlords of Draenor – wie kein anderes World of Warcraft verändert hat und dabei an vielen Stellen zeigt, dass es weiterhin berechtigt an der Spitze des Genres steht, es aber auch in eine Richtung steuert, die nicht jedem gefallen wird.



Meinung:

Jeder langjährige World of Warcraft-Spieler kennt diese Phase vor einem Addon. Man hat vielleicht länger nicht gespielt und will sich vor dem Start noch ein wenig einspielen. Den Pre-Patch laden, die Berufe fertig ausbauen und letzte Erfolge der alten Welt ergattern. Ich wollte vor allem wissen was sich an meiner Klasse, dem Schurken, getan hat und mit welchen Gameplayänderungen ich im allgemeinen rechnen muss. Die Quintessenz: Ich ackerte mich ungefähr geschlagene 45 Minuten durch die Patchbeschreibung für das kommende Addon. Anzumerken sei hier, ich bin ein schneller Leser. Blizzard hat jede Klasse überarbeitet, unnütze Skills vernichtet, die Stacks von 20 auf 200 erhöht, eine Gadget-Tasche eingeführt und die Fähigkeiten der Klassenspezialisierungen neu ausgerichtet. Als Krieger hat sich die Tankmechanik geändert und die Heiler müssen sich komplett umstellen, da es viel weniger Spontanzauber gibt. Heißt, das Heilen ist wieder richtig anspruchsvoll! Natürlich hat Blizzard nicht daran gespart Attribute wie Trefferwertung oder Waffenkunde zu streichen und dafür andere Dinge einzuführen. Zusätzlich wurden die Werte insgesamt völlig neu angepasst. Vorbei die Schadenzahlen im 5-stelligen Bereich. Es hat sich gesund geschrumpft! Vor dem eigentlich Addon hatte sich also schon viel mit dem Pre-Patch getan, Blizzard war wohl so fleißig wie selten zuvor. Die Frage ist nun, wie gut funktioniert das alles im neuen Content?



Die Startschwierigkeiten mal beiseite gewischt, die Blizzard mit 5 Tagen zusätzlicher Spielzeit belohnt hat, merkt man gleich in den ersten Minuten des Addons wo der Fokus lag: Man will eine epische Geschichte erzählen. Dazu ein kleiner Rückblick in stark komprimierter Form. Garrosh, Wachablösung von Thrall als Orkhäuptling, wurde in Pandaria mit dem Einfluss des Herzens eines alten Gottes zum Raidboss und Oberfiesling. Nachdem die Horde mit der Allianz und der Hilfe der Spieler Garrosh besiegt hatten, wurde ihm der Prozess gemacht. In einer Kurzgeschichte zum Addon wird nun Garrosh während des Prozesses vom goldenen Drachenschwarm befreit und durch ein Zeitportal in eine Paralleldimension von Draenor geschickt um dort die braunen Orcs vor dem Einfluss der Dämonen zu schützen. Garrosh formiert die Orcs zur Eisernen Horde, die durch das altbekannte Portal Azeroth angreifen wollen. Hier beginnt die Reise des Spielers.



Unerschrocken stürzt man sich mit bekannten Helden der Welt durch das Portal um es zu zerstören. Auf der anderen Seite beginnt nun eine ca. einstündige Einführungsquest bei der Blizzard exemplarisch die Muskeln spielen lässt. Dynamische Quests, tolle Dialoge, Cut-Szenes am laufendem Band, eine aufgebohrte fantastische Grafik und eine grandiose Musikuntermalung. Das hier hat nur noch wenig mit dem zu tun was sich alte Hasen unter WoW vorstellen. Man kann behaupten, dass WoW hier so manches Singleplayerrollenspiel übertrumpft! Diese Intensität wird nach der Einführung und dem Beginn der richtigen Reise auf Draenor nicht gehalten, aber auch nie ganz vergessen. Jedes Land hat eine zusammenhängende Geschichte, lebendige und vor allem bekannte Charaktere, die einen begleiten und auch ans Herz wachsen können. Neben wirklich toll geschriebenen Quests gibt es immer wieder Cut-Szenes und sehr dynamische Events, bei denen man auch gefordert wird. Durch das seit WotLK eingeführte Phasing verändert sich nach wie vor sogar die Spielwelt. Man merkt beim Questen einfach die enorme Erfahrung von Blizzard. Ich habe noch nie spannender, lustiger und abwechslungsreicher in einem Online-Rollenspiel gequestet – auch wenn vieles nach wie vor typische MMOG-Aufgaben sind.

