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Die SplashGames-Vorschau: Ground of Aces
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Neulich in der SplashGames-Redaktion: Mein Chef kommt durch die Tür und meint, er hätte einen Key zu einem Zweiten Weltkriegs-Spiel abzugeben. Wo ich dann schon wieder abgewunken hatte. Das Game konnte angesichts des Settings entweder nur ein RTS oder ein Egoshooter sein, beides Genres, die diese Zeitepoche bereits zur Genüge abgegrast haben. Doch dann erwähnte er, dass das Spiel ein Aufbaustrategiespiel war, was ja eines meiner Lieblingsgenres sei. Weshalb ich mich sofort meldete und schließlich zu dem Vergnügen kam, Ground of Aces anzuspielen.


Vorab sei gesagt, dass das Game noch nicht im Vollrelease erhältlich ist. Es ist seit dem 10. Juli in der Early Access-Phase. Was man dem Titel auch anmerkt. Allerdings gibt es außerdem eine Roadmap, mit der man sehen kann, wann ungefähr was hinzugefügt wird.

Zu Beginn sind zwei Karten zu Verfügung: Einmal RAF Lichfield und einmal RAF Perranporth. Beides Stützpunkte, die bereits zur Zeit des Zweiten Weltkriegs existiert haben. Deine Mission ist jedes Mal die gleiche: Du musst einen funktionsfähigen Flughafen bauen, um so gegen die Achsenmächte Luftangriffe zu fliegen.

Aber natürlich klingt das einfacher, als es in Wahrheit ist. Um genauer zu sein, besteht die erste Schwierigkeit schon da drinnen, überhaupt erst mal die Grundfunktionen zu erfüllen. Zu diesem Zweck musst du allerlei Gebäude errichten und dabei auch auf die Ressourcen sowie die Truppenmoral achten.

Zu Beginn eines jeden Spiels hast du eine limitierte Anzahl an Materialien zur Verfügung, mit denen du zum Beispiel ein Lagerhaus oder einen Schlafraum errichten kannst. Das funktioniert nach ein und demselben Prinzip: Zunächst zeichnest du den Grundriss für den Boden, dann die Wände, verteilst Türen und Fenster, ehe du anschließend ein Dach konstruierst. Danach kannst du beobachten, wie deine Leute basierend auf deinen Vorgaben, nach und nach alles bauen. Dem so errichteten Gebäude kannst du auch spezielle Funktionen zuweisen, wie beispielsweise, dass es ein Lagerhaus sein soll.

Ebenso kannst du andere Objekte bauen. Eine Start- und Landebahn ist natürlich essenziel, genauso, wie ebenfalls ein Hangar sicherlich zu empfehlen wäre. Und gleichzeitig musst du auch Objekte errichten, mit denen du Ressourcen verarbeiten kannst, wie eine Sägebank, mit der du aus Holz Balken machen kannst.

Und bei all dem musst du deine Rohstoffe im Auge behalten. Denn die anfängliche Menge wird schnell dahinschmelzen. Weshalb du sehr bald andere Ressourcenquellen abbauen musst. Von denen es zum Glück in der Gegend jede Menge gibt. Bäume liefern Holz, bestimmte Pflanzen Nahrung und Samen, mit denen du später Felder bestellen kannst.

Doch auch die Moral ist wichtig. Dafür musst du die Bedürfnisse deiner Leute zufriedenstellen. Anfangs reichen noch Betten und Stühle, sowie eine Küche. Später wird es komplexer, da langt das nicht mehr aus.

Das Spiel hat dabei jede Menge Potenzial, aber ebenso einige Macken. So kann es durchaus sein, dass die Musik, die du im Spiel hörst, von jetzt auf gleich aufhört, ohne, dass du weißt, woran das liegt. Auch stört es, dass die Dächer von Objekten nicht aufploppen, wenn du über sie hinwegfährst. Und bei einigen Gebäuden war es äußerst fummelig herauszufinden, was sie jetzt genau sind. Es gab da den einen Pixel, den ich erwischen musste, um das zu erfahren.

Doch am Ende ist dies Jammern auf hohem Niveau. Denn erstaunlicherweise hat mir Ground of Aces viel Spaß gemacht. Trotz, oder gerade wegen dem Setting, dass in diesem Fall mit einem für die dargestellte Zeit ungewöhnlichen Genre kombiniert wurde. Potenzial ist da und ich bin gespannt, wohin die Reise gehen wird.

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Special vom: 17.07.2025
Autor dieses Specials: Stefan.Heppert
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