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SSX Blur

Entwickler: Electronic Arts
Publisher: Electronic Arts

Genre: Sport
USK Freigabe: Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 50 €

Systeme: Wii

Ausgezeichnet mit dem Splash Hit Inhalt:
So langsam aber sicher wird’s wieder wärmer, der Frühling ist da, der Sommer steht sehnsüchtig erwartet in den Startlöchern. Und was gibt’s da schöneres als sich sein Snowboard oder seine Skier zu schnappen und sich ein wenig abzukühlen? Ist euch zu aufwändig, zu kompliziert, zu weit weg oder schlichtweg zu blöd? Keine Panik, EA hat da genau das passende für euch, denn bringt mit SSX Blur die abgefahrensten Pisten direkt zu euch nach Hause. Wir haben für euch getestet, wie cool das Spiel für Nintendos Wii-Konsole wirklich ist.

Meinung:
Grundsätzlich hat sich am Spielprinzip im Vergleich zu den Vorgängern nichts geändert. In altbewährter Manier sucht Ihr euch zu Beginn einen Fahrer aus, erkundet das Ski-Gebiet (drei Berge, zwölf Strecken) und versucht, der größte aller Snowboarder (oder auch Trickski-Fahrer) zu werden, indem ihr eure Konkurrenz in verschiedenen Contests mit abgefahrenen Stunts ausstecht. So müsst ihr euch bei Events und Turnieren beispielsweise im Slalom, in der Half-Pipe und im Abfahrtslauf beweisen. Aber auch im Slopestyle und im Big Air dürft ihr zeigen, was ihr drauf habt. Abwechslung ist also genug geboten. Fragt sich nur noch, wie zum Geier man so ein Spiel auf der Wii steuert…

Übung macht den Meister
Damit ihr überhaupt auch nur ansatzweise eine Chance gegen eure Rivalen habt, solltet ihr euch unbedingt sämtliche Tutorials reinziehen, und das sogar mehrfach, da die revolutionäre Steuerung anfangs ziemlich gewöhnungsbedürftig ist und deswegen auf den altbekannten Spruch „learning by doing“ verwiesen werden muss.

Gesteuert wird größtenteils nämlich nicht wie üblich mit der Wii-Fernbedienung, sondern mit dem Nunchuck, der ja bekanntlich auch bewegungssensitiv ist. Beschleunigt und gebremst wird mit dem Analog-Stick, gekurvt wird durch seitliches Drehen des Nunchucks in die gewünschte Richtung. Wollt ihr springen, müsst ihr den Nunchuck ruckartig anheben. Seid ihr dann mal in der Luft, könnt ihr mit der Wii-Mote Spins und Flips ausführen. Grabs sind ebenfalls möglich. Wollt ihr sicher landen, müsst ihr A drücken, da eure Punkte nicht zählen, wenn ihr auf die Schnauze fallt. Spielt man die Tutorials ein paar Mal, geht alles ganz gut von der Hand. Kniffliger wird es da bei den Übertricks.

Spingerfitzengefühl

Je häufiger ihr coole Tricks sauber ausführt, desto mehr füllt sich eure „Groove“-Anzeige. Ist die voll genug, könnt ihr die so genannten Übertricks performen, die unglaublich abgefahren, aber auch verdammt schwer sind. Euch wird nämlich an günstigen Stellen ein Symbol für einen entsprechenden Übertrick eingeblendet. Drückt ihr dann schnell A, müsst ihr mit dem Nunchuck und der Wii-Mote die auf dem Symbol angezeigte Bewegung nachmachen. Habt ihr das geschafft, gibt’s fette Tricks in Zeitlupe, die natürlich mächtig Punkte bringen. Das zu schaffen, erfordert aber zwei ruhige Händchen, die auch bei Panikattacken noch einwandfrei funktionieren. Denn in Sachen Präzision lässt SSX Blur hier sehr zu wünschen übrig. Entweder ist man dank der mangelnden Übersicht und des schnellen Gameplay einfach zu langsam, um zu erkennen, welche Bewegung man nun nachmachen muss, oder das Spiel erkennt eure Bewegung als nicht richtig an.

