Genre:
Rollenspiele USK Freigabe:
Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG. ca. Preis:
40 €
Systeme:
Switch 2
Inhalt:
Claude C. Kenny ist der Sohn des legendären Admirals Ronyx J. Kenny. Eines Tages ist er gemeinsam mit seinem Vater auf einer Mission, wo sie auf ein mysteriöses Gerät stoßen. Dass ihn über eine weite Distanz zu dem Planeten Expel transportiert. Dort trifft ein junges Mädchen mit dem Namen Rena Lanford. Mit der er schon bald ein großes Abenteuer erlebt.
Meinung:
Square Enix hat im Laufe der Jahre viele prominente Rollenspiele entwickelt und herausgebracht. Am bekanntesten ist der Entwickler und Publisher natürlich vor allem für die Final Fantasy oder Dragon Quest-Games. Zu den eher weniger prominenten Reihen zählt Star Ocean.
Auf in den Ozean der Sterne
Das Besondere an dieser ist, dass hier, noch mehr als bei Final Fantasy, SciFi und Fantasy miteinander verbunden werden. Der Name Star Ocean kommt da nicht von ungefähr. Seit 1996 existiert die Reihe. Star Ocean: The Second Story R ist der neuste Release.
Oder vielmehr Re-Release. Denn ursprünglich kam dieses Game vor drei Jahren auf der Switch, der PS4, der PS5 und dem PC heraus. Wobei die Vorlage für das Spiel sogar noch älter ist!
Die allererste Fassung hörte auf den Namen Star Ocean: The Second Story. Das Game erschien damals kurz vor der Jahrtausendwende auf der Playstation. Ein erweitertes Remaster kam 2008 bzw. 2009 für die Playstation Portable heraus und wurde sechs Jahre später ebenfalls auf die Vita, die PS3 und die PS4 portiert. Wenn auch nur in Japan.
Vorkenntnisse sind nicht nötig
Das Game ist ein direktes Sequel zum allerersten Star Ocean. Wer jenen Teil nie gespielt hat, der braucht keine Angst zu haben. Zum Verständnis der Story ist dies nicht nötig. Denn die steht für sich alleine.
Du steuerst in diesem Spiel entweder Claude C. Kenny oder Ren Lanford. Die Wahl, die du zu Anfang triffst, hat dabei nicht nur auf den Beginn des Games eine Auswirkung. Auch im Verlaufe des Games kommt es immer wieder zu Storypassagen, die exklusiv für die jeweilige Figur ist. Womit, praktischerweise, dafür gesorgt wird, dass du das Game nach dem Durchspielen ein zweites Mal anfasst. Oder ebenso ein drittes oder viertes Mal.
Denn Star Ocean: The Second Story R hat nämlich viele verschiedene Enden. Um genauer zu sein, sind dies 86 unterschiedliche Enden, abhängig unter anderem davon, mit welchen Charakteren du dich befreundest und welchen nicht oder welche Entscheidungen du triffst. Das ist schon einiges und steigert natürlich den Wiederspielbarkeitswert enorm.
Wenn Grinden belohnt wird
Gleichzeitig kannst du deine Figuren auch so Leveln, wie du willst. Es gibt enorm viele Fähigkeiten, die du skillen kannst. Das geht von Fischen über Alchemie bis hin zu Kochskills. Nicht alle Skills machen auf den ersten Blick Sinn. Einige zahlen sich erst wesentlich später in der Story aus. Und bei einigen könntest du meinen, dass sich hier ein Leveln nicht lohnt.
Wobei das Game andererseits Grinden irgendwo dadurch belohnt, dass du deine Skills problemlos verbessern kannst. Und wenn du später beispielsweise deine eigenen Mahlzeiten kochst, die zusätzlich noch für extra XP sorgen, dann ist das umso mehr Motivation, wirklich Zeit in die diversen Skills zu investieren. Weil du dadurch ja einen gewissen Gegenwert erhältst.
Dabei das Kämpfen auch sehr motivierend geworden. Du hast die üblichen Basisattacken und kannst dann ebenfalls diverse Spezialangriffe ausüben. Wobei deine Feinde zu Beginn einen Schild haben, den es erst zu durchbrechen gilt. Ist dies getan, geht es ans Eingemachte. Zu sehen, wie dann die Lebensenergie des Feines dahinschmelzt, ist eine wunderbare Belohnung für die anfängliche Mühe.
"Nur" ein optisches Upgrade
So gesehen bietet Star Ocean: The Second Story R wirklich viel Spaß. Gleichzeitig muss man allerdings ebenfalls betonen, dass du mitunter merkst, dass die Basis für dieses Remake ein Ps1-RPG ist. Das heißt, es gibt jede Menge Cutscenes, die teilweise sehr lang sind. Auch ist es schade, dass im Vergleich zur Switch-Fassung die Switch 2-Version keinen zusätzlichen Inhalt bietet.
Es ist eben wirklich „nur“ an der Grafik gearbeitet worden. Und diese sieht eben „nur“ großartig aus. Das ist ein Manko, das bei vielen Spielen zu Tage kommt, die sowohl seine Switch 1, wie auch eine Switch 2-Fassung haben. Der einzige Unterschied ist häufig eben „nur“, dass die Optik deutlich besser wirkt. Es aber ansonsten keinen Mehrwert gibt, wenn du dir das Game, falls du es schon besitzt, noch mal zum Vollpreis kauft.
Fazit:
Star Ocean: The Second Story R macht jede Menge Spaß. Die Story ist faszinierend, ebenso wie Charaktere und die Welt an sich. Die vielen verschiedenen Enden zu erforschen sorgt ebenfalls für Motivation, was auch für das enorme Skillsystem gilt. Schade sind nur die ultralangen Cutscenes und die Grafik, die zwar im Vergleich spitze aussieht. Aber am Ende der einzige Unterschied zu der Switch 1-Fassung ist.
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