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NBA 2K27

Entwickler: Visual Concepts
Publisher: 2K Games

Genre: Sport
USK Freigabe: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: ab 69,99 €

Systeme: PC, PlayStation 5, Switch 2, Xbox Series X/S

Ausgezeichnet mit dem Splash Hit Inhalt:

Jedes Jahr steht NBA 2K vor derselben Herausforderung: Wie verbessert man eine Serie, die spielerisch längst auf einem sehr hohen Niveau angekommen ist? Eine komplette Revolution ist dabei weder notwendig noch besonders sinnvoll. Viel wichtiger ist es, genau an den richtigen Stellschrauben zu drehen. Und genau das macht Visual Concepts in NBA 2K27: Statt alles auf den Kopf zu stellen, konzentriert sich das Studio vor allem auf das, was wirklich zählt – das Geschehen auf dem Basketballplatz.

Dort wurde an zahlreichen Details gefeilt. Vor allem die Defensive, das Spiel am Korb und das Timing bei Abschlüssen wurden überarbeitet. Gleichzeitig bekommen MyCAREER, MyPLAYER, The City, MyTEAM und MyNBA neue Inhalte und Funktionen spendiert. Das Ergebnis ist ein enorm umfangreiches Gesamtpaket, das sich nicht komplett neu erfindet, aber an vielen Stellen spürbar besser spielt als sein Vorgänger.

Als großer NBA-Fan und ehemaliger Basketballspieler achte ich bei einem neuen Teil aber natürlich besonders darauf, wie sich die Partien selbst anfühlen. Genau deshalb freut es mich, dass NBA 2K27 seine größten Fortschritte ausgerechnet auf dem Court macht. Denn bei allen zusätzlichen Modi und Systemen bleibt für mich am Ende eine Frage entscheidend: Spielt sich das virtuelle Basketballspiel besser? Die Antwort lautet erfreulicherweise: ja.



Meinung:

Mehr Kontrolle auf dem Court
Schon die ersten Partien machen deutlich, dass sich NBA 2K27 vor allem bei der Defensive weiterentwickelt hat. Die überarbeitete Hands-up-Defense fühlt sich kontrollierter an, während das neue Contest-System genauer berücksichtigt, wie gut wir zum Werfer stehen und wann wir die Hand hochnehmen. Gleichzeitig sorgen verbesserte Defensive Cutoffs dafür, dass sich Gegenspieler nicht mehr ganz so leicht durch die Verteidigung bewegen.

Gerade für jemanden, der selbst Basketball gespielt hat, sind solche Details enorm wichtig. Gute Verteidigung besteht schließlich nicht einfach darin, permanent den richtigen Knopf zu drücken. Stellungsspiel, Timing und Reaktion müssen zusammenspielen. Umso erfreulicher ist es, dass NBA 2K27 es schafft, genau dieses Zusammenspiel deutlich besser zu vermitteln als seine Vorgänger.

Dazu kommt ein neues Kollisionssystem, das Zweikämpfe und Kontakte am Korb glaubwürdiger wirken lässt. Tackles und Körperkontakte fühlen sich weniger nach vorher festgelegten Animationen an, sondern reagieren stärker auf die jeweilige Situation. Und auch die KI wurde verbessert. Mit smarteren Entscheidungen von Mitspielern und Gegenspielern entstehen so diesmal weniger Situationen, in denen unsere Teamkollegen scheinbar planlos irgendwo auf dem Feld herumstehen.

Doch nicht nur in der Defense, auch offensiv hat sich einiges getan. Das Dribbling lässt sich noch individueller anpassen, während das Rhythm Shooting weiter verfeinert wurde. Besonders gut gefällt mir das neue dynamische Dunk-Meter. Statt ausschließlich auf vorgegebene Abläufe angewiesen zu sein, bekommen wir dank diesem mehr Kontrolle darüber, wann und wie wir unseren Dunk abschließen.

Am Korb sorgt außerdem die Dynamic Layup Engine für mehr Variationen. Step-throughs und Up-and-Under-Moves erweitern das Repertoire ebenfalls. Zusammen mit mehr als 7.000 neuen ProPLAY-Animationen entsteht dadurch ein Spielgefühl, das insgesamt flüssiger und abwechslungsreicher wirkt.

