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Star Wars: Battlefront II

Entwickler: Pandemic Studios
Publisher: LucasArts

Genre: Action
USK Freigabe: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 59 €

Systeme: PC, PlayStation 2, PSP, Xbox

Ausgezeichnet mit dem Splash Hit Inhalt:
Die Handlung des Spiels ist wie schon beim Vorgänger nicht punktuell festgelegt. Die Zeitspanne der Schlachten umfasst die Klonkriege, aber auch die Zeit des Galaktischen Bürgerkriegs. Wieder stehen die altbekannten vier Fraktionen zur Auswahl: Handelsföderation, Rebellen, Republik und Imperium. Aber auch andere Parteien bzw. Rassen wie zum Beispiel die Wookies mischen kräftig mit.

Meinung:
Im Training bekommt man auf sehr einfachem Schwierigkeitsgrad die ersten überlebensnotwendigen Schritte beigebracht und die Steuerung erklärt, die wirklich sehr einfach und für Personen- und Fahrzeugsteuerung nahezu gleich ist. Zudem gibt es für Otto Normalpadawan nützliche Tipps und sogar Lehrvideos. Während des Spiels wird euch nicht einfach nur Text eingeblendet, ihr bekommt alles auch von einem sehr netten „Ich bin der Obermogo und du nur ein kleines Würstchen“-Captain ins Ohr geflüstert. Außerdem werden euch wichtige Aktionen unten im HUD eingeblendet, wenn sie gerade vonnöten sind.
Nachdem man sich mit der Steuerung vertraut gemacht hat, empfiehlt es sich, den ersten Teil des Singleplayer-Modes in Angriff zu nehmen. Der ist zwar erschreckend linear, bietet euch aber in 16 knackigen Missionen jedes nur erdenkliche Szenario und bereitet euch so auf schwierige Online-Matches vor. Zudem erfahrt ihr wissenswerte Details, die in den Filmen nicht abgehandelt wurden. Die Story schildert euch den Werdegang des Imperiums aus der Sicht eines Elite-Klonsoldaten und beinhaltet sehr viel Dramatik, wodurch echtes Film-Feeling aufkommt.

Pimp your army!
Der zweite Teil bildet den eigentlichen Kern des Spiels, zumindest, was den Einzelspieler-Modus anbelangt: Den Galactic Conquest-Modus. Der wurde im Vergleich zum Vorgänger komplett überarbeitet. Musste man dort noch nach langweilig-linearem Schema F einen Planeten nach dem anderen erobern und manche Levels zehnmal spielen, ehe man weiterkam, läuft die Sache jetzt wesentlich dynamischer.

Ziel ist es, die gesamte Galaxis zu erobern, sämtliche Planetensysteme einzunehmen und den Gegner rigoros zu vernichten. Zu Beginn habt ihr nur eine kleine Flotte und eine Handvoll Planeten, was ihr auf einer hübsch gemachten Karte sehen könnt. Auch steht euch nur die einfachste Soldatenklasse zur Verfügung. Abwechselnd bewegt ihr und euer Gegner die Flotten über die Karte. Trefft ihr auf eine gegnerische Flotte oder auf einen Planeten, gibt’s eine Schlacht. Die verliert der, der am Ende keine Truppen oder Kommandoposten mehr hat. Der Sieger bekommt fette Beute, mit der er neue Flotten bauen und seine Armee aufmotzen kann. Zudem können Boni, beispielsweise für mehr Ersatztruppen, gekauft und beim nächsten Zug eingesetzt werden.

Es gibt viele unterschiedliche Soldaten-Klassen, die allesamt verschiedene Fähigkeiten besitzen, welche man auch geschickt einzetzen sollte, da sie die unverzichtbare taktische Komponente des Spiels bilden.

Held im Zelt
Wenn ihr gut genug seid, habt ihr die Möglichkeit, für begrenzte Zeit einen Helden zu spielen. Wer das ist, hängt von eurer Partei und der jeweiligen Mission ab. Den Großteil stellen die Jedi bzw. Sith. Aber auch andere Charaktere wie Han Solo oder Boba Fett geben sich die Ehre. Wie lange die Helden spielbar sind, hängt von euch selbst ab. Schlachtet ihr kontinuierlich Gegner ab, steigt die Heldenanzeige. Sitzt ihr nur faul in der Ecke oder werdet laufend getroffen, sinkt sie. Erreicht sie den Nullpunkt, ist der Held nicht tot sondern verlässt das Schlachtfeld, kann aber gegebenenfalls ein zweites Mal auftauchen, wenn man sich anstrengt.
Für Sonderaktionen gibt es Awards und kleine Leckerli, beispielsweise ein besseres Gewehr oder Regeneration für die Dauer eines Lebens. Je mehr Awards, desto höher der Rang, desto mehr Bots (bis zu vier) könnt ihr befehligen.

