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Wall-E

Entwickler: THQ
Publisher: THQ

Genre: Action
USK Freigabe: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG.
ca. Preis: 39,95 €

Systeme: PC, PlayStation 2, PlayStation 3, Wii, Xbox 360

Inhalt:
700 Jahre sind vergangen, seit die Menschheit die Erde verlassen hat. Sie hinterließ einen vollkommen vermüllten Planeten, sowie mehrere Roboter, Wall-E’s genannt, die sich um das Abfall-Problem kümmern sollten. Doch von all diesen Robotern ist nur noch einer übrig, der fleißig und einsam seinen Tätigkeiten nachgeht. Bis er eines Tages Besuch aus dem All bekommt, womit für ihn das Abenteuer seines Lebens beginnt. Das ist die Geschichte von Pixars neuem Kinofilm. Kann das passende Videospiel überzeugen?

Meinung:
Wall-E ist für einen Müllbeseitigungsroboter ziemlich gut ausgestattet. Er kann Schrottwürfel herstellen, die als Wurfgeschosse verwendbar sind. Damit kannst du entweder Gegner eliminieren oder Schalter betätigen. Mit ein bisschen Schwung erreicht Wall-E Höchstgeschwindigkeiten und kann so enorme Weiten springen. Mit seinem Zoom schaut er sich das Nasenhaar eines Flohs an. Musikwiedergabe und Laser runden die Ausstattung ab.

Schnitzeljagd mit Kisten
Die meisten Abschnitte funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Du willst von Punkt A nach Punkt B und musst dafür ein Hindernis aus dem Weg räumen. Dies geschieht, indem du eine vorgegebene Anzahl an blauen Kapseln sammelst, die sich in Kisten derselben Farbe verstecken. Damit das nicht allzu schwer wird, zeigt die Karte an, wo sich diese befinden. Sie zu erreichen artet jedoch in eine Art Schnitzeljagd aus. Beispielsweise sind die Kisten hinter einer verschlossenen Tür, welche man mit einem Minispiel öffnen kann. Hier sollst du entweder Farbpaare finden oder ein bestimmtes Muster eingeben - natürlich unter Zeitdruck. Dennoch muss man sich schon sehr ungeschickt anstellen, um hier zu scheitern. Hat sich die Tür geöffnet, kannst du die Kisten knacken.

Ein anderes Mal befinden sie sich an Stellen, die man nur mit genügend Anlauf erreicht. Ohne Schwung kommt auch ein springender Wall-E nicht weit. Den nötigen Speed holt sich der kleine Roboter vor allem über Half-Pipes. Ein paar Mal hin und her geflitzt und schon kann er Höhen überwinden, die mehr als dreimal so groß sind wie er.

Ohne Laser geht es nicht
Einige Kisten erreicht man weder durch Türen noch per Anlauf. Hier kommt der Laser von Wall-E zum Einsatz: Mit ihm kannst du die Kisten aus der Entfernung knacken. Nur darfst du das Einsammeln nicht vergessen. Der Einsatz dieses Werkzeuges kostet jedoch Energie. Dem Schöpfer sei Dank sind in den Abschnitten diverse Automaten versteckt, mit denen du via Glücksspiel rote Energiekapseln gewinnen kannst. Ist kein solcher zu finden, gibt es auch noch die roten Kisten, die wie ihre blauen Verwandten quer über den Level verstreut sind.

Viel Feind, viel Ehr?
Natürlich gibt es auch Gegner, die deine Existenz als „harmloser“ Müllschlucker am liebsten sofort beenden wollen - warum auch immer. Diese kannst du mit einem gezielten Müll-Würfel-Wurf sofort ausschalten. Falls gerade nicht genügend Schrott vorhanden ist, geht es auch mit dem Laser. Das klingt jedoch einfacher als es ist: Kämpfe gehören zu den frustrierendsten Erlebnissen im Spiel. Wenn du nur einmal daneben zielst, wirst du große Schwierigkeiten haben, dich deiner Gegenspieler zu erwehren. Denn die können sehr genau zielen. Haben sie dich einmal im Visier und kommen zum Zuge, erleidest du garantiert Schaden. Es bedarf nur weniger Treffer, um dich auszuschalten. Das Spiel kennt allerdings kein „Game Over“, so dass du den Abschnitt unendlich oft wiederholen kannst.

