Genre:
Action USK Freigabe:
Downloadspiel ohne USK-Prüfung ca. Preis:
14 €
Systeme:
PC, Switch
Inhalt:
Ein mysteriöses Portal öffnet sich in dem Sitz von Fairy Tail. Jeder, der da durch geht, landet in einem rätselhaften Dungeon und verliert seine Fähigkeiten. Weshalb sich schon bald eine Gruppe von Gildenmitgliedern aufmacht, um dies wieder rückgängig zu machen.
Meinung:
Fairy Tail ist das vielleicht bekannteste Werk des Mangakas Hiro Mashima. Auch wenn es sich dabei um einen eher generischen Shonen-Manga handelt, konnte der Autor und Zeichner der Reihe dann doch einen eigenen Charme geben. Und so las man gerne die Eskapaden der verschiedenen Mitglieder und den ganzen Twists, die vorkamen.
Ein ungewöhnliches Genre für eine Mangadaption Natürlich gab es auch diverse Videospieladaptionen. Die jedoch überwiegend sehr actionlastig waren. Fairy Tail Dungeons ist da anders.
Das Besondere an diesem Game ist, dass es sich hierbei um einen Roguelike Dungeonexplorer mit einem cardbased Kampfsystem handelt. Also ähnlich wie Slay the Spire, nur eben in diesem Fall mit Charakteren aus dem Manga. Es ist auf jeden Fall ein interessanter, anderer Ansatz.
Die Geschichte ist jetzt nicht sonderlich innovativ. Sie ist nur der Aufhänger für das eigentliche Gameplay. Und das setzt als Anreiz voll und ganz auf die Fairy Tail-Lizenz.
Auf geht's Dungeon erkunden Denn im Mittelpunkt des Geschehens stehen die bekannten Figuren. Also Natsu, Happy oder Erza Scarlett. Du startest mit dem Erstgenannten, dem Drachentöter mit den Feuerfähigkeiten. Der im ersten Moment, als er in dem mysteriösen Dungen gelangt, dass er seine Fähigkeiten verloren hat.
Und hier greift das Kartensystem. Denn das Kämpfen funktioniert einzig und allein über eben diese. Du baust dir ein Deck zusammen und daraus werden dann die Karten gezogen, die du benutzen kannst. Vier Stück kannst du in einer Runde verwenden, wobei sie verschieden stark sind und entsprechend unterschiedlich viel kosten. Du kannst auch Karten wegwerfen, um so neue zu kriegen. Je nachdem, welche Angriffe dein Feind hat, kannst du entsprechende Gegenmaßnahmen treffen, um diese zu unterbinden.
Doch besteht das Spiel nicht nur aus Auseinandersetzungen. Ebenso bewegst du dich über eine Dungeonkarte, um dort unter anderem Lacrima einzusammeln, mit dem du Items kaufen kannst. Oder aber du kannst eine andere Karte verstärken. Du kannst dich allerdings nicht unendlich lange über diese Dungeonwelt bewegen. Du hast nur eine vorgegebene Zahl an Schritten und wenn diese aufgebraucht ist, hast du einen Bosskampf.
Es fehlen Figuren Ich muss sagen, ich hätte bei dem Namen Fairy Tail nicht an einen Roguelike Dungeonexplorer gedacht. Normalerweise ist das bevorzugte Genre solcher Shonen-Adaptionen die deutlich actionlastigeren Beat’em Ups oder gar Fighting Games. Und auch wenn Fairy Tail Dungeons sich wirklich bemüht, der Vorlage gerecht zu werden, können die kartenbasierten Auseinandersetzungen die Action der Vorlage nicht wirklich rübertransportieren.
Das ist insofern schade, als dass es dem Manga dann doch irgendwo gerecht wird. Jetzt nicht so sehr bei der Action. Als vielmehr bei den Figuren. Als jemand, der den Comic komplett gelesen hat, macht es selbstverständlich Spaß, die jeweiligen Charaktere wiederzusehen und ebenfalls zu spielen. Wobei diese sich natürlich unterschiedlich spielen, da sie ja auch verschiedene magische Fähigkeiten haben.
Schade nur, dass die Anzahl der spielbaren Figuren sich nur auf die bekannten fünf beschränkt. Also Natsu, Gray, Ezra, Lucy und Wendy. Charaktere wie Gazeel oder Luvia tauchen nur als NPCs auf. Angesichts ihrer Historie ist das schon schade.
Optisch wird sein Bestes probiert, die Vorlage pixelgerecht umzusetzen. Es ist ein guter Versuch, aber einer, dem am Ende das gewisse Etwas fehlt. Es hilft auch nicht, dass die Darstellung der Dungeons eher simpel geworden ist. Das ist schade.
Fazit:
Fairy Tail Dungeons ist eine ungewöhnliche Adaption des bekannten Mangas. Auf die Idee, darauf basierend einen Roguelike Dungeonexplorer mit einem cardbased Kampfsystem zu machen, muss man erst Mal kommen. Hierfür muss man den Entwicklern wirklich den nötigen Respekt zollen. Und überwiegend macht das Spiel auch Spaß. Schade ist nur, dass das Game die Action der Vorlage nicht rüber transportieren kann. Ebenso vermisst man einige berühmte Charaktere, als spielbare Figuren. Und optisch fehlt dem Game das gewisse Etwas.
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