Wenn ein Übertrick mal funktioniert, dann ist das eigentlich eher Zufall. Einzig gezieltes Training kann da Abhilfe schaffen. Man muss schon fast Tag und Nacht vor seiner Glotze rumhüpfen, um das einigermaßen zu beherrschen, was manchmal sehr frustrierend sein kann. Da kommt man selbst bei soviel Schnee und virtueller Kälte total ins Schwitzen. Neue Tricks kann man übrigens im Free-Ride-Mode sammeln. Die Stats eurer Fahrer lassen sich ebenfalls aufwerten. Zudem können neue Leutchen sowie weitere Gimmicks freigespielt werden, was für zusätzliche Motivation sorgt.

„Von da oben muss man eine tolle Aussicht haben“

… sprach einst Obelix, der fette Gallier. Bevor wir uns den jetzt auf einem Snowboard vorstellen wollen, werfen wir lieber mal einen Blick auf die Grafik von SSX Blur. Die ist für Wii-Verhältnisse absolut phänomenal und zählt in diesem Punkt eindeutig zum besten, was derzeit für die Fun-Konsole zu haben ist. Die Umgebung ist sehr detailverliebt, die Weitsicht schön und die Figuren sind liebevoll und individuell designed. Die Animationen sind ebenfalls super.

Die wunderhübschen Sonnenstrahl-Effekte lassen einen anfangs aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommen. Die hübsche Grafikpracht hat allerdings auch einen Nachteil, denn manchmal geht die Framerate etwas in die Knie. Nicht das erste Mal, dass so etwas bei einem grafisch ansprechenden Spiel vorkommt (s. Call of Duty 3) – das nur nebenbei erwähnt. Mit dem passenden Kabel könnt ihr SSX Blur auch im 480p-Modus auf einem HD-Fernseher zocken.

Cooler Sound
Flotte Musik aus dem Radio und ein gesprächiger Moderator, der eure Aktionen mit klarer Sprachausgabe kommentiert und auch ansonsten viel (belangloses Zeug?) erzählt, lassen erahnen, dass sich die Entwickler auch beim Sound nicht haben lumpen lassen. Die Musik passt zum Spiel und das in doppelter Hinsicht, denn sie gleicht sich eurem Stil an. Seid ihr gut drauf, seht ihr das nicht nur an der Groove-Anzeige, sondern auch hört es auch an der Musik. Bemängeln kann man hier nur, dass die Musik ein wenig abwechslungsreicher hätte ausfallen können.

Fazit:
alex.jpgIch bin sichtlich überrascht, wie genial sich SSX Blur auf Nintendos Spaßkiste spielt. Allerdings braucht man eine Weile, um das richtige Feeling für die Steuerung zu bekommen. Die Idee mit den Übertricks ist zwar sehr innovativ, krankt aber an einer unausgegorenen Umsetzung, die eine Menge Feingefühl und obendrein eine krasse Reaktionsgabe erfordert.

Insofern ist dieses Spiel eher Gift für Gelegenheitsspieler. Grafisch spielt das Game in der ersten Liga mit – und zwar auf hohem Niveau. Der Sound kann ebenfalls voll überzeugen. Wer ein Faible für abgefahrenen Fun-Sport hat, sollte unbedingt zugreifen.

SSX Blur - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Alexander Voirin

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 8.5 Grafik: 9.00
Sound: 8.50
Steuerung: 8.00
Gameplay: 8.50
Wertung: 8.5
  • Innovative Steuerung...
  • Hoher Spaßfaktor
  • Tolle Grafik
  • Soundtechnisch top
  • ... mit kleinen Macken
  • Framerate nicht immer konstant
  • Musik wiederholt sich oft

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Rezension vom: 09.04.2007
Kategorie: Sport
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Die Bewertung unserer Leser für dieses Game
Bewertung: 2.33 (6 Stimmen)
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