Im Rausche der Geschwindigkeit
Abgesehen von den Jump’n’Run-Passagen gibt es noch Rennabschnitte. Bei diesen musst du mit Höchstgeschwindigkeit durch den Level flitzen und rechtzeitig auf diverse Hindernisse reagieren. Hierbei wirst du auch EVE steuern. Wall-Es Besuch aus dem All kann schweben und Feinde bereits aus der Entfernung eliminieren.
Das Spiel hat man - wenn man nicht sofort alle Geheimnisse finden möchte - locker in drei bis vier Stunden durch, was eigentlich viel zu wenig ist. Immerhin ist die Wiederspielbarkeit recht hoch, da es in nahezu jedem Level unbekannte Objekte gibt, die man finden kann. Auch wird bewertet, ob man alle Kisten gefunden und zerstört hat. Die Bonuspunkte kann man dann für Cheats oder Extras, wie zum Beispiel Produktions-Bilder, einlösen. Außerdem gibt es diverse Bonuslevel, in denen man sein Geschick testen kann.

Licht und Schatten
Die Grafik der PS2-Fassung hinterlässt einen sehr zwiespältigen Eindruck. Auf der einen Seite sind die Levels hübsch gestaltet und überzeugen mit wunderbaren Zwischensequenzen. Auf der anderen Seite ist die Kamera miserabel. Wenn man sie nicht automatisch per Hand korrigiert, steht sie oft in einem sehr ungünstigen Winkel. Von derartigen Mängeln ist in der Xbox und PS3-Variante nichts zu spüren. Hier zeigt sich auch die Grafik-Engine kinoreif und besonders in den vielen düsteren Szenen ohne echte Schwierigkeiten.

Wenig überzeugend kommt die Steuerung daher. Sie ist manchmal ganz schön friemelig. So kann es vorkommen, dass man ohne es zu wollen mit Schwung in den nächsten Abgrund fährt - ständiger Frust inklusive.

Die Soundkulisse ist gelungen, wie zum Beispiel Wall-Es Quietschen, wenn er fährt. Die Musik kommt schlechter weg: Sie wiederholt sich häufig, und nach einer Weile geht einem das Gedudel gehörig auf den Wecker.

Fazit:
Bild unseres Mitarbeiters Götz Piesbergen goetz.jpgHohe Wiederspielbarkeit hin, Bonuslevel her. Wall-E ist mal wieder ein typischer Vertreter der klischeehaft durchschnittlichen Videospieladaptionen. Wobei das Spiel nicht so schlecht ist, wie man es von anderen Exemplaren dieser Gattung gewohnt ist. Es macht halt „nur“ die typischen Fehler seiner Verwandtschaft.
Das Hauptspiel ist zu kurz, die Kamera miserabel. Zählt man noch die schlechte Grafik sowie das sich ständig wiederholende Gedudel dazu, bleibt unter dem Strich ein mittelmäßiges Spiel. Familien mit kleinen Kindern können ruhig einen Blick riskieren, dem Rest rate ich, die Finger weg zu lassen.


bjoernWall-E mag tatsächlich auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten sein, könnte allerdings auch für ältere Generationen interessant sein, wenn die Challenges in den einzelnen Levels ein bisschen anspruchsvoller wären. Dort liegt nämlich, gerade im Rahmen der guten Spielübersicht auf den NextGen-Konsolen, die große Schwierigkeit des Spiels.
Die Optik ist fein, die Stage-Arrangements in bestem Pixar-Design, und auch der Spielwitz kommt anfangs nicht zu kurz aber die Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten des robotisierten Helden sind stellenweise so stark limitiert, dass der Spielspaß langfristig auf der Strecke bleibt.
Grafisch ist die NexGen Variante von Wall-E erwartungsgemäß klasse. Im Hinblick auf das Gameplay ist von Detailverliebtheit kaum noch etwas zu spüren, so dass der Titel letztendlich nur für beinharte Anhänger des Kinostreifens interessant sein dürfte.


Wall-E - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Screenshots


















Wertungen Pluspunkte Minuspunkte
Wertung: 7.3125 Grafik: 8.50
Sound: 6.75
Steuerung: 7.00
Gameplay: 7.00
Wertung: 7.3125
  • Hohe Wiederspielbarkeit
  • Sympathische Animationen
  • Viele kinoreife Sequenzen
  • Zu kurz
  • Teilweise miese Grafik in der PS2-Fassung
  • Sich wiederholende Musik

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Rezension vom: 20.09.2008
Kategorie: Action
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Bewertung: 1.5 (2 Stimmen)
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