Der MyPLAYER wird noch wichtiger
Der MyPLAYER-Modus gehört seit Jahren zu den Herzstücken von NBA 2K. Und auch diesmal wurde der dazugehörige Charakter-Editor weiter ausgebaut. Insgesamt stehen 53 Badges zur Verfügung, darunter 19 neue Fähigkeiten. Mit Pace, Wall Up und Flash kommen beispielsweise neue Möglichkeiten hinzu, den eigenen Spielstil zu spezialisieren.

Praktisch ist zudem, dass wir bereits im MyPLAYER Builder sehen können, wie sich die Cap Breaker später auf den Charakter auswirken. Dadurch lässt sich besser planen, in welche Richtung sich der eigene Spieler entwickeln soll.

Das eigentliche Problem des MyPLAYER bleibt allerdings bestehen: Wer online konkurrenzfähig sein möchte, kommt um einen erheblichen Zeitaufwand oder zusätzliche Ausgaben kaum herum. Natürlich kann man seinen Charakter durch Spielen verbessern. Wer allerdings schnell auf ein hohes Niveau kommen möchte, wird weiterhin mit dem VC-System konfrontiert.

Das ist schade, denn eigentlich bietet der MyPLAYER genügend spielerische Möglichkeiten, um auch ohne diese monetären Hürden langfristig zu motivieren.

MyCAREER mit mehr Geschichte
In MyCAREER erwartet uns mit „Fire & Concrete“ diesmal eine deutlich umfangreichere Geschichte. Die Kampagne umfasst elf Kapitel und führt unseren Spieler vom Highschool-Basketball über die G League bis in die NBA. Mit dem New Yorker Rucker Park gibt es zudem einen der legendärsten Streetball-Courts, auf dem wir ebenfalls ein paar Bälle werfen dürfen.

Eine zentrale Rolle spielt bei all dem Vince Staples, der unseren Cousin verkörpert. Durch ihn und die anderen Figuren wirkt die Geschichte diesmal persönlicher und stärker mit dem Aufstieg unseres Spielers verknüpft. Dadurch entsteht mehr Abwechslung, als wenn wir lediglich von einem Basketballspiel zum nächsten geschickt werden. Das funktioniert über weite Strecken auch ganz gut.

Allerdings hat die größere Geschichte auch ihre Schattenseiten. Manche Aufgaben und Abschnitte fühlen sich etwas unnötig gestreckt an. Wer eigentlich möglichst schnell auf dem NBA-Parkett loslegen möchte, muss entsprechend Geduld mitbringen.

Interessant sind außerdem die MyCAREER Eras. Hier können wir in fünf verschiedenen historischen Epochen spielen: 1984 mit Magic Johnson und Larry Bird, 1991 zur Zeit von Michael Jordan, 2003 mit Kobe Bryant, 2010 während der LeBron-Ära und 2016 mit Stephen Curry. Für NBA-Fans ist das eine ausgesprochen schöne Ergänzung.

Noch spannender ist der Koop-Aspekt. In NBA 2K27 lässt sich der MyCAREER nämlich erstmals gemeinsam mit einem Freund erleben. Der zweite Spieler übernimmt dabei Trace Miller und unterstützt uns als sogenannter Running Mate. Das ist zwar nicht dasselbe wie zwei komplett unabhängige MyPLAYER-Karrieren, sorgt aber dennoch für eine interessante Möglichkeit, die eigene Karriere nicht allein durchzuspielen.

The City wird größer – und voller
Auch The City bekommt wieder zahlreiche Erweiterungen spendiert. Besonders interessant ist, dass die virtuelle Basketballwelt erstmals als vollständig gemischte Umgebung angelegt ist. Männliche und weibliche MyPLAYER können auf derselben Grundlage gegeneinander antreten und sich dieselben Bereiche teilen.

Mit Rucker Park, Street Kings, REC, Theater, Ante-Up und den saisonalen Parks stehen wieder zahlreiche Aktivitäten zur Verfügung. Die REC-Umgebungen wechseln zudem regelmäßig, sodass sich das Online-Erlebnis abwechslungsreicher gestaltet.

Neu hinzu kommen unter anderem Crew HQ und die Casual Corner. Letztere richtet sich vor allem an Spieler, die sich zunächst mit den Online-Modi vertraut machen möchten.

