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Kurz vorgestellt: Keen - One Girl Army
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emperorNinjas, Zombies, Neon-Optik, Synthwave-Klänge und Puzzles sind jetzt nicht unbedingt eine Combo, von der man oft hört. Keen - One Girl Army vom Indie-Entwickler Cat Nigiri hat sich dieser Mischung angenommen, damit wir auf Rollerskates uns durch Zombies und Roboter schnetzeln können.

Kim wohnt in einem versteckten Dorf und wird dort von ihrer Großmutter zur Ninjakämpferin ausgebildet. Auf ihren Rollerskates rutscht sie mit einer riesigen Klinge in der Hand über die Felder und zerstückelt dabei alles, was ihr in den Weg kommt. Eines Tages greift eine Zombiearmee das Dorf an und nachdem Kim ausversehen die einzige Brücke zum Dorf abfackelt, gibt es nur eine Richtung, in die sie weiter gehen kann. Irgendwer muss ja herausfinden, was es mit den Zombies auf sich hat und auch ihre verschwundene Mutter steckt in dieser Sache irgendwie mit drin.

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Keen ist grundsätzlich ein Puzzlespiel. Kim rutscht so lange in die gewählte Richtung, bis sie auf eine Wand oder einen Gegner trifft. Mit jedem Zug, den sie macht, bewegen sich auch Feinde ein Feld weiter, meistens in ihre Richtung. Rempelt sie einen Feind an oder kommt direkt neben ihm zum Stehen, schlägt sie mit ihrer Waffe zu und macht ein wenig Schaden. Deutlich stärker kann sie ihre Gegner verwunden, wenn diese auf einer geraden Linie zwischen zwischen ihr und ihrem Endpunkt stehen. Dann rutscht Kim einfach durch alle durch und teilt dabei massiv aus. Landen Feinde anschließend auf einem Feld neben Kim, schlagen diese wiederum zu. Es will also gut geplant sein, wo man ankommt und wo die übrigen Gegner sich hinbewegen werden. Um das Ganze noch zu verkomplizieren gibt es allerlei Objekte, wie Laserschranken, verschieb- oder zerstörbare Blöcke und abgeschlossene Türen, die Kim das Leben schwer machen.

Für jeden Level gibt es drei Aufgaben, die man erfüllen kann, um Artefakte zu erhalten, mit denen spezielle Tempel geöffnet werden können. Eine Aufgabe ist dabei lediglich, den Level abzuschließen, aber die anderen variieren. So soll man beispielsweise alle Feinde töten, keinen Schaden nehmen oder den Level in einer Bestzeit beenden. Die einzelnen Level sind relativ groß und in etliche Räume aufgeteilt, in denen es glücklicherweise neben etlichen Geheimpassagen hin und wieder auch Checkpoints gibt.

Die Grafik ist in knalligen Neonfarben gehalten und das Design orientiert sich ein wenig an den Plants vs. Zombies-Titeln. In den Dialogen kommt eine ordentliche Portion Humor zum Vorschein, der auch gerne ein wenig Meta wird. Der Soundtrack macht Spaß und passt perfekt zum restlichen Design. Einziger Wermutstropfen ist die geringe Dauer, da die eigentliche Story recht schnell abgehakt ist. Der Reiz liegt aber definitiv darin, die Level perfekt abzuschließen und das dürfte die meisten Leute schon den einen oder anderen Versuch kosten.

Fazit:
Keen - One Girl Army überzeugt bei der Präsentation auf voller Länge. Das Design ist niedlich, die Neongrafik passend, der Humor durchaus amüsant und der Soundtrack ist spaßig. Für Tüftler bringt Kim einige Kopfnüsse mit, denn die Zombies, Roboter und vor allem die Bosse sind unnachgiebig und man muss manchmal mehrere Schritte für etliche Figuren im Voraus berechnen. Die Level sind gespickt mit Geheimnissen und Aufgaben, sodass so schnell keine Langeweile aufkommen sollte. Wer gerne Verschiebepuzzles löst, kann sein Geld hier sinnvoll investieren.

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Special vom: 30.06.2020
Autor dieses Specials: Kai Wommelsdorf
Kategorie: Special
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