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Ori and the Blind Forest - Definitive Edition

Entwickler: Moon Studios
Publisher: EuroVideo

Genre: Action
USK Freigabe: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 20 €

Systeme: PC, Xbox One

Ausgezeichnet mit dem Splash Hit Inhalt:
ori

Grafik ist ja bekanntlich nicht alles, wenn es um gute Spiele geht. Eine herausragende Grafik kann aber natürlich auch ein Blickfang sein, mit dem man auf sein Spiel aufmerksam machen kann. Ori and the Blind Forest bestach daher auch zuallererst einmal durch seine butterweichen Animationen und einen niedlichen Grafikstil, der an einen Disney- oder Ghibli-Film erinnerte. Aber Grafik ist ja bekanntlich nicht alles und es stellt sich die Frage, ob denn auch ein gutes Spiel hinter der schönen Fassade steckt.

Meinung:


Im Wald Nibel steht der große Geisterbaum und wacht über das Leben der Flora und Fauna. In ihm leben kleine Waldgeister, von denen während eines Sturms einer namens Ori erfasst und in den Wald hinausgetragen wird. Erschöpft wird er von Naru gefunden, die ihn wieder aufpäppelt und fortan mit Ori zusammenlebt. Jahre später ruft der Geisterbaum Ori zu sich zurück und wenig später verfällt der Wald und beginnt zu sterben. Die Nahrung für Ori und Naru wird knapp und nach einem herzzerreißenden Prolog macht Ori sich auf, den Geisterbaum zu finden und den Wald zu retten.

Castleroid
Ori and the Blind Forest ist ein Action-Adventure der Gattung der Metroidvania-Spiele. Das heißt, dass wir uns durch eine riesige Karte mit unterschiedlichen Gebieten bewegen und immer wieder neue Fähigkeiten lernen, mit denen neue Bereiche erkundet werden können. Ori selbst ist dabei genretypisch eingeschränkt zu Beginn des Spiels und kann nicht viel mehr als laufen und springen. Schnell trifft er das Lichtwesen Sein, das ein Gesandter des Geisterbaums ist und ihm helfen soll. Sein übernimmt den aggressiven Part und wird zu Oris Waffe. Besiegte Gegner hinterlassen Lichtkugeln, die Erfahrungspunkte darstellen. Hat man genug von denen eingesammelt, kann man einen Skillpunkt in einem von drei Talentreihen verteilen. So verstärkt sich beispielsweise Oris Angriffskraft, Heilobjekte werden wirkungsvoller oder sammelbare Objekte werden auf der Karte angezeigt.

Sammeltrieb
Mit der Zeit lernt Ori von den anderen Waldgeistern neue Fähigkeiten und kann mehrfach in der Luft springen, Lichtbälle werfen oder dashen. Die meisten von Oris Fähigkeiten verbrauchen Energie, die durch sammelbare Objekte erweitert werden kann. Ebenso kann Ori seine Lebenspunkte erhöhen und mehr Erfahrungspunkte finden. Wie für ein Metroidvania typisch, ist die ganze Karte voll mit kleinen Nischen und geheimen Orten, in denen sich Geheimnisse verbergen. Die Karte erfüllt dabei ihre Dienste ausgezeichnet, da man durch die richtigen Skills auch alle sammelbaren Objekte auf ihr anzeigen lassen kann.

Speichern nicht vergessen
Woran man sich ein wenig gewöhnen muss, ist die Tatsache, dass Ori and the Blind Forest nur sehr sporadisch automatisch speichert. Stattdessen kann man sich, wenn man genug Energie übrig hat, sich seinen eigenen Speicherpunkt erstellen. Das ist ein interessantes Feature, da man sich vor allem am Anfang gut überlegen muss, wie man sich seine Energie einteilt. Diese regeneriert nämlich nicht automatisch, sondern nur durch das Aufsammeln von neuer Energie. Allerdings kann es auch zu Frustration führen, wenn man lange Zeit vergessen hat zu speichern, aber das hat man sich dann selbst zuzuschreiben. Insgesamt hat man sich seine Tode sowieso selbst zuzuschreiben, da die Steuerung sehr genau reagiert und jeder Fehltritt das Verschulden des Spielers darstellt. Der Schwierigkeitsgrad ist zwar allgemein nicht sehr hoch, aber es gibt ein paar Szenen, in denen man in einem Höllentempo durch Sprungpassagen muss, die es ganz schön in sich haben.

Definitiv super
In der vorliegenden Definitive Edition des Spiels gibt es zwei neue, optionale Gebiete mit neuen Fähigkeiten, die den späteren Verlauf des Spiels ein wenig einfacher gestalten. Außerdem gibt es neben einem neuen, einfacheren Schwierigkeitsgrad auch die Möglichkeit zwischen den Geisterbrunnen, festen Speicherpunkten auf der Karte, die auch Lebenspunkte und Energie wieder auffüllen, hin und herzureisen, was bei der großen Karte sehr von Nutzen ist und eigentlich schon in der Urversion hätte integriert sein sollen. Grafisch hat sich nichts geändert, was aber nicht weiter schlimm ist, da das Spiel einfach göttlich aussieht. Die Animationen von Ori sind unglaublich weich und das gesamte Design ist sehr niedlich und sieht aus, als wäre es direkt einem Zeichentrickfilm entsprungen.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Kai Wommelsdorf Wer auf Metroidvanias steht, sollte unbedingt zu Ori and the Blind Forest greifen. Es ist einer der besten Einträge in diesem Genre und überzeugt durch eine göttliche Grafik, eine emotionale Story, eine perfekte Steuerung und eine große Karte mit vielen sammelbaren Objekten. Genretypisch ist es relativ schnell durchgespielt, aber dafür gibt es ja die Herausforderungen von Speedruns, Sequence Breaking und Low Item Runs. Die österreichischen Moon Studios haben gezeigt, wie man Metroidvania richtig macht und auch in der Definitive Edition immer noch eines der besten Spiele des Jahres abgeliefert.


Ori and the Blind Forest - Definitive Edition - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Kai Wommelsdorf

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 9 Grafik: 10.00
Sound: 8.00
Steuerung: 9.50
Gameplay: 8.50
Wertung: 9
  • Göttliche Grafik
  • Perfekte Steuerung
  • Viel Sammelbares
  • Emotionale Story
  • Zwei neue Gebiete
  • Relativ kurz

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Rezension vom: 07.07.2016
Kategorie: Action
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