Das Problem bleibt allerdings: The City ist inzwischen derart umfangreich, dass man sich gerade als Neueinsteiger schnell verloren fühlen kann. Zwischen Shops, NPCs, Quests, Minispielen und den eigentlichen Basketball-Aktivitäten ist die Übersicht nicht immer optimal. Wer einfach nur ein paar Partien spielen möchte, muss sich durch erstaunlich viel Drumherum bewegen.

MyTEAM wird fairer
Eine erfreuliche Entwicklung gibt es bei MyTEAM. Zwar bleibt der Modus grundsätzlich stark auf Sammeln, Verbessern und Zusammenstellen des eigenen Teams ausgelegt, doch NBA 2K27 macht das Fortschrittssystem zugänglicher.

Neu ist beispielsweise Player XP, das wir mit jeder Karte sammeln können. Dadurch lohnt es sich stärker, unterschiedliche Spieler auszuprobieren, anstatt sich ausschließlich auf ein kleines Kernteam zu konzentrieren. Auch der Exchange wurde überarbeitet. Dazu kommen wechselnde Multiplayer-Modi, die für zusätzliche Abwechslung sorgen.

Besonders interessant ist das Auktionshaus: Auf PS5, Xbox Series X|S und Switch 2 gibt es nun einen gemeinsamen Markt. Der PC bleibt davon aber leider ausgeschlossen. Praktisch ist zudem, dass die Karten nach einem erfolgreichen Kauf direkt verfügbar sind und nicht erst einen zusätzlichen Prüfprozess durchlaufen müssen. Das macht den Handel insgesamt unkomplizierter und sorgt dafür, dass wir schneller mit den neu erworbenen Spielern loslegen können.

Ganz verschwunden ist der Einfluss von Echtgeld hier deswegen aber natürlich nicht. Wer Geld investiert, kann sich noch immer schneller einen starken Kader zusammenstellen. Trotzdem fühlt sich MyTEAM in NBA 2K27 insgesamt deutlich weniger frustrierend an als ein Modus, bei dem ohne zusätzliche Ausgaben praktisch nichts zu erreichen wäre.


MyNBA mit enormer Tiefe
Wer lieber selbst als Manager oder General Manager tätig wird, bekommt mit MyNBA weiterhin einen der umfangreichsten Franchise-Modi überhaupt. Aber auch der Kern wurde noch einmal überarbeitet und um mehr als 20 von der Community gewünschte Verbesserungen ergänzt.

Besonders interessant sind dabei die Anpassungen rund um das aktuelle NBA-Regelwerk. Second Apron, modernere No-Trade-Klauseln, der NBA Cup und weitere Elemente sorgen jetzt dafür, dass sich die Franchise-Simulation näher an der heutigen NBA orientiert. Zudem erweitern Vier-Team-Trades und ein überarbeiteter Buyout-Markt die Möglichkeiten zusätzlich.

Mit GM Trust geht NBA 2K27 aber noch einen Schritt weiter und bringt auch die Beziehungen innerhalb der Organisation stärker ins Spiel. Je nachdem, wie wir mit unseren Spielern, Trainern und anderen Beteiligten umgehen, können sich Freundschaften und Rivalitäten entwickeln, die wiederum Einfluss auf den Verlauf unserer Franchise nehmen. Dadurch fühlt sich die Rolle als General Manager etwas persönlicher an, weil wir nicht mehr ausschließlich mit Zahlen, Verträgen und Kaderplanung beschäftigt sind.

Eine besonders ungewöhnliche Ergänzung ist MyNBA Legacy. Dabei handelt es sich um eine Art Spieler-RPG, das sich über ein ganzes Jahrhundert erstreckt. Wer sich ausführlich mit der Geschichte der NBA beschäftigen und seine eigene Dynastie aufbauen möchte, bekommt hier also entsprechend viel geboten.

Auch die WNBA wird nicht vergessen
Mit MyWNBA und The W sind natürlich auch die Frauenligen wieder vertreten. Dabei hat Visual Concepts die beiden Modi nicht einfach nur mit neuen Inhalten versorgt, sondern vor allem an der Entwicklung der eigenen Spielerin und den Möglichkeiten zur Teamgestaltung gearbeitet.

