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Sim Simulator - Teil 192: Train Station Renovation (Konsolen)
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Der Landwirtschafts-Simulator ist der mit Abstand bekannteste und erfolgreichste seiner Zunft. Doch Simulator-Spiele im Allgemeinen boomen seit einiger Zeit. Ein Blick auf die monatliche Releaseliste zeigt, dass kein Monat vergeht, ohne dass zumindest ein oder zwei neue Simulatoren erscheinen. Dabei gibt es schon jetzt kaum einen Beruf oder eine Tätigkeit, die noch nicht in einem Simulator für jedermann zugänglich gemacht wurde. Da es bei diesem riesigen Angebot kaum machbar ist, alle Spiele zu testen, möchten wir euch in diesem Special in unregelmäßigen Abständen die neuesten, besten oder auch kuriosesten Simulatoren vorstellen.

Teil 192: Train Station Renovation (Konsolen)
Obwohl Aufräumen und Renovieren sicherlich kaum jemand zu seinen Lieblingsbeschäftigungen zählen wird, erfreute sich House Flipper vor ein paar Jahren doch großer Beliebtheit und war bei so ziemlich jedem YouTuber und Streamer, der was auf sich zählt, zu sehen. Klar, dass es danach schnell Nachahmer gab, die von dem Erfolg etwas abhaben wollten. Eines dieser Spiele war Train Station Renovation, welches im Oktober auf dem PC erschien. Der ganz große Hype blieb dem kleinen Entwickler Live Motion Games zwar leider verwehrt, doch was nicht ist, kann ja noch kommen. Denn vor kurzem wurde die Aufräum-Simulation auch auf den Konsolen veröffentlicht.

Wie der Titel des Spiels schon vermuten lässt, geht es in Train Station Renovation darum, als Chef einer Renovierungsfirma heruntergekommene Bahnhöfe auf Vordermann zu bringen. Mehr Hintergrundgeschichte gibt es nicht und so geht es, nachdem wir unser Logo erstellt und uns einen Firmennamen ausgedacht haben, auch ohne größere Umwege direkt zu unserem ersten Auftrag. Der erste Bahnhof dient dabei als Tutorial, in dem wir per Texteinblendungen (wahlweise auch auf Deutsch) alle wichtigen Funktionen des Spiels erläutert bekommen. So erfahren wir hier zum Beispiel, dass Mülltrennung bei unserem Job immens wichtig ist und wir Plastik, Pappe und Glas in die entsprechenden Abschnitte des Recyclingcontainers schmeißen sollen (wofür wir auch mit ein wenig Geld belohnt werden), während alles andere in den normalen Container zu schmeißen ist. Sollte einer der Container einmal voll sein, können wir diesen übrigens jederzeit gegen ein kleines Entgelt leeren lassen und ihn danach wieder befüllen. Richtig hinein sortieren müssen wir die Dinge also zum Glück nicht.
Neben Müll zu trennen und wegzuschmeißen erwarten uns auf den Bahnhöfen aber noch wesentlich mehr Aufgaben, wozu wir insgesamt acht verschiedene Werkzeuge zur Verfügung haben. So gilt es, mit dem Brecheisen etwa größere Möbel oder auch kaputte Fenster klein zu machen und mit dem Besen Dreck und Spinnenweben zu entfernen. Mit dem Schwamm entfernen wir hingegen hässliche Graffitis (die man sich vorher unbedingt angeschaut haben sollte!), schmirgeln mit Schmirgelpapier verrostete Schienen ab und reparieren mithilfe des Schraubenschlüssels alte Züge. Damit sich die zukünftigen Zuggäste auch wohlfühlen, statten wir unsere Bahnhöfe zum Abschluss noch mit neuen Bänken, Uhren, Informationstafeln, Pflanzen, Fahrkarten- und Snackautomaten und vielen weiteren Dekoelementen aus. Zudem wollen auch die künftigen Angestellten Computer, Sitzgelegenheiten und so weiter haben. Wie wir unsere Bahnhöfe gestalten, bleibt dabei so gut wie uns überlassen. Uns wird nämlich nur vorgeschrieben, in welchen Raum welche Gruppe von Gegenständen soll. Welche wir dann aus dem großen Katalog an Gegenständen schlussendlich auswählen und wo wir diese in dem entsprechenden Raum aufstellen, ist ganz unserer Fantasie überlassen. Gleiches gilt übrigens auch für sämtliche andere Dinge, wie etwa Wandfarben oder die Art der Fußböden – denn auch hier steht uns ein großer Katalog an unterschiedlichen Varianten zur Verfügung.

Obwohl gerade das Dekorieren der Bahnhöfe überraschend viel Spaß macht, kommt früher oder später der Punkt, an dem das Spiel ein wenig frustrierend wird – nämlich dann, wenn die Bahnhöfe größer werden. Dann passiert es nämlich sehr schnell, dass man vor allem beim Aufräumen genervt hin und her rennt und einfach nicht die noch fehlenden Müllstücke finden möchte. Schuld daran ist neben der Größe auch die Grafik der Bahnhöfe. Denn gerade kleine Dinge, wie etwa Flaschen, gehen in der recht detailarmen Umgebung manchmal unter, weshalb man sie sehr leicht übersieht. In solchen Fällen hilft teilweise nicht einmal mehr der Scanner weiter, der einem in einem sehr eng begrenzten Umkreis die noch zu erledigenden Dinge aufzeigt. So kann es schon mal passieren, dass man zwanzig Minuten über seinen Bahnhof streift, um mithilfe des Scanners zu triangulieren, wo sich noch die letzte Flasche oder das letzte zu entfernende Graffiti versteckt hält.


Fazit:
Aufräumen ist sonst, ehrlich gesagt, nicht mein Ding, in Train Station Renovation macht es mir aber überraschend viel Spaß – zumindest, so lange die Bahnhöfe noch klein und übersichtlich sind. Mit wachsender Größe wächst nämlich auch der Frustfaktor, wenn man mal wieder zig Minuten nach der letzten Flasche sucht, die sich irgendwo in der doch leider sehr detailarmen Umgebung versteckt hält. Eventuell hängt dieses Frustpotenzial aber auch mit meiner besagten Abneigung gegenüber des Aufräumens zusammen und andere, die eher was dafür übrig haben, suchen gerne nach dem letzten Fitzelchen Müll.

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Special vom: 13.06.2021
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
Kategorie: Special
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