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Stromausfall: Gotham City Sirens: Die Cowgirls von Gotham
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/sirens1Gotham City Sirens: Die Cowgirls von Gotham bringt drei der beliebtesten Antiheldinnen aus dem Kosmos von Batman wieder gemeinsam auf die Bühne. Mit Catwoman, Harley Quinn und Poison Ivy steht ein Trio im Mittelpunkt, das schon seit Jahren zu den unterhaltsamsten Konstellationen im DC-Universum gehört.

Das ultimative Paket für Sirens-Fans
Was diesen Band für Sammler besonders attraktiv macht, ist seine Vollständigkeit. Panini hat hier nicht gekleckert, sondern geklotzt: Der Sammelband enthält nämlich die komplette vierteilige US-Miniserie Gotham City Sirens: Die Cowgirls von Gotham (2024) #1–4, die im Original pünktlich zum 15-jährigen Jubiläum der Truppe einschlug. Damit bekommt man die abgeschlossene Storyline von Autorin Leah Williams und Zeichner Matteo Lolli in einem Rutsch serviert – inklusive der rasanten Gastauftritte von Charakteren wie Punchline und White Rabbit.

Drei Antiheldinnen gegen den Wahnsinn von Gotham
Die Story von Autorin Leah Williams wirft uns mitten hinein in eine moderne Dystopie, wie sie nur Gotham hervorbringen kann. Ein mysteriöser Überlebenswettbewerb rund um den verboten guten und so was von illegalen Energydrink XO Punch führt in Gotham zu Aufständen samt rasender Roboter-Bisonherden und Chaos auf den Straßen. Zahlungskräftige Kunden in halbnackten Cowboy-Avatar-Körpern riskieren für das Spiel ihr Leben und rufen die Sirens auf den Plan.

Dass ausgerechnet Catwoman, Poison Ivy und Harley Quinn zur Rettung eilen müssen, ist dabei die Ironie der Geschichte – schließlich sind die drei normalerweise eher für das Verursachen von Chaos zuständig als für dessen Beseitigung. Doch genau hier liegt der Charme des Bandes: Die Sirenen agieren als Antiheldinnen, die zwischen Selfies, Weltrettung und der Suche nach dem nächsten vernünftigen Drink hin- und herpendeln und dabei weder Blut noch Schweiß fürchten – und erst recht nicht das böse Mastermind, Punchline.

Chaos, Chemie und starke Dialoge
Ein großer Teil der Unterhaltung entsteht durch die Dynamik zwischen den drei Hauptfiguren. Während Catwoman gewohnt kühl und berechnend agiert, bringt Harley Quinn ihr typisches anarchisches Chaos mit in die Geschichte. Poison Ivy wiederum steuert trockenen Sarkasmus und eine Portion ökologischer Moral bei. Das Zusammenspiel erinnert stellenweise fast an ein perfekt eingespieltes Comedy-Trio. Die drei ziehen sich gegenseitig auf, liefern sich scharfzüngige Wortgefechte – und halten im entscheidenden Moment dennoch zusammen. Gerade diese Mischung aus Humor, Freundschaft und Rivalität sorgt dafür, dass der Comic auch abseits der Actionmomente hervorragend funktioniert.

Humor, Action und ein Hauch Satire
Die Story nimmt sich dabei selbst selten allzu ernst – und genau darin liegt ihre Stärke. Immer wieder blitzt bissige Satire auf, etwa wenn moderne Influencer-Hypes oder Marketing-Tricks auf die Schippe genommen werden. Wenn die Sirenen gegen biomechanische Bestien und skurrile Cowboy-Avatare antreten, während im Hintergrund die Streaming-Zahlen explodieren, hält uns der Comic schonungslos den Spiegel vor. Gleichzeitig verliert der Comic aber dennoch nie den Fokus auf Action: Verfolgungsjagden, explosive Kämpfe und groteske Gegner sorgen dafür, dass kaum Zeit zum Durchatmen bleibt.

Ein wahrer Glücksfall
Auch visuell passt alles zusammen. Die Wahl, Matteo Lolli als Zeichner zu engagieren, ist nämlich ein echter Glücksfall. Seine Zeichnungen in Neo-Wstern-Optik sind dynamisch und oft bewusst überdreht – und somit perfekt für die turbulente Geschichte. Unterstützt wird dieser Stil durch die Farbgestaltung der irischen Koloristin Triona Farrell. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass die Action-Szenen regelrecht explodieren, während die ruhigeren Momente zwischen Selina, Ivy und Harley die nötige emotionale Tiefe bekommen. Dabei bleibt der Stil stets klar und gut ersichtlich. Selbst wenn mehrere Figuren gleichzeitig durchs Bild fliegen oder eine Szene im Chaos versinkt, verliert man nie den Überblick.

Fazit:
Mit Gotham City Sirens: Die Cowgirls von Gotham bekommt man eine kompakte, abgeschlossene Geschichte, die vor allem eines sein will: unterhalten. Der Band punktet mit schnellen Dialogen, einer Menge Action und der wunderbar chaotischen Chemie seiner drei Hauptfiguren.
Wer Spaß an frechen Superhelden-Comics hat und das Zusammenspiel von Catwoman, Harley Quinn und Poison Ivy mag, bekommt hier genau das, was der Titel verspricht: ein lautes, verrücktes und ziemlich charmantes Abenteuer aus den Straßen von Gotham.

Erhältlich ist Gotham City Sirens: Die Cowgirls von Gotham für 16,00 Euro bei Amazon, im Buchhandel sowie beim herausgebenden Panini Verlag.

© 2026 Panini Verlag

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Special vom: 13.03.2026
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
Kategorie: Special
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