In The W gibt es beispielsweise das neue Build-as-You-Go-System. Bereits vergebene Attributpunkte lassen sich später wieder entfernen und an anderer Stelle einsetzen. Dadurch können wir unsere Spielerin im Laufe ihrer Karriere flexibler an den eigenen Spielstil anpassen, ohne uns frühzeitig auf eine bestimmte Entwicklung festlegen zu müssen. Gleichzeitig bestimmen Körpergröße, Gewicht und Spannweite stärker, welche Attributwerte überhaupt erreicht werden können.

Für mehr taktische Möglichkeiten sorgen außerdem die neuen Team- und Teammate-Badges. Sie sollen die Zusammenarbeit auf dem Court stärker berücksichtigen und eröffnen unterschiedliche Wege, die eigene Mannschaft weiterzuentwickeln. Hinzu kommt eine überarbeitete Spielzugauswahl: Wer sich das Vertrauen des Trainerstabs erarbeitet und entsprechende Herausforderungen meistert, schaltet nach und nach weitere Spielzüge und taktische Möglichkeiten frei. Dadurch wächst auch die Kontrolle über die Offensive mit dem Fortschritt der Karriere.

Auch abseits des Courts hat sich einiges getan. Mit MyWNBA lässt sich die WNBA inzwischen wesentlich umfassender verwalten. Der Modus bietet zahlreiche Möglichkeiten, eine eigene Franchise aufzubauen, den Kader weiterzuentwickeln und über mehrere Spielzeiten hinweg an einer erfolgreichen Mannschaft zu arbeiten. Wer lieber die Fäden im Hintergrund zieht, bekommt damit eine deutlich umfangreichere Alternative zur klassischen Spielerkarriere.

Zwar erreicht MyWNBA dadurch noch immer nicht ganz die enorme Komplexität von MyNBA, dennoch zeigt sich deutlich, dass Visual Concepts die WNBA nicht lediglich als Zusatz betrachtet. Gerade die Kombination aus flexibler Spielerentwicklung, taktischen Neuerungen und umfangreicheren Management-Möglichkeiten macht die beiden Modi zu einer echten Alternative zu den klassischen Spielmodi.

Technisch weiterhin stark
Grafisch gehört NBA 2K27 ohne Frage zu den beeindruckendsten Sportspielen. Spieler, Arenen, Zuschauer und Animationen wirken äußerst detailliert. Dabei tragen gerade die neuen ProPLAY-Animationen dazu bei, dass sich die Bewegungen der Profis noch natürlicher anfühlen.

Einen riesigen grafischen Sprung gegenüber NBA 2K26 sollte man allerdings nicht erwarten. Schließlich sah vieles bereits so gut aus, dass größere Verbesserungen nur noch in Details möglich waren. Entsprechend liegt die Stärke von NBA 2K27 eher in der Darstellung weiterer Details als in einem spektakulären Grafiksprung.

Gleiches gilt im Prinzip auch für den Sound, der ebenfalls schon auf hohem Niveau agierte und folgerichtig auch diesmal wieder hervorragend ist. Mit Kevin Harlan, Greg Anthony und Doris Burke sowie Brian Anderson, Stan Van Gundy und Richard Jefferson stehen gleich zwei komplette Kommentatorenteams zur Verfügung, die für abwechslungsreiche Übertragungen sorgen.

Dazu gesellt sich die bekannte Halbzeitshow mit Ernie Johnson, Shaquille O’Neal und Kenny Smith, die sich deutlich an der früheren „Inside the NBA“-Sendung orientiert und das TV-Feeling zusätzlich verstärkt. Zusammen mit der authentischen Hallenatmosphäre, den Zuschauerreaktionen und der passenden Musik entsteht dadurch eine äußerst stimmige NBA-Atmosphäre. Vor allem in engen Partien trägt die Präsentation viel dazu bei, dass man sich tatsächlich wie bei einer echten Übertragung fühlt.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings bei der WNBA: Während die NBA mit ihren bekannten Stimmen sehr authentisch präsentiert wird, fehlt bei den Frauen weiterhin ein eigenes, reales Kommentatorenteam. Stattdessen kommen hier drei Sprecher zum Einsatz, die auch die Highschool-Spiele im Karrieremodus kommentieren. Das funktioniert zwar grundsätzlich ordentlich, wirkt im direkten Vergleich zur NBA aber deutlich weniger authentisch.

