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Die SplashGames-Vorschau: 1666 Amsterdam
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Assasssin’s Creed ist und bleibt eine der größten, bekanntesten und beliebtesten Spielereihen aller Zeiten. Seit über 15 Jahren werden neue Teile herausgebracht, von denen vor allem eins besticht: Die Möglichkeit, Abenteuer in der Vergangenheit zu erleben. Erfunden und erdacht wurde das Game damals von Patrice Désilets, der jetzt mit 1666: Amsterdam sein eigenes Spiel herausbringt.

Der Titel ist seit Ende August offiziell erhältlich. Befindet sich allerdings in einer Early Access-Phase, die ein Jahr lang dauern soll. Diese gliedert sich in vier Phasen, in denen das Spiel immer mehr und mehr wachsen und neue Inhalte erhalten soll.

Mit diesem Vorwissen kommt man nicht drumherum, das Game mit dem berühmten anderen Titel zu vergleichen. Und in der Tat existieren durchaus Parallelen. Die Geschichte findet sowohl in der Vergangenheit, wie auch in der Gegenwart statt. Es gibt Schleichpassagen ebenso wie Kampfszenen. Genauso, wie eine längst vergangene Welt wieder lebendig gemacht wird. Und ebenfalls wird der epische Kampf zwischen Gut und Böse thematisiert.

Und doch gibt es gewisse Unterschiede. Denn es gibt hier übernatürliche Elemente, die ein essenzieller Bestandteil des Spiels sind. Was schon mit der Story anfängt.

In der Vergangenheit steuert man die Hexe Noa Brooklyn, die in einem dunklen Wald an einem Ritual teilnimmt. Sie wird somit Teil der Zaindaris, einem uralten Orden, der sich dem Kampf gegen das Böse verschrieben hat. In der Gegenwart besucht eine Studentin namens Cloe ihren Professor, damit er ihr helfen kann, den Brief ihres verstorbenen Vaters zu entschlüsseln. Das gelingt ihnen auch und sie liest die Erinnungen, an damals, als er von seiner damaligen Freundin in eine Katze verwandelt und zurück in die Vergangenheit geschickt wurde. Um dort Noa Brooklyn bei ihrer Mission zu helfen.

Die Geschichte von 1666: Amsterdam ist wild. Die erste halbe Stunde wirkt von der Story her wie ein Fiebertraum, derweil man gleichzeitig die Steuerung kennenlernt. Es wirkt also vielversprechend, oder?

Leider muss man sagen, dass der erste Eindruck des Titels noch kein sonderlich überzeugender ist. Hier und da erhält man Ansätze. Aber gleichzeitig wird ebenfalls klar, wieviel Arbeit noch nötig ist, damit eine halbwegs überzeugende Vollversion draus werden kann.

Die erste halbe Stunde ist da besonders abschreckend. Man wird hier sehr an die Hand genommen, bewegt sich linear von A nach B, drückt Prompts oder muss bestimmte Bedingungen erfüllen, ehe es weiter geht. Das und die Tatsache, dass man in dieser Zeit gleich drei Mal das Jahr wechselt und neue Protagonisten kennenlernt, wirkt da eher abschreckend, anstatt vielversprechend.

Immerhin, nach der halben Stunde öffnet sich das Game ein wenig. Man lernt mehr vom eigentlichen Gameplay kennen. Man schleicht sich über die Dächer von Amsterdam, lernt die Katze, die einen begleitet, richtig einzusetzen, und erfüllt Missionen. Doch auch hier gibt es etwas zu bemängeln: Die gegnerische KI ist nicht besonders gut geworden. Ihr Blickwinkel ist sehr eingegrenzt, so das man schon fast vor ihnen herumlaufen muss, ehe sie einen bemerken. 

Das spricht alles nicht unbedingt für das Game. Doch gleichzeitig ahnt man das Potenzial. Spätestens, wenn man uneingeschränkt durch das alte Amsterdam schreiten kann, dürfte es ersten Charme ausstrahlen. Aber noch ist da sehr viel Luft nach oben.

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Special vom: 02.10.2026
Autor dieses Specials: Götz Piesbergen
Kategorie: Preview
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