Genre:
Rollenspiele USK Freigabe:
Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG. ca. Preis:
40,00 €
Systeme:
PC, PlayStation 5, Switch, Xbox Series X/S
Inhalt:
Eine Dämonenseuche sucht die Welt heim. Sie verwandelt Leute, die von ihr befallen werden, in Dämonen um. Auf diese Weise haben Velvet, ihr Bruder Laphicet und ihr Schwager Artorius auch ihre Schwester verloren. Ihr Leben scheint trotz der Umstände glücklich zu sein. Bis ein roter Vollmond scheint und Artorius Laphicet in einer Zeremonie opfert. Der linke Arme von Velvet wird verwandelt und sie für drei Jahre in ein Verlies geworfen. Sie schwört allerdings Rache und kann dann schon bald ausbrechen. Ihr Ziel: Ihren toten Bruder zu rächen.
Meinung:
Als Tales of Berseria 2017 damals für die PS3 und PS4 herauskam, musste das Spiel verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. Denn der Vorgänger Tales of Zestiria wurde von den Fans nicht sonderlich gut aufgenommen. Zum Glück konnte der Nachfolger dies mehr als nur wieder wettmachen.
Quality of Life-Verbesserungen Jetzt haben wir acht Jahre später und in den letzten Jahren hat Bandai Namco begonnen, die alten Tales of...-Spiele „aufgehübscht“ für die aktuelle Konsolengeneration herauszubringen. Zuletzt kam Tales of Xillia Remastered heraus, weshalb auch die Hoffnung groß war, dass das nächste Remastered das von Tales of Xillia 2 wäre. Doch dem war nicht der Fall. Es wurde eben „nur“ Tales of Berseria.
Vorab sei gesagt, dass diese Rezi sich nur auf die Neuerungen der Remastered-Version konzentrieren werden. Wer wissen möchte, wie das Spiel an sich ist, der kann die Rezi von Kai Wommelsdorf durchlesen.
Ein Großteil der Änderungen lassen sich unter Quality of Life-Features zusammenfassen. Es wurde eben vieles gemacht, um dem heutigen Spielegeschmack entgegenzukommen, ohne dabei das ursprüngliche Gameplay zu verwässern. Das ist zum Glück geschehen.
Auf das Ausrufezeichen achten Einen Teil der Veränderungen betrifft die Fortbewegung auf der Oberwelt. Die Figuren bewegen sich beispielsweise deutlich schneller, als noch im Original. Ebenso wird jetzt auch angezeigt, in welche Richtung du dich bewegen musst, um die nächste Mainquest weiter fortzuführen.
Stichwort „Quest“: In Tales of Berseria gibt es selbstverständlich ebenfalls diverse Nebenquests. Und hier hat das Remastered jetzt eingebaut, dass du auf Anhieb erkennen kannst, welche Figuren eine solche haben und welche nicht. Das ist ganz einfach an dem Ausrufezeichen über deren Kopf zu sehen. Das macht das Spielen natürlich deutlich angenehmer.
Du kannst vor Spielbeginn außerdem einige Veränderungen vornehmen. So lässt sich beispielsweise einstellen, dass du in bestimmten Gegenden keine Standardmonster bekämpfen musst. Oder dass du schneller levelst. Das ist schon sehr praktisch, auch wenn es auf lange Sicht dem Spielspaß ein wenig den Zahn zieht, weil es dadurch droht, zu einfach zu werden. Deshalb solltest du dir den Einsatz wirklich sehr gut überlegen.
Der Ursprung macht sich bemerkbar Was ebenfalls sehr schön ist, dass alle DLCs der ursprünglichen Version gleich von Anfang mit im Spiel drinnen sind. Das waren damals überwiegend kosmetische Inhalte, die zum Kauf angeboten wurden. Umso schöner, dass Bandai die jetzt direkt mit anbietet, ohne dass du noch mal extra zahlen musst.
Allerdings muss die Optik ein wenig kritisiert werden. Ein Kritikpunkt der damaligen Zeit war, dass man es dem Spiel anmerkte, das es für die PS3 entwickelt wurde und dann auf die PS4 transportiert wurde. Nicht gerade wenige Texturen wirken im Vergleich matschig und es gibt auch einige Kämpfe, wo die Framerate nach unten geht. Vor allem, wenn viel los ist, merkt man das.
Auch die Sprachausgabe ist ein zweischneidiges Schwert. Auf Japanisch ist das Game großartig. Doch die englische Synchronisation kann nicht überzeugen. Hier lässt Tales of Berseria Punkte liegen.
Fazit:
Wie geht es jetzt weiter? Was wird das nächste Remastered werden? Tales of Berseria Remastered zeigt, dass man das nicht vorhersagen kann. Was es aber zeigt, ist, dass die Qualität durchaus überzeugen kann. Viele QoL-Veränderungen, Einstellmöglichkeiten, die das Gameplay an sich beeinflussen und die Tatsache, dass alle damaligen DLCs mit inbegriffen sind: das alles gefällt. Schade nur, dass schwammige Texturen bei der Grafik für Minuspunkte sorgen und die englische Sprachausgabe nicht gefällt.
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