Das leidige Thema VC
So stark NBA 2K27 spielerisch ist, so schwer wiegt weiterhin die Monetarisierung. Virtual Currency zieht sich nach wie vor durch große Teile des MyPLAYER-Systems und kann insbesondere für Online-Spieler zum Ärgernis werden. Ich kritisiere dieses System inzwischen seit Jahren – und finde es ehrlich gesagt sehr schade, dass die Monetarisierung auch in NBA 2K27 weiterhin eine derart große Rolle spielt.

Das Problem ist dabei weniger, dass man überhaupt Geld ausgeben kann. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass bestimmte Fortschritte bewusst verlangsamt werden, um den Griff zur Kreditkarte attraktiver zu machen. Wer seinen Spieler möglichst schnell auf ein konkurrenzfähiges Niveau bringen möchte, muss also entweder sehr viel Zeit investieren oder zusätzliches Geld einplanen. Gerade Letzteres ist für mich ein problematischer Punkt, denn nicht jede und jeder kann oder möchte neben dem Kaufpreis eines Vollpreisspiels noch regelmäßig zusätzliches Geld investieren. Dadurch wird einem Teil der Spielerschaft letztlich ein Stück Spielspaß genommen, weil man entweder deutlich mehr Zeit aufbringen oder mitunter das Gefühl haben muss, gegenüber zahlenden Spielern ins Hintertreffen zu geraten.

Auch MyTEAM ist nicht komplett frei von diesem Problem. Allerdings fällt der Modus in diesem Jahr deutlich fairer aus, weil sich Fortschritte auf verschiedene Weise erspielen lassen. Dennoch bleibt es natürlich bedauerlich, dass man auch hier mit echtem Geld schneller zu Erfolgen kommen kann. Die Möglichkeit, sich Vorteile zu erkaufen, hinterlässt deshalb trotz der insgesamt verbesserten Balance einen faden Beigeschmack.



Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Stefan.Heppert

NBA 2K27 liefert auch in diesem Jahr ein herausragendes Basketballerlebnis. Das Gameplay spielt sich hervorragend, während Grafik, Präsentation und Atmosphäre erneut auf höchstem Niveau liegen. Zusammen mit den zahlreichen Spielmodi und den gelungenen Detailverbesserungen ergibt sich ein Gesamtpaket, das nicht nur Basketballfans begeistern dürfte, sondern NBA 2K27 auch in diesem Jahr zu einem der stärksten Sportspiele macht. Die unterschiedlichen Kommentatorenteams und die aufwendige Halbzeitshow tragen zusätzlich dazu bei, dass echtes NBA-Feeling aufkommt. Die WNBA ist ebenfalls wieder mit ihren eigenen Modi vertreten, auch wenn bei deren Präsentation weiterhin Luft nach oben besteht.

So stark das Gesamtpaket ist, so ärgerlich bleibt allerdings die Monetarisierung. Ich kritisiere bereits seit Jahren, dass Virtual Currency so stark in das MyPLAYER-System eingebunden ist, und finde es schade, dass sich daran auch diesmal wenig geändert hat. Wer nicht zusätzlich zum Kaufpreis Geld investieren möchte, muss teilweise deutlich mehr Zeit aufbringen, was gerade bei einem Vollpreisspiel unnötig frustrierend sein kann. Trotzdem ist NBA 2K27 für Basketballfans erneut eine klare Empfehlung. Es ist ein hervorragendes Sportspiel, das sich durch seine Monetarisierung leider selbst ein Stück weit ausbremst.



NBA 2K27 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Stefan.Heppert

Screenshots
















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 9.375 Grafik: 9.50
Sound: 9.50
Steuerung: 9.50
Gameplay: 9.00
Wertung: 9.375
  • Hervorragendes und weiter verbessertes Gameplay
  • Überragende Grafik und authentische Atmosphäre
  • Umfangreiche und abwechslungsreiche Spielmodi
  • Starke Präsentation mit verschiedenen Kommentatorenteams und Halbzeitshow
  • Zahlreiche sinnvolle Verbesserungen und Neuerungen
  • Starke Monetarisierung mit Virtual Currency
  • Fortschritt im MyPLAYER-System teilweise unnötig ausgebremst
  • Zusätzliche Ausgaben können gerade online zum Ärgernis werden
  • WNBA-Präsentation bleibt hinter der NBA zurück
  • Gegenüber dem Vorgänger nur wenige große Veränderungen

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Rezension vom: 06.09.2026
Kategorie: Sport
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