Unendliche Weiten
Die größte und interessanteste Neuerung sind die Weltraum-Schlachten. Hier könnt ihr nach Herzenslust Fighter und Fregatten abschießen oder in den Hangar des gegnerischen Kreuzers eindringen und zum Entern ansetzen. Einige Ziele können von innen, andere von außen erledigt werden. Die Übergänge laufen dabei fließend ab, was den Spieler noch tiefer ins Geschehen hineinzieht. Ein Traum – nicht nur für Fans!

Spaßbombe
Man sieht es dem Spiel nicht an, aber es ist doch eigentlich ein Multiplayer-Game. Der SP ist schon genial, aber der Multiplayer übertrifft alles. 32 Spieler über Xbox Live, bis zu vier Spieler via Splitscreen, wobei hier alle SP-Modi spielbar sind, also auch im Koop-Mode! Eine jede Schlacht wird so zu einem wahrhaft orgiastischen Erlebnis.Wahnsinn!

Augenweide
Auch optisch hat sich einiges getan. Die Umgebungen glänzen mit mehr Details und wirken dank phänomenaler Licht- und Schattenspiele ausgesprochen realistisch. Auch die Wassereffekte können sich sehen lassen. Super gemacht sind die Fahrzeugschäden, von denen es jetzt übrigens noch mehr gibt als beim Vorgänger. Nett sind auch die Figuren-Designs und –Bewegungen. Herrlich sind die Laser- und Feuereffekte, die direkt aus den Filmen zu stammen scheinen und im Prinzip pausenlos zu bestaunen sind. Erstaunlich ist, dass trotz der gewaltigen Action die Framerate nahezu konstant bleibt.

Bombastisch
Das Beste an dieser fulminanten Action-Orgie ist wohl der Sound. Die Sprachausgabe ist trotz fehlender Original-Synchro hervorragend. Besonders überzeugen kann der geniale Einsatz der SW-Musik. Oftmals werden bei Star Wars Games Stücke lieblos aneinandergeklatscht. Hier hat man sich die Highlights herausgesucht und wunderschön stimmig arrangiert.

Die Dunkle Seite
Perfekte Games gibt es nicht. So ist es leider auch hier, denn trotz des vorangegangenen Lobliedes hat das Spiel durchaus auch seine Schwächen, beispielsweise in Sachen Grafik. So sehen manche Explosionen sehr dürftig aus. Auch die Bewegungen der Jedis wirken leicht abgehackt und unrealistisch (z.B. Laufbewegungen von Vader, während er sich in der Luft befindet.). Der ein oder anderen unschöne Clipping-Fehler hat sich ebenfalls ins Spiel geschlichen.

Fazit:
alex.jpgClone Wars war gut, Battlefront war besser, Battlefront II ist Star Wars! Das Spiel vermittelt das Feeling der Filme wie noch kein Game zuvor. Dank des grandiosen Spielspaßfaktors und der phänomenalen Präsentation ist BFII das erhoffte Traumgame geworden. Einen überraschend großen Anteil hat der Einzelspielermodus, der wirklich tagelang begeistern kann. Was den Multiplayer angeht, muss man einfach neidlos anerkennen, dass es sich um einen der besten, wenn nicht sogar um den besten im XBox-Shooter-Genre handelt. Wer sich dieses Game nicht holt, ist selbst schuld.

Fazit:
thommi01.jpgAuch auf dem PC ist Battlefront 2 der erhoffte Hit. Der Singleplayer ist sehr unterhaltsam und nicht nur schmückendes Beiwerk. Der Multiplayer war schon im Vorgänger hervorragend. Die Weltraumschlachten hätte man sich schenken können. Da hab ich schon zu seligen Wing Commander Zeiten bessere Action erlebt. Auch die Grafik ist nicht der Überflieger. Wann lizenziert LucasArts endlich die Half-Life 2 oder Doom 3 Engine? Aber warum jammern...das Spiel ist so gut geworden, dass diese kleinen Schwächen kaum ins Gewicht fallen. Wer Battlefront mochte, wird den Nachfolger lieben. (Thommi Digel)

Star Wars: Battlefront II - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Alexander Voirin

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 9.25 Grafik: 8.50
Sound: 9.75
Steuerung: 9.25
Gameplay: 9.50
Wertung: 9.25
  • Multiplayer-Offenbarung!
  • Grandioses Star Wars-Feeling
  • flüssige Grafik
  • wuchtiger Sound
  • guter Singleplayer
  • Clipping Fehlerchen
  • Kampagnenmodus etwas unausgewogen

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Rezension vom: 09.11.2005
Kategorie: Action
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Bewertung: 1.1 (10 Stimmen)
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