Neu sind die Bonusziele als eine Art einmalige öffentliche Quest. In jedem Land gibt es diverse Zonen in denen man bestimmte Aufgaben erfüllen muss, ohne dafür eine Quest annehmen zu müssen. Die Gebiete sind oft recht groß und meistens geht es darum gewisse Arten von Mobs zu töten, Sachen zu sammeln und schwere Bossgegner zur Strecke zu bringen. Als Belohnung winken massiv viele Erfahrungspunkte und Gold. Hier hätte Blizzard aus meiner Sicht etwas mutiger sein können. Statt aufgeblähte Standardquests wären dynamischere Gruppenevents sicher spannender gewesen.
Auch ist der Erfahrungspunktezuwachs, auch gerade durch die Bonusziele, viel zu hoch. Heißt, wer Bonusziele macht, die Instanzen der jeweilig passenden Stufe besucht, und neben der Story auch die Standardquests absolviert, braucht für das Maximal-Level nur ungefähr drei bis vier Gebiete besuchen. Wer gerne schnell questet und den Weg zu Stufe 100 eher als Hindernis betrachtet, der wird in Draenor glücklicher als im gemächlichen Pandaria.

Ein Traum
Beim Artdesign hat Blizzard wieder eine Schippe drauf gelegt. Die neuen überarbeiteten Charaktermodelle aller Völker sind sehr gut gelungen, auch wenn manche neue Animation gewöhnungsbedürftig ist. Die liebevolle Optik und die Texturqualität ist dafür durch die Bank weg großartig. Man merkt zwar, dass viele Objekte aus zuvor dagewesenen Inhalten recycelt wurden, aber in ihrer Zusammensetzung und Überarbeitung was Effekte und Texturauflösung angeht, ist das trotzdem ein Fest für jeden Fantasyliebhaber, der keinen Groll gegen den zeitlosen Comiclook hegt. Man hat ständig Ausblicke, die einen Screenshot wert sind, ja eigentlich sogar für einen Desktophintergrund taugen. Wenn dazu dann noch die wunderbare Musikuntermalung einsetzt, die zu den besten Soundtracks der WoW-Geschichte gehört, katapultiert sich WoW, trotz der betagten Engine, locker in die Spitzengruppe in Sachen Atmosphäre in MMOs.

Stein auf Stein
Die größte Neuerung ist die Garnison. Hier wird der Spieler zu General und Bauherr gleichermaßen. In Draenor erhält jeder Spieler ein Stück instanziertes eigenes Land, auf dem am Anfang, umringt von Palisaden, nur ein paar Hütten, Handwerker und Händler stehen. Während des Questens gibt es gewisse Meilensteine, bei denen man seine Garnison ausbauen kann, und je nach eigenem Level schaltet man Events oder Quests in seiner Garnison frei.


Wer jetzt denkt, dass die Garnison ein weiteres Minispiel ähnlich dem Bauernhof in Pandaria oder dem Haustierkampf ist, der irrt gewaltig. Die Garnison ist für sich eine eigene kleine Hauptstadt, erster Anlaufpunkt für die Berufe, Farmspot für Erze in Minen und Kräuter im Garten, Bankplatz und immer wieder Startpunkt diverser Quests. Es gibt unzählige Gebäude zu bauen und natürlich kann man diese auch noch ausbauen. Jedes Gebäude hat drei Stufen auf denen der Spieler immer bessere Boni erhält.



