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Pathfinder: Kingmaker - Definitive Edition

Entwickler: Owlcat Games
Publisher: Deep Silver

Genre: Rollenspiele
USK Freigabe: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 48,00 €

Systeme: PlayStation 4, Xbox One

Inhalt:

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Das Reich Restov hat ein Problem. Der Staglord hat sich zum König der Stolen Lands ernannt und diesen Landstrich weitestgehend verheert. Jamandi Aldori, der Herrscher von Restov, ist damit natürlich nicht einverstanden und offeriert jedem, der den Staglord erledigt, eine Baronie. Selbstverständlich ist dieses Angebot nicht ganz uneigennützig, da wohl ein Krieg droht und Jamandi dringend Leute braucht, die ihn unterstützen.



Meinung:

Das Ende ist nicht das Ende!
Titel wie Baldur’s Gate oder Pillars of Eternity sind Rollenspiele, die vielen PC-Spielern positiv in Erinnerung geblieben sind. Erstklassige RPGs, mit denen sich ein Fan über Stunden beschäftigen konnte und die oft enorme Wiederspielbarkeit boten, je nachdem, was für eine Charakterklasse man auswählte. Pathfinder: Kingmaker hat mit diesen Titeln eine Gemeinsamkeit. Genauso wie die eben genannten, basiert das Gameplay auf dem Dungeons & Dragons-Regelwerk. Doch anders als bei den anderen handelt es sich hierbei auch um ein eigenständiges Pen & Paper-Rollenspiel.

Dementsprechend dürfte es kaum verwundern, wenn die Zusammenfassung der Story gerade mal den Anfang wiedergibt, denn daraus ergibt sich eine komplexe Geschichte, in deren Verlauf der Staglord nur eine geringe Rolle spielt. Gleichzeitig, wie du auch anhand des Titels erahnen kannst, bereitest du alles dafür vor, dass die eigene Spielfigur irgendwann sogar selbst König sein wird und das Besondere ist: Das Game ist nicht zu Ende, wenn du diese spezielle Position erreicht hast. Vielmehr kannst du später dann auch noch ein Königreich regieren.

Dabei ist Pathfinder: Kingmaker kein neues Game. Die ursprüngliche Fassung kam bereits 2018 für den PC heraus und erhielt durchschnittliche Bewertungen, was unter anderem daran lag, dass diese Version alles andere als sauber programmiert war und zu Crashes neigte. Die Konsolen-Variante ist, wie es der Titel erneut verrät, die endgültige Fassung, was bedeutet, dass alle DLCs enthalten sind. Das sind nun nicht gerade wenige. 6 Stück erweitern das Spiel massiv, sodass du, wenn du alles sehen möchtest, grob 200 Stunden investieren darfst.

Opulent
Einen Teil dieser Zeit kannst du schon allein beim Erschaffen der Charaktere verlieren. Hier kannst du dich förmlich austoben und so beispielsweise Hypridklassen kreieren. So ist es möglich, einen Kleriker zu machen, der durch seine Subklasse einen tierischen Begleiter erhält, wie das bei den Druiden der Fall ist.

Auch im Gameplay an sich beweist sich diese Varianz. Es gibt zig Optionen, zum Ziel zu kommen oder einen Feind zu besiegen. So kannst du Gegner einfrieren und dann mit pflanzlichen Tentakeln zerstören. Der Fantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt.

Doch diese Opulenz wird teuer durch lange und viele Ladezeiten, sowie eine stotternde Grafik erkauft. Wiederholt hast du das Gefühl, dass die Framerate nicht stabil läuft, sondern regelmäßig einbricht. Fakt ist: Pathfinder: Kingmaker ist nicht sauber an die Konsolen angepasst. Gleichzeitig soll es auch auf einigen Geräten zu Crashes kommen. Beim Testen ist mir das zum Glück nicht passiert.

Das Gefühl, keine Kontrolle zu haben
Auch die Geschichte selbst schafft es nicht, mit den Möglichkeiten des Spiels mitzuhalten. Die Story hat ein merkwürdiges Pacing, sodass du stellenweise das Gefühl hast, dass bestimmte Entwicklungen übers Knie gebrochen und einige Charaktere nie richtig ordentlich dargestellt werden.

Das größte Problem ist jedoch ausgerechnet das Feature, mit dem Pathfinder: Kingmaker hervorsticht: Die Kontrolle des Königreichs. Dieses zu beherrschen, hat eine enorme Lernkurve, die teilweise zu steil ist. Irgendwann möchte man nur noch frustriert aufgeben, weil man nie wirklich das Gefühl hat, aktiv zu kontrollieren, anstatt passiv auf irgendwelche Sachen zu reagieren, die in der Abwesenheit geschehen, weil man gerade einen Dungeon durchforstet hat.


Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen Pathfinder: Kingmaker - Definitive Edition ist ein opulentes RPG. Es gibt hier viele Möglichkeiten, zu spielen und Sachen zu erkunden, genauso, wie du selbst dein eigenes Königreich kontrollieren kannst. Zusammen mit den DLCs hast du jede Menge Spielzeit. Vorausgesetzt, du übersiehst die diversen Fehler. Es gib zu viele und zu lange Ladezeiten mit vereinzelten Crashes. Die Story hat ein merkwürdiges Pacing und ausgerechnet die Kontrolle des Königreichs ist misslungen.

Pathfinder: Kingmaker - Definitive Edition - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.5 Grafik: 7.00
Sound: 8.25
Steuerung: 8.00
Gameplay: 6.75
Wertung: 7.5
  • Opulentes RPG
  • Jede Menge Gestaltungsmöglichkeiten
  • Jede Menge Spielmöglichkeiten
  • Man lenkt sein eigenes Königreich
  • Framerate-Einbrüche
  • Lange und viele Ladezeiten
  • Story mit merkwürdigem Pacing
  • Man kontrolliert nicht aktiv, gerade mal passiv

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Rezension vom: 13.09.2020
Kategorie: Rollenspiele
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