Aber nicht nur das eigene kleine Fleckchen Land wird bebaut, nein auch in jedem Questgebiet wird Hammer und Säge ausgepackt. Allerdings ist der Bauplatz arg begrenzt und pro Land kann man nur ein Gebäude bauen. An diesen Gebäuden hängen unterschiedliche Boni für den Spieler, wie auch mächtige Fähigkeiten im jeweiligen Land. So kann man durch den Bau eines Sägewerks sich zum Beispiel in einen gnomischen Schredder verwandeln der im Prinzip alles platt macht was ihm vor die Rotorblätter läuft.



Aufpassen muss man, wenn man mit anderen Mitspielern questet, da jedes Gebäude für andere Quests im Gebiet steht. Wer zusammen spielen möchte aber unterschiedlich baut, bekommt also Probleme. Wer jetzt aufschreit und meint man würde ja dann gewisse Quests und Gebiete innerhalb der Länder verpassen, der hat zumindest bis Stufe 100 recht. Später kann man Gebäude aber abreißen und somit auch die zuvor verpassten Inhalte nachholen in dem er ein anderes Gebäude errichtet. Nachteil, der Spaß ist nicht ganz so günstig.



Doch zurück zur eigenen Garnison, denn Gebäude bauen ist nur der halbe Spaß! Man rekrutiert nämlich im eigenen Gasthaus, nach dem Abschließen gewisser Quest oder durch Erfolge in der Welt von Draenor, viele verschiedene Charaktere. Die Charaktere leben dann nicht nur in der eigenen Garnison, sie machen sich auch nützlich, in dem man sie selber auf Missionen schickt. Die Missionen bestehen immer aus einem Kampf gegen unterschiedliche Gegner, haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und einen Timer für die Länge des Einsatzes. Mal geht es flott in 30 Minuten, manchmal dauert so eine Mission aber auch 10 Stunden.

Jeder Charakter hat ein eigenes Level und zusätzlich verschiedene Fähigkeiten. Diese Fähigkeiten geben entweder Vorteile im Kampf wenn man seine Gefährten auf Missionen schickt, oder zeigen auf in welchen Gebäuden der Charakter eingesetzt werden kann. Es erhöht nämlich die Produktivität eines Gebäudes wenn der passende Charakter dort schuftet.

Die Missionen zu denen man seine zahlreichen Gefährten schickt, bringen nicht nur Erfahrung – für den eigenen Helden wie für die Rekruten, sondern auch Gold, hochstufige Gegenstände oder Ressourcen. Man darf gespannt sein, was Blizzard sich für weitere Belohnungen ausdenkt und ich vermute es wird ein zentraler Bestandteil des Spiels bleiben. Die Garnison ist auch kein Minispiel für Nebenbei, denn alles kostet Zeit, Gold und Ressourcen und gerade letzteres sammelt man beim Questen, findet es in Schatztruhen und ist neben Gold wie zu einer zweiten Währung geworden.


Puderzucker für den Wiedereinstieg
Alle Ecken und Kanten des Spiels sind so rund gefeilt und poliert, dass sich jeder alte Hase mit Spielpause daran den Kopf schmeicheln kann. Keiner soll frustriert werden oder irgendwo in alten Gebieten Rückstände aufholen müssen. Drag & Drop ins Spielvergnügen. Erstmal gibt es das Upgrade auf Stufe 90 für einen Charakter, mit akzeptabler Ausrüstung, Reittieren und Startgold. Dazu gibt es eine kleine Einführungsquest in der die gewählte Klasse Skill für Skill dem Spieler näher gebracht  wird, so dass Neu- oder Wiedereinsteiger nicht völlig erschlagen werden.

Dazu gibt es für jedes Fenster und jede Funktion eine sofortige Ingamehilfe. Der neue Questtracker wird erklärt, genau so wie die Talentspezialisierung inklusive Glyphensystem oder die Charakterfenster. In WoW wird Usebility und Komfort groß geschrieben.

Auch die Sammelberufe wurden unter der Maxime der Einsteigerfreundlichkeit überarbeitet. Die Levelbeschränkung, die einen niedrigstufigen daran hinderte hochstufige Materialien zu farmen, wurde komplett entfernt. Das eigene Level in einem Beruf definiert nun die Anzahl an Rohstoffen, die man beim Abbau erhält. So kann auch ein absoluter Einsteiger in einem Beruf in Draenor alle hochstufigen Kräuter, Erze oder Ausgrabungen für Archäologie meistern. Frust ist also in Draenor für Neueinsteiger ein absolutes Fremdwort – in jeglicher Hinsicht.

Der Anspruch kehrt zurück
Ab dem zweiten Addon Wrath of the Lich King wurde der Flächenschaden in Instanzen zur vorherrschenden Taktik. In Cataclysm gab es zunächst einen leichten Gegentrend aber am Ende war es meistens einfach nur Fratzengeballer. Der Tank pullt möglichst alle Mobs, der Rest haut mit seinem Flächenschaden um sich bis alles umfällt. Die Bossmechaniken waren natürlich anspruchsvoller, aber wer die alten Zeiten kennt, weiß wie wichtig eine Kopfnuss oder ein Sheep war; ein Stun oder Fear zur rechten Zeit war wichtiger als der nächste kritische Treffer. Was man bisher an Instanzmechanik gesehen hat, geht definitiv wieder mehr in diese Richtung.

Anspruchsvoller ist es aber auch durch die neue Heilmechanik geworden. Es gibt weit weniger Spontanzauber, die einem ständig aus der Patsche helfen, und allgemein ist die Heilung schwächer geworden. Dies sorgt dafür, dass Heiler vorausschauender spielen müssen. Als Erleichterung für diese neue Mechanik hat Blizzard dafür die heftigen Schadenspitzen der Gegner abgeschwächt. Der höhere Schwierigkeitsgrad ist trotzdem spürbar.

Die Bossmechaniken und ihre Inszenierung sucht dabei wieder einsam ihresgleichen. Kein MMO zur Zeit bietet diese fordernde Abwechslung, bringt immer wieder neue Ideen und schafft den Spagat zwischen Frust und Spaß. Schon mal auf einem fahrenden Zug mit Kanonen auf Orks geschossen während das wundervolle Draenor an einem vorbeizieht? Eben! Blizzard schafft hier einmal wieder das mit Leichtigkeit, was andere MMOGs bis zur ihrer Abschaltung nicht richtig hinbekommen.

WoW in der Solo-Falle?
Das was einem beim Spielen sofort auffällt, gerade wenn man seit Anfang an dabei ist und jedes Addon gespielt hat, die Welt um Draenor ist extrem solofreundlich. Ebenso steht an jeder Ecke die Belohnung und winkt einen hektisch herbei. Der eben beschworenen Anspruch ist abseits der Instanzen und Raids, also dem reinen Gruppenspiel, mit der Lupe zu suchen.

Die meisten Elitegegner und Raremobs, ja eigentlich sogar Quests die für drei Spieler ausgelegt sind, kann ich als Schurke mit etwas Spielerfahrung, guten Gegenständen und den viel zu mächtigen Fähigkeiten aus den gebauten Gebäuden, alleine erledigen. Ich erinnere mich noch an riesige furchterregende Mobs in älteren Addons, die mit einem bösen Blick ganze Gruppen von Spielern in die Flucht geschlagen haben. Und jeder erinnert sich wohl an die Zeiten in denen Spieler im Chat für schwerere Quests Mitstreiter gesucht haben. Diese harten Zeiten sind zwar schon länger vorbei, aber Blizzard hat den Respekt vor Rare- und Elitegegner in Draenor völlig zerstört – zumindest in der Levelphase.

Die Probleme gehen aber noch weiter. Bisher ist es so gewesen, dass die neue Hauptstadt des Addons die alten Städte immer ein wenig abgelöst hat und der neue Treffpunkt des Servers wurde. Einzig durch die Auktionshäuser waren die alten Hauptstädte ganz gut besucht. Nun hat aber jeder seine Garnison, in der er seinen Berufen nachgehen kann. Schlimmer noch, jeder kann Ressourcen wie Erze und Kräuter abbauen, selbst wenn er die Berufe selber nicht ausübt. Zugriff auf die Bank gibt es ebenso. Warum also, außer für das Auktionshaus, in eine der Hauptstädte fliegen? Die Konsequenz: Selten waren die alten Städte so wie die aktuelle des Addons ausgestorbener.

Die dritte Sache ist die Abwertung blauer und epischer Gegenstände. Nicht in ihrer Macht, sondern in ihrer Ausstrahlung. Ich habe innerhalb weniger Wochen Levelphase vier epische Rüstungen bekommen und fünf epische Waffen. Da mag auch etwas Glück im Spiel sein, trotzdem erinnere ich mich, wie ich im zarten Alter von Stufe 60 mein erstes Epic jeden Abend streichelte. Auch diese Zeiten sind vorbei! Und wie selten hat man früher Raremobs gesehen? Heute killt man im Laufe eines Spieleabends fast dutzende. Und jeder hat ein mächtiges blaues Item...

Blizzard sollte aus meiner Sicht aufpassen, schließlich lebt ein MMOG auch von den anderen Mitspielern, sei es durch gemeinsames Questen, durch das Rumgewusel in den Städten, den Tausch von Gegenständen und Dienstleistungen. Ebenso gehört es zu einem MMOG einzigartige und seltene Gegenständen zu finden und vor allem das Mmeistern schwieriger Herausforderungen, auch abseits von Instanzen. Ich weiß nicht, ob Raids und Instanzen das einzige Element sein sollten, bei denen ich zwingend andere Mitspieler brauche. Stetige Belohnung und alles tun und lassen können worauf man Lust hat, ist kurzfristig natürlich auch spielspaßfördernd. Die Zeit wird zeigen, ob der jetzige Weg der richtige ist.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Christian Jacob

WoW-Veteran und schon immer dabei? Jedes Addon gespielt? Dann kann man sich auf mehr vom Gleichen – nur ein Stückchen besser – freuen. Die Garnison bringt frischen Wind, die Grafik und Atmosphäre ist fantastisch und der Gruppencontent ist bisher, ohne kommende Raids zu kennen, vom Anspruch an Classic-Zeiten angelehnt. Gefahr ist höchstens durch zuviel Solocontent und der Itemverwässerung gegeben. Trotzdem kann man mit einem Kauf nicht viel falsch machen.

Die Zielgruppe ist aber ganz klar eine andere. Warlords of Draenor ist vor allem das Addon, das Wiedereinsteiger wohl ziemlich begeistern wird. Usability und über die Jahre perfektioniertes MMO-Design, großartige und so noch nie dagewesene Atmosphäre, ein Gratis-Upgrade auf Stufe 90 und Verbesserung der Spielmechanik, die Nachteile für Wiedereinsteiger negiert. Selten war es leichter in einem MMOG so schnell mit seinem Charakter zur Spitze wieder aufzuschließen! Und selten hat es soviel Spaß gemacht.



World of Warcraft: Warlords of Draenor (Add-On) (PC) - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Christian Jacob

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 8.9375 Grafik: 8.50
Sound: 9.50
Steuerung: 8.00
Gameplay: 9.75
Wertung: 8.9375
  • Grandiose Inszenierung der Quests
  • Traumhafte Atmosphäre in den abwechslunsgreichen Ländern
  • Garnison mehr als ein Minispiel
  • Motivierende und fordernde Instanzen
  • Extrem einsteiger-/wiedereinsteigerfreundlich
  • Schwierigkeitsgrad beim Questen nicht sehr hoch
  • Itemschwemme
  • Garnison ist ein sehr sololastiges Spielelement

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Rezension vom: 10.12.2014
Kategorie: